Manipulation im Fußball Fifa sperrt libanesischen Referee auf Lebenszeit

Der Fußballweltverband hat im Fall einer Spielmanipulation im asiatischen Fußball hart durchgegriffen: Der libanesische Schiedsrichter Ali Sabbagh darf nie wieder ein Spiel pfeifen. Die Sperre gilt weltweit.

Hamburg - Wegen Beteiligung an einer Spielmanipulation hat der Fußball-Weltverband Fifa den libanesischen Schiedsrichter Ali Sabbagh, 34, weltweit auf Lebenszeit gesperrt. Zugleich wurden die vom Asiatischen Verband AFC bereits verhängten Zehn-Jahres-Sperren für Sabbaghs Assistenten auf alle Kontinente ausgedehnt.

Der libanesische Offizielle war mit der Manipulation einer Partie in Singapur beauftragt worden, im Gegenzug hatte er auf Kosten seines Geschäftspartners die Dienste von Prostituierten in Anspruch nehmen dürfen. Sabbagh und seine beiden Assistenten waren jedoch vor der Partie festgenommen worden.

Darüber hinaus weitete die Fifa die vom nationalen Verband verhängten langjährigen Sperren für drei Slowaken wegen der Manipulation von Spielen der höchsten Spielklasse aus. Der ehemalige Nationalspieler Ivan Hodur wurde für 14 Jahre weltweit suspendiert, der ehemalige Profi Marian Dirnbach für 25 Jahre und der noch aktive Tomas Huber für 18 Jahre.

psk/dpa