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Weltfußballer: Lothar, George und Lionel

Foto: Bongarts/ Bongarts/Getty Images

Fifa-Wahl Messi ist erneut Weltfußballer des Jahres

Zum dritten Mal in Folge ist Lionel Messi vom FC Barcelona zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Er setzte sich gegen Xavi und Cristiano Ronaldo durch. Welttrainer des Jahres wurde Josep Guardiola, bei den Frauen gewann zum ersten Mal eine Asiatin.

Hamburg - Lionel Messi vom FC Barcelona ist Weltfußballer des Jahres 2011. Der 24 Jahre alte Offensivspieler vom Champions-League-Sieger FC Barcelona erhielt bei der Fifa-Gala im Kongresshaus von Zürich den Goldenen Ball - und siegte damit als erster Spieler zum dritten Mal in Folge. Ebenfalls drei Auszeichnungen, nicht aber hintereinander, hatten zuvor nur Marco van Basten, Zinédine Zidane und Ronaldo erhalten.

"Es ist eine riesige Ehre. Mein Land ist wieder sehr stolz auf mich. Das bedeutet mir sehr viel. Aber der Dank gilt vor allem meinen Mitspielern. Ihnen verdanke ich alles, ohne sie würde ich keinen Preis gewinnen", sagte der argentinische Nationalspieler, der sich gegen den zweitplatzierten Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid und seinen Teamkollegen Xavi durchsetzen konnte.

Obwohl die Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil und Thomas Müller auf der 23 Spieler umfassenden Kandidatenliste der Fifa standen, hatte es kein deutscher Spieler in die Endausscheidung geschafft. Bester Deutscher wurde Özil als Elfter. Müller kam auf Rang 13, Bastian Schweinsteiger auf Platz 15. Damit bleibt Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus der bislang einzige deutsche Weltfußballer des Jahres (1990 und 1991).

Neben Messi, Xavi und Ronaldo wurden zudem Iker Casillas, Dani Alves, Gerard Piqué, Sergio Ramos, Nemanja Vidic, Andrés Iniesta, Xabi Alonso und Wayne Rooney in die Weltauswahl 2011 gewählt. Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Kapitänen und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt

Marta nach fünf Auszeichnungen in Folge nur Zweite

Als erste Asiatin ist die japanische Weltmeisterin Homare Sawa zur Weltfußballerin des Jahres gewählt worden. Die 33-Jährige vom japanischen Club INAC Kobe Leonessa setzte sich gegen die brasilianische Starspielerin Marta, die zuletzt fünfmal in Folge die Abstimmung gewonnen hatte, und die US-Amerikanerin Abby Wambach durch.

Trainer des Jahres wurden Josep Guardiola vom FC Barcelona. Er entschied den Dreikampf mit Real Madrids Coach José Mourinho und Sir Alex Ferguson von Manchester United für sich. "Ich möchte diesen Preis gerne mit meinen Kollegen teilen", sagte der 40-Jährige. Bei den Frauen gewann Norio Sasaki von Weltmeister Japan. Im Vorjahr hatte Silvia Neid die Auszeichnung erhalten.

In Bundestrainer Joachim Löw (6.) und Dortmund-Coach Jürgen Klopp (9.) schafften es immerhin zwei deutsche Trainer unter die Top 10.

leh/sid
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