Fifa-Wahl Lewandowski ist erneut Weltfußballer – Putellas als beste Spielerin geehrt

Beim Ballon d'Or musste Robert Lewandowski noch Lionel Messi den Vortritt lassen, bei der Fifa-Wahl verteidigte der Bayern-Angreifer nun seinen Weltfußballertitel. Beste Fußballerin wurde Alexia Putellas.
Robert Lewandowski: Erneut Fifa-Weltfußballer

Robert Lewandowski: Erneut Fifa-Weltfußballer

Foto: Marius Becker / dpa

Bayern Münchens Torjäger Robert Lewandowski ist zum zweiten Mal nacheinander zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Der 33 Jahre alte Pole setzte sich bei der Abstimmung des Weltverbands Fifa gegen Mohamed Salah vom FC Liverpool und Lionel Messi von Paris Saint-Germain durch, der sich bei der Vergabe des »Ballon d'Or« der französischen Sportzeitung L’Équipe noch gegen Lewandowski hatte durchsetzen können.

In der vergangenen Saison hatte Lewandowski eine neue Bestmarke in der Bundesliga aufgestellt, indem er mit 41 Treffern in einer Saison den 49 Jahre alten Rekord von Gerd Müller (40 Treffer) übertraf. »Alles, was letztes Jahr passiert ist, der Bundesliga-Rekord, das hätte ich nie zu träumen gewagt. Wenn man mir das vor ein paar Jahren gesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt«, sagte der per Video zugeschaltete Lewandowski nach der Verleihung.

Putellas krönt überragende Saison

Erwartet worden war die Wahl von Alexia Putellas zur neuen Weltfußballerin. Die Stürmerin des FC Barcelona hatte 2021 bereits den Ballon d'Or gewonnen und war als Uefa-Spielerin des Jahres ausgezeichnet worden. Als Starspielerin im Angriff der Blaugrana hatte Putellas in der vergangenen Saison das Triple aus spanischer Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League-Erfolg gefeiert.

Alexia Putellas im Zweikampf mit Lyons Amel Majri

Alexia Putellas im Zweikampf mit Lyons Amel Majri

Foto: Craig Mitchelldyer/WICC/Shutterstock / imago images/Shutterstock

Damit folgt Putellas auf Vorjahressiegerin Lucy Bronze. Ebenfalls zur Wahl standen Putellas' Teamkollegin Jennifer Hermoso und Sam Kerr vom FC Chelsea.

Mendy als bester Keeper ausgezeichnet

Die Wahl zum besten Torhüter der Welt fiel etwas überraschend nicht auf Titelverteidiger Manuel Neuer oder Gianluigi Donnarumma, der als bester Spieler des Turniers großen Anteil am Europameistertitel der italienischen Nationalmannschaft hatte. Stattdessen setzte sich Édouard Mendy durch: Der Senegalese, der sich erst 2016 im Alter von 24 Jahren überhaupt im Profifußball etablieren konnte, gehörte beim Champions-League-Gewinn des FC Chelsea zu den Leistungsträgern in der Defensive.

Chelseas Édouard Mendy

Chelseas Édouard Mendy

Foto: TOBY MELVILLE / REUTERS

Bei den Frauen wurde die Chilenin Christiane Endler gekürt, auch die deutsche Nationalspielerin Ann-Katrin Berger vom FC Chelsea war nominiert.

cev/dpa