Finanzkrise DFL muss Reserven angreifen

Die Krise der KirchGruppe macht den deutschen Proficlubs schwer zu schaffen. Um den 36 Vereinen das Überleben zumindest bis zum Ende der laufenden Saison zu sichern, springt die Deutsche Fußball-Liga für das insolvente Medienunternehmen ein.


Frankfurt am Main - Wie DFL-Präsident Werner Hackmann am Freitag nach einem Treffen mit Vereinsvertretern mitteilte, werde der Ligaverband den Clubs mit rund 40 Millionen Euro unter die Arme greifen.

Das Geld stammt aus dem so genannten "Kautionstopf" der DFL. Mit der finanziellen Unterstützung solle die Liquidität der Vereine nach dem Ausbleiben der vollen Kirch-Rate für die Fernsehrechte von 103 Millionen Euro gesichert werden, betonte Hackmann.

Die DFL hatte von ihrem insolventen Fernsehpartner KirchMedia nur 24 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer erhalten. "Mit diesem Geld, dem Betrag aus dem Kautionstopf und anderen individuellen Hilfen können alle Vereine die Saison zu Ende bringen", sagte Hackmann.



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