Serie A Finanzpolizei ermittelt gegen Juventus

Die Polizei durchsuchte die Büroräume des italienischen Topklubs: Es gibt Ermittlungen gegen Juventus – wegen des Ausstellens von »Rechnungen für nicht existente Transaktionen«.
Juventus-Boss Andrea Agnelli

Juventus-Boss Andrea Agnelli

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Nicolo Campo / IMAGO

Die italienische Finanzpolizei hat die Büros des italienischen Topklubs Juventus durchsucht. Die Behörden ermitteln wegen falscher Mitteilungen des börsennotierten Vereins und des Ausstellens von Rechnungen für nicht existente Transaktionen, wie es in einer Mitteilung der Turiner Staatsanwaltschaft hieß.

Die Polizisten suchten laut Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag am Sitz des Vereins in Mailand und Turin nach Unterlagen im Zusammenhang mit Bilanzen aus den Jahren 2019 bis 2021 und dem Kauf von Spielern. Der Verein wollte die Vorgänge auf Nachfrage am Samstag nicht kommentieren.

Im Visier sind der Mitteilung zufolge die Führung des Unternehmens und Manager im Sport- und Finanzbereich. Die Ermittler prüfen unter anderem Transfers von Profispielern und die Dienstleistungen von Beratern, die bei der Vermittlung involviert waren.

Die Justiz habe ihre Aktivitäten der italienischen Börsenaufsichtsbehörde und der Gerichtsbarkeit des italienischen Fußballverbands FIGC mitgeteilt. Begonnen hatte die Untersuchung »Prisma« bereits im Mai dieses Jahres.

bka/dpa
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