Football Leaks Der Dreieckshandel

Fali Ramadani, der Berater von Stars wie Luka Jovic, gehört zu den einflussreichsten Spielervermittlern der Branche. Eines seiner Geschäftsmodelle: Spieler über Zypern in den Westen schleusen.

Luka Jovic feiert einen Treffer für Eintracht Frankfurt
Miguel MEDINA / AFP

Luka Jovic feiert einen Treffer für Eintracht Frankfurt

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Am 4. Juni 2019 wechselte der Stürmer Luka Jovic von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid. Die Höhe der Ablösesumme soll bei etwa 60 Millionen Euro liegen.

Für die Eintracht schien dies ein großartiges Geschäft zu sein. Im Sommer 2017 war der damals 19 Jahre alte Jovic von Benfica Lissabon zur Eintracht gestoßen, zunächst auf Leihbasis. Die Gebühr war geradezu lächerlich gering: 200.000 Euro, so steht es in dem "Loan Agreement", das die Bosse der Eintracht unterzeichneten.

In diesem Leihvertrag findet sich noch eine weitere erstaunliche Klausel, Paragraf vier. Darin überließ Benfica der Eintracht eine "exklusive und einseitige Kaufoption" für Jovic. Demnach mussten die Frankfurter bis zum 31. Mai 2019 einer endgültigen Verpflichtung des Spielers zustimmen. Der Preis: fünf Millionen Euro.

Natürlich zog Eintracht Frankfurt diese Option für den Mann, der in der vorigen Saison in der Bundesliga und der Europa League insgesamt 27 Tore für den Verein geschossen hatte. Ein paar Wochen später war Jovic dann in Madrid.

Deal mit großem Haken

Was nach Jovics Weiterverkauf aussieht wie der Deal des Jahrzehnts, hat in Wahrheit einen großen Haken. Denn Eintracht Frankfurt hatte damit im Mai nur 70 Prozent von Jovics Transferrechten erworben. Die restlichen 30 Prozent behielt Benfica. In diesem Verhältnis profitieren die Portugiesen nun auch von dem Wechsel des Spielers nach Madrid.

Das ist zwar immer noch sehr lukrativ für Eintracht Frankfurt, aber auch ziemlich undurchsichtig. Der Klub verwies bei einer Anfrage zu den Hintergründen des Jovic-Deals darauf, man äußere sich "grundsätzlich nicht zu Vertrags- und Transferdetails". Benfica bestätigte die Zahlen und Klauseln und bezeichnete die 30-Prozent-Gewinnbeteiligung am Weiterverkauf von Jovic als "erlaubt". Der Weltfußballverband sei über alle Einzelheiten im Bilde.

Der Werdegang von Luka Jovic ist ein Lehrstück dafür, wie Spieler schon als Minderjährige gehandelt werden und wie bei den Transfers Millionen von Euro in dunklen Kanälen versickern. In den Unterlagen der Enthüllungsplattform Football Leaks finden sich dafür zahlreiche Belege, auch im Fall Jovic.

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26.08.2019, 17:13 Uhr
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Der "Bild"-Zeitung hatte Jovic nach seiner Ankunft in Frankfurt gesagt, dass er gern "noch ein, zwei Jahre" bei seinem Stammverein Roter Stern Belgrad geblieben wäre: "Der Wechsel ins Ausland war viel zu früh für mich." Doch die Vereinsbosse in Belgrad hatten andere Pläne.

Mit 16 hatte Jovic sein erstes Spiel im Profiteam von Roter Stern gemacht. Als er 17 war, verkaufte der Klub 70 Prozent von Jovics Transferrechten an Apollon Limassol. Der Erstligist aus Zypern bezahlte dafür 750.000 Euro, mit diesem Geld beglich Roter Stern Schulden bei zahlreichen Gläubigern. Doch Jovic spielte weiter in Serbien. Im Januar 2016, der Stürmer war gerade volljährig geworden, verkaufte Roter Stern auch die restlichen 30 Prozent seiner Transferrechte an Apollon. Diesmal waren 600.000 Euro fällig.

Am 25. Januar 2016 unterschrieb Jovic einen Zweieinhalb-Jahres-Vertrag bei Apollon. Demnach garantierten ihm die Zyprer in der ersten Saison ein monatliches Bruttogehalt von 14.400 Euro, in der zweiten und dritten Saison von jeweils 29.800 Euro. Doch Jovic sollte niemals für Apollon Limassol spielen.

Sechs Tage später verkauften die Zyprer Jovic weiter an Benfica Lissabon. Dort unterzeichnete er am 31. Januar 2016 einen Vertrag, der bis Ende Juni 2021 gültig war. Sein Monatslohn in Portugal: 50.000 Euro brutto.

Über Zypern mit sattem Gewinn in den Westen verkauft

Warum der Schleichweg über Zypern? Apollon Limassol hat ein Geschäftsmodell daraus gemacht, in einer Art Dreieckshandel Transferrechte von Spielern aus Balkan-Ländern zu erwerben, ohne diese Spieler jemals einzusetzen. Stattdessen werden die Jungprofis mit sattem Gewinn nach wenigen Tagen an Klubs im Westen weiterverkauft.

Auch aus dem Zwischenhandel mit Luka Jovic blieb ein stattlicher Betrag hängen: 5,3 Millionen Euro. Den 1,35 Millionen, die Apollon für Jovic an Roter Stern gezahlt hatte, standen 6,65 Millionen gegenüber, die Benfica für den Spieler überwies.

Die wundersame Geldvermehrung für Apollon erklärt sich aus den Dokumenten von Football Leaks. Demnach hatte sich einer der Eigentümer der Berateragentur Lian Sports Limited über eine Firma in der Karibik, die er kontrollierte, bereits im Juni 2013 eine Beteiligung von acht Prozent an Apollon Limassol gesichert. An Lian Sports ist auch der Spielervermittler Fali Ramadani beteiligt. Dessen Agentur vertritt Luka Jovic.

Fali Ramadani 2011 in Belgrad
Aleksandar Djorovic/ imago images

Fali Ramadani 2011 in Belgrad

Ramadanis Aufstieg zu einem der einflussreichsten Spielerberater der Fußballbranche ist nicht leicht nachzuvollziehen. Es gibt kaum Veröffentlichungen über ihn, im SPIEGEL-Archiv findet sich kein einziges Interview. 1963 in einem Dorf in Nordmazedonien geboren, lebte Ramadani jahrelang in Berlin. Er hat auch einen deutschen Reisepass, dort ist sein korrekter Vorname eingetragen: Abdilgafar. Von Berlin aus war Ramadani zunächst für die Agentur F.R.V. Sportmanagement GmbH als Spielerberater im Einsatz, später dann für die Lian Sports GmbH.

Im Sommer 2012 machte Ramadani einen radikalen Schnitt. Mit seinem Partner Nikola Damjanac, einem Spielerberater aus Serbien, bereitete er den Umzug von Lian Sports nach Malta vor. "Die gegenwärtige Firmenstruktur hat gut funktioniert in den letzten Jahren", heißt es im Protokoll eines Treffens Anfang Juni 2012 in Berlin, "aber jetzt gibt es eine Menge Probleme."

Der Wechsel des Firmensitzes hatte vor allem steuerliche Gründe. Demnach favorisierte Ramadani Malta wegen seines "geschäftsfreundlichen Umfelds" und der "Besteuerung von fünf Prozent auf Gewinne für ausländische Aktionäre". Einen weiteren Brandherd sah Ramadani offenbar in verschiedenen Firmenbeteiligungen in den USA.

Unter dem Stichwort "USA Problem" heißt es in dem Protokoll, die Behörden in den Vereinigten Staaten, die sich gerade mit der Schweizer Großbank UBS angelegt hätten, würden zukünftig detaillierte Auskünfte über alle Kontobewegungen von US-Firmen in der Schweiz verlangen, "die Inhaber eingenommen". Eine Firma, die Sports & More LLC, hinter der Ramadanis Partner Damjanac stand, sollte "umgehend" dichtgemacht werden, heißt es in einem weiteren Protokoll vom September 2012.

Auch ein Deutscher war an den Deals beteiligt

Der Mann, den Ramadani mit dem Umbau seines Imperiums beauftragte, war ein Deutscher Mitte 30, der damals in London lebte: Marc Rautenberg, der seit 2005 für den TV-Rechtehändler Kentaro gearbeitet hatte. Rautenberg sollte den Boden bereiten, damit aus der Lian Sports "die weltweit führende Spielerberateragentur" werden konnte. Er wollte sich diesen Job offenbar sehr gut bezahlen lassen. Aus dem Entwurf eines "Beratervertrags" mit der Lian Sports geht hervor, dass Rautenberg vom 1. September 2012 an monatlich 200.000 Euro brutto bekommen sollte. Außerdem erwarb er zehn Prozent der Anteile an der Lian Sports, weitere zehn Prozent sollten bis Mitte 2013 dazukommen. Das steht in einem anderen Vertrag. Damit war Rautenberg auch am Gewinn beteiligt.

Die Lian Sports Limited wurde Mitte Juli 2012 im maltesischen Handelsregister eingetragen, mit Sitz im Party-Ort San Giljan. Daneben wurden zahlreiche weitere Firmen gegründet. Eingetragen waren sie auf Saint Kitts und Nevis, einem kleinen Inselstaat in der Karibik. Für den Aufbau dieses Firmengeflechts hatte Ramadani auf die Hilfe der Verschleierungsexperten von Walters & Karrer zurückgegriffen, einer Kanzlei aus Andorra, die spezialisiert darauf ist, Unternehmen weltweit Offshore-Strukturen zu errichten.

Ramadani hatte Walters & Karrer mandatiert, Rautenberg betrieb mit den Anwälten das Tagesgeschäft. Man konnte sich bequem auf Deutsch verständigen: Der Jurist Florian Karrer stammt aus Schongau in Oberbayern. Der Trust WKI von Walters & Karrer saß in Charlestown, mit 1700 Einwohnern der Hauptort von Saint Kitts und Nevis, im Dixcart House. Das war auch die Adresse vieler neuer Gesellschaften im neuen Beraterimperium: der BEG Investments, der LCY Holdings, der SNR Limited, der TXL Investments.

Filip Kostic überwindet Stuttgarts Ron-Robert Zieler. Auch der Frankfurter ist Ramadani-Klient
RONALD WITTEK/EPA-EFE/REX

Filip Kostic überwindet Stuttgarts Ron-Robert Zieler. Auch der Frankfurter ist Ramadani-Klient

Ebenfalls im Dixcart House ansässig waren fortan Firmen, die Vermarktungsrechte von Fußballprofis aus Ramadanis Stall hielten und die dafür jährlich Hunderttausende von Euro kassierten: die Mana Consulting & Marketing Ltd. für den serbischen Nationalspieler Matija Nastasic, der 2015 von Manchester City zu Schalke 04 gewechselt war, oder die Joste Consultancy Ltd. für den montenegrinischen Nationalspieler Stefan Jovetic, der 2017 von Inter Mailand zur AS Monaco ging.

Rautenberg hatte den Überblick über sämtliche Kontobewegungen der Firmen in der Karibik, die Hausbank der Ramadani-Connection war die Bank of Valletta auf Malta. All diese Geschäftsinterna mussten streng geheim bleiben. So steht es in einer Verschwiegenheitserklärung, die Karrer im August 2013 unterschrieb und an Rautenberg schickte.

Mit seinem Portfolio an Spielern ist Ramadani mittlerweile ein Schwergewicht in der Beraterszene. In der Bundesliga gehören bei Eintracht Frankfurt Filip Kostic und Mijat Gacinovic zu prominenten Ramadani-Klienten, beim FC Augsburg Alfred Finnbogason sowie der vom FC Liverpool an Hertha BSC ausgeliehene Marko Grujic.

Sehr beliebt für Firmensitze: die Britischen Jungferninseln

Ramadani rühmt sich, die Schlüsselfigur für Transfers der größten Talente auf dem Balkan zu sein. Die Lian Sports hatte nach ihrer Gründung auf Malta vier Konten bei der Bank of Valletta. Dort gab es reichlich Bewegung. Immer wieder flossen hohe Beträge an Firmen ab, deren Konten meistens bei Banken in europäischen Steuerfestungen lagen.

Einem serbischen Berater ließ die Lian Sports 400.000 Euro zukommen, sein Konto hatte der Mann bei der Bank Julius Bär in der Züricher Bahnhofstraße. Besonders beliebt bei Ramadanis Geschäftsfreunden war offenbar ein Firmensitz auf den Britischen Jungferninseln in der Karibik. An eine dieser Firmen überwies die Lian Sports insgesamt 100.000 Euro, zahlbar auf ein Konto bei der Neuen Bank AG in Liechtenstein. Eine zweite Firma stellte der Lian Sports insgesamt 223.000 Euro in Rechnung, zu zahlen auf ein Konto bei der Bank Julius Bär in Zürich. Eine dritte Firma machte 95.000 Euro geltend, sie hatte ihr Konto bei der Hermes Bank auf der Karibikinsel Saint Lucia. 500.000 Euro schließlich sollte die Lian Sports an eine Firma in den Vereinigten Arabischen Emiraten zahlen - sie war das diskrete Kassenhäuschen für einen serbischen Spielerberater.

All diese Zahlungen basierten auf schriftlichen Verträgen, die verdächtig ähnlich klangen. Mal honorierte die Lian Sports einen Geldempfänger für angebliche "Talentsichtung in Südeuropa einschließlich des Balkan", mal sollen die sechsstelligen Beträge "Vermittlungsprovisionen", mal "Dienstleistungen" bei einem Transfer gewesen sein.

Seine Villa, sein Boot, sein Aston Martin

Ramadani äußerte sich weder zu diesen Zahlungen noch zu all den anderen Vorgängen um die Firma Lian Sports, die hier beschrieben werden. Auch seine Geschäftspartner Nikola Damjanac und Marc Rautenberg ließen Anfragen nach schriftlichen Stellungnahmen unbeantwortet, ebenso die Firma Walters & Karrer. Apollon Limassol kündigte einen Kommentar zu dem Dreiecksgeschäft mit Jovic an, meldete sich aber nicht mehr. Auch die Spieler Nastasic und Jovetic reagierten nicht auf Bitten um Stellungnahmen.

So zugeknöpft ist man bei Lian Sports nicht immer. Im Gegenteil: Klubbossen aus Deutschland führt Ramadani offenbar gerne vor, zu was er es gebracht hat. Der Sportdirektor eines Bundesligaklubs erzählte einem anderen Spielerberater im Sommer 2016, dass Ramadani ihn auf sein Anwesen auf Mallorca eingeladen habe. Die Villa schätzte der Gast auf "circa fünf Millionen Euro", das Boot "auf einen zweistelligen Millionenbetrag". Abgeholt habe Ramadani ihn mit einem Aston Martin. "Diese Masche", hielt der andere Berater in einer Mail fest, "kommt bei extrem vielen in der Bundesliga an."



insgesamt 5 Beiträge
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MyMoon 17.09.2019
1. Normal
Irgendwie klingt der Artikel stark nach Neid. Würde den recherchiert wie andere Spielerberater und Vermittler im Sport arbeiten ? Ist das was da beschrieben wurde nicht international auch in anderen Sportarten und anderen Kontinenten ( USA, Brasilien ...) der normale Geschäftsbetrieb? Sind diese Steuersparmodelle illegal oder legal? Wenn Google, Schuhmacher, Becker und andere ähnlich ihre Steuern reduzieren ist es akzeptabel aber wenn jemand Ramadani heißt nicht? Wie tendenziös der Artikel ist erkennt man am der letzen Absatz. Was soll das für eine "Masche" sein wenn ein guter Geschäftsfreund zu sich auf seine private Residenz geladen wird? Hätte er ihn mit einem Skoda abholen sollen ? Irgendwie scheint mir ein neidischer Konkurrent hat hier einem Journalistin etwas "erzählt" um einen Imageschaden zu bewirken. Die aufgezählten Namen wie Jovic... sprechen für den Erfolg.
Nonvaio01 17.09.2019
2. sorry aber ich sehe nichts verwerfliches
ein verein hat einen guten spieler, der Vereinhat Finanzprobleme und verkauft die Transferrechte des spielers. Der Spieler wird dann weiterverkauft. Wo ist das problem? Was will Spon uns mit diesem Artikel sagen? Das Vereine Geld bekommen wenn der Spieler weiterverkauft wird ist normal. Als der BVB Geld bekommen hatte weil Spieler nach einem wechsel weiterverkauft wurden waren die schlagzeilen sehr loeblich ob dieser Praktik. Das im Fussball Geld fliesst ist nichts neues.
bernteone 17.09.2019
3. auf die Gewinne sollten aber Steuern bezahlt
werden und um das zu vermeiden wohl das ganze Firmengeflecht in der Karibik . Hat wohl weniger mit Neid zu tun . Die 5 % in. Malta sind wohl auch noch zu viel .Wenn er nichts zu verbergen hat muß er sich auch nicht verstecken
kloppskalli 17.09.2019
4. viel zu frueh / 50.000 EUR
der arme, junge Herr Jovic, ueber Zypern nach Portugal "verkauft". 50tausend EUR im Monat und so weit weg von zu Hause. Dann noch nach Frankfurt. Da gits immer nur Bratwurst und die Leute sprechen komisches Deutsch. Dann, kaum hat er 27 Tore geschossen, wird er nach Madrid verscherbelt. Wieder so fremdes Land. Gemeinheit. Ein Trauerspiel. ;-))
mlnw 17.09.2019
5.
Zitat von Nonvaio01ein verein hat einen guten spieler, der Vereinhat Finanzprobleme und verkauft die Transferrechte des spielers. Der Spieler wird dann weiterverkauft. Wo ist das problem? Was will Spon uns mit diesem Artikel sagen? Das Vereine Geld bekommen wenn der Spieler weiterverkauft wird ist normal. Als der BVB Geld bekommen hatte weil Spieler nach einem wechsel weiterverkauft wurden waren die schlagzeilen sehr loeblich ob dieser Praktik. Das im Fussball Geld fliesst ist nichts neues.
Nichts verwerfliches? Ein Spieler wird an Limassol verkauft, spielt aber nie für diesen Verein und wird nach Portugal um das 4-5 fache weiter verkauft. Komischerweise ist dann eine Firma (Briefkasten) aus der Karibik beteiligt die natürlich die Gewinne dorthin abführt, steuerbegünstigt natürlich, während die Teilhaber der Briefkastenfirma schön in Europa unter uns Leben und ihren Teil am Fiskus vorbei schleusen. Wenn der Transfer normal von Belgrad nach Portugal stattgefunden hätte, dann wäre ich bei Ihnen. Und zum Thema Dortmund, die lassen ihre Einkäufe spielen und die Teilhaber vom BVB sitzen meines Wissens nicht in der Karibik und führen Steuern am Staat vorbei.
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