Fußball-Transferticker vom 27. Mai 39-jähriger Ribéry verlängert bei Salernitana

Wer kommt, wer geht? Eine Übersicht über die wichtigsten Transfers und Gerüchte: diesmal mit dem langjährigen Bayern-Star Franck Ribéry, Herthas Trainersuche und viel Bewegung beim BVB. Der Überblick.
Franck Ribéry (r.) im Trikot der US Salernitana

Franck Ribéry (r.) im Trikot der US Salernitana

Foto: FILIPPO MONTEFORTE / AFP

+++ Fix +++

Ribéry bleibt bei Salernitana

Abschied aufgeschoben: Der langjährige Bayern-Profi Franck Ribéry wird auch in der kommenden Saison für die US Salernitana in der italienischen Serie A auflaufen. »Er kann mit der automatischen Vertragsverlängerung planen. Er will auch in der nächsten Saison spielen«, sagte Salernitanas Sportdirektor Walter Sabatini der Tageszeitung »La Repubblica«.

Der 39-jährige Franzose steht seit Anfang vergangener Saison bei den Süditalienern unter Vertrag, doch seine Bilanz ist enttäuschend: Er erzielte kein Tor und gab nur drei Torvorlagen.

Didavi verlässt VfB

Bundesligist VfB Stuttgart und Offensivspieler Daniel Didavi gehen getrennte Wege. Der auslaufende Vertrag mit dem 32-Jährigen wird nach einer Mitteilung des VfB nicht verlängert.

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Didavi schloss sich bereits 1997 dem VfB an. Neun seiner bislang zwölf Profi-Jahre verbrachte er in Stuttgart, für das er 152 Pflichtspiele (31 Tore) bestritt. Außerdem war er für den 1. FC Nürnberg und zwei Spielzeiten beim VfL Wolfsburg aktiv.

Dortmund verpflichtet City-Talent

Borussia Dortmund hat Flügelspieler Jayden Braaf von Manchester City verpflichtet. Damit ist der 19 Jahre alte niederländische Junioren-Nationalspieler kommt ablösefrei und unterschrieb beim BVB einen bis zum 30. Juni 2025 gültigen Vertrag.

Damit ist Braaf nach dem im vergangenen Sommer zu Manchester United gewechselten Jadon Sancho und Jamie Bynoe-Gittens der dritte Jungprofi, den der BVB aus der Talentschmiede der Skyblues verpflichtet. Der in Amsterdam und Eindhoven ausgebildete Braaf war zuletzt an Udinese Calcio ausgeliehen.

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Torhüter Meyer wechselt zum BVB

Außerdem hat der BVB die vakante Torhüterposition hinter Stammkeeper Gregor Kobel besetzt: Alexander Meyer wechselt vom Zweitligisten Jahn Regensburg zum Vizemeister. Der 31-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024. »Alexander Meyer hat uns sowohl sportlich als auch menschlich überzeugt. In ihm bekommen wir einen sehr erfahrenen Torhüter, der Ruhe ausstrahlt. Er war in den vergangenen Jahren zweifellos einer der stärksten Torhüter der 2. Bundesliga«, sagte der designierte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl.

Alexander Meyer (l.)

Alexander Meyer (l.)

Foto: Daniel Karmann / DPA

Der BVB hatte nach den Abgängen von Roman Bürki (St. Louis) und Marwin Hitz (Basel) einen neuen zweiten Schlussmann hinter Stammkraft Gregor Kobel gesucht.

St. Pauli: Boukhalfa kommt, Dittgen geht

Zweitligist FC St. Pauli hat Mittelfeldspieler Carlo Boukhalfa vom SC Freiburg verpflichtet. Der 23-Jährige, der ab 2012 die Freiburger Nachwuchsabteilung durchlief, absolvierte in der vergangenen Saison als Leihspieler für Jahn Regensburg 33 Pflichtspiele, in denen er vier Treffer erzielte.

Maximilian Dittgen wird den Tabellenfünften hingegen verlassen. Der Vertrag des 27-Jährigen, der im Aufstiegsrennen für St. Pauli vier Tore und drei Vorlagen in 22 Ligaspielen beigesteuert hatte, wurde nicht verlängert. Der Offensivspieler war 2020 vom SV Wehen Wiesbaden nach Hamburg gewechselt und bestritt dort insgesamt 59 Pflichtspiele.

Trainer Capretti verlässt Dynamo Dresden

Nach dem Abstieg in die 3. Liga wird Dynamo die Zusammenarbeit mit Trainer Guerino Capretti nicht fortsetzen. Das teilte der Klub mit. Der Vertrag des 40-Jährigen galt nur für die 2. Bundesliga. Den Neuaufbau in der 3. Liga möchte Dynamo mit »einem neuen Trainer gestalten«. In zwölf Partien unter Caprettis Führung gewann Dresden kein Spiel, errang sieben Unentschieden.

Sportchef Ralf Becker bleibt dagegen bei Dynamo. Der Vertrag des 51-Jährigen wurde entsprechend angepasst. In der 3. Liga ist Beckers Arbeitspapier bis 2024 gültig, steigt Dresden auf, läuft der Vertrag bis 2025.

+++ Gerücht +++

Magath-Nachfolger steht angeblich fest

Sandto Schwarz (l.) in Moskau

Sandto Schwarz (l.) in Moskau

Foto: IMAGO/Stanislav Krasilnikov / IMAGO/ITAR-TASS

Sandro Schwarz soll neuer Trainer von Hertha BSC werden. Wie der »Kicker« berichtete, soll sich der Hauptstadtklub mit dem 43-Jährigen einig sein. Schwarz, der am Sonntagnachmittag mit Dynamo Moskau noch das russische Pokalfinale bestreitet, soll dem Bericht zufolge seinen dort noch bis 2024 gültigen Vertrag auflösen.

Schwarz würde auf Felix Magath folgen, der mit der Hertha in der abgelaufenen Saison erst in der Relegation gegen den Zweitligisten Hamburger SV den Klassenerhalt gesichert hatte. Vor seiner Zeit bei Dynamo, das er zuletzt auf Rang drei der russischen Liga führte, hatte er den FSV Mainz 05 von 2017 bis 2019 trainiert.

Im Gegensatz zu seinen deutschen Trainerkollegen Markus Gisdol (Lokomotive Moskau) und Daniel Farke (FK Krasnodar) hatte Schwarz sein Engagement nicht mit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine beendet. Er hatte dies damit begründet, dass er sich für den Klub verantwortlich fühle.

mfu/sid/dpa