Frauen-WM in Kanada DFB weist Kritik an Neid zurück

Die Kritik an Silvia Neid ärgert den Deutschen Fußball-Bund: Die Bundestrainerin präge das Nationalteam, sagt DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock. Die Mannschaft habe bei der WM in Kanada eine "tolle Visitenkarte abgegeben".

Bundestrainerin Neid: Kritik aus der Bundesliga
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Bundestrainerin Neid: Kritik aus der Bundesliga


Trotz des verpassten WM-Titels und der Kritik aus der Bundesliga erhält Bundestrainerin Silvia Neid eine Jobgarantie vom Deutschen Fußball-Bund (DFB): "Silvia Neid hat das Gesicht unserer Frauen-Nationalmannschaft entscheidend geprägt und großartige Erfolge gefeiert. Daher genießt sie auch weiterhin unser totales Vertrauen", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

Schon vor dem Spiel um Platz drei gegen England am Samstag (22 Uhr, TV: ARD, Liveticker SPIEGEL ONLINE) in Edmonton zog Sandrock ein positives WM-Fazit. "Es ist schade, dass es nicht für das Finale gereicht hat, aber die Mannschaft hat hier in Kanada eine tolle Visitenkarte abgegeben. Wir sind unter den besten vier Teams bei dieser WM, wollen den dritten Platz und damit beste europäische Nation werden", sagte er.

Die Kritik einiger Bundesligatrainer, die unter anderem die fehlende taktische Flexibilität der DFB-Auswahl bemängelt hatten, wies Sandrock zurück. "Ich bin schon sehr verwundert darüber, wie sich jetzt der eine oder andere Trainer aus der Bundesliga in der Öffentlichkeit gegenüber der Bundestrainerin und der Mannschaft geäußert hat", sagte der Generalsekretär.

cte/dpa



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