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22. März 2019, 10:43 Uhr

Champions League der Frauen

Polizei erwischt PSG-Fans mit Waffen und Drogen

Kein guter Abend für Paris Saint-Germain: Die Frauenmannschaft verlor in der Champions League beim FC Chelsea. Und die Fans der Französinnen gerieten in London mit der Polizei aneinander.

Es war wahrlich kein erfolgreicher Ausflug für Paris Saint-Germain. Anhänger des Klubs haben rund um das Viertelfinal-Hinspiel ihrer Mannschaft in der Champions League für negative Schlagzeilen gesorgt - und dann unterlag PSG auch noch 0:2 gegen den FC Chelsea.

Tore von Hannah Blundell (73. Minute) und Erin Cuthbert (88.) sorgten für den Heimsieg der Spielerinnen von Chelsea, die nun gute Chancen haben, zum zweiten Mal hintereinander das Halbfinale zu erreichen.

Bereits vor dem Spiel waren Gruppen von PSG-Anhängern mit der Polizei zusammengestoßen. Die Polizei teilte mit, dass sie bereits am Donnerstagmorgen informiert worden sei, dass Fans von Paris Saint-Germain "kriminellen Schaden" in London angerichtet hätten.

Polizei findet Waffen und Drogen

Am Abend stoppte die Polizei dann einen Bus, der Anhänger von PSG zum Stadion bringen sollte, und fand dabei Waffen, darunter Schlagringe und auch Messer, und Drogen. Ein Mann wurde wegen Drogenbesitzes verhaftet.

Alle weiteren Personen im Bus wurden "aus der Gegend begleitet", heißt es in einem Statement der Polizei. Laut einem Bericht des "Guardian" handelte es sich dabei um bis zu 50 Fans.

Bei den Fans soll es sich um Ultras von PSG handeln. Nicht klar ist bislang, ob sie nur die Frauenmannschaft von Paris unterstützen oder alle Mannschaften des Hauptstadtvereins.

tbe/AP

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