Vertrag bei Bayern München nicht verlängert Nationalspielerin Hegering schließt sich VfL Wolfsburg an

Fußball-Nationalspielerin Marina Hegering wechselt im Sommer von Bayern München zum Rivalen VfL Wolfsburg. Zwei Jahre will sie noch spielen, dann soll sie ins Trainerinnenteam wechseln.
Marina Hegering im Trikot der deutschen Nationalmannschaft

Marina Hegering im Trikot der deutschen Nationalmannschaft

Foto: UWE KRAFT / imago images/Uwe Kraft

Marina Hegering wechselt im Sommer von Bayern München zum VfL Wolfsburg. Die Innenverteidigerin unterschrieb beim Bundesliga-Tabellenführer einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2026. Dass Hegering ihren auslaufenden Vertrag bei Bayern München nicht verlängern würde, stand bereits seit Anfang März fest.

Jetzt die Entscheidung für die Wölfinnen. Zwei Jahre wird die Nationalspielerin laut Vereinsmitteilung als Spielerin beim VfL Wolfsburg aktiv sein. Anschließend werde die 32-Jährige, die verletzungsbedingt in der laufenden Saison nur sieben Pflichtspiele für die Bayern absolviert hat, Aufgaben im VfL-Trainerteam übernehmen.

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Hegering, die 2020 von der SGS Essen nach München gewechselt war, hat den Lehrgang zur Erlangung der B+-Trainerinnenlizenz erfolgreich abgeschlossen. Die »tolle Perspektive« nach der aktiven Karriere sei »absolut nicht selbstverständlich und verdeutlicht die Wertschätzung, die mir von den VfL-Verantwortlichen entgegengebracht wird«, erklärte sie der Mitteilung zufolge.

Für den VfL Wolfsburg ist es nach den Verpflichtungen von Nationaltorhüterin Merle Frohms (Eintracht Frankfurt) und Toptalent Jule Brand (TSG Hoffenheim) der dritte hochkarätige Zugang für die kommende Saison.

Blomqvist fehlt im Saisonendspurt

Aktuell muss das Team allerdings ohne Rebecka Blomqvist auskommen. Die schwedische Offensivspielerin hat im Halbfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Barcelona (1:5) am Freitag eine Sprunggelenksverletzung erlitten.

Die Wolfsburgerinnen erwarten eine Ausfallzeit von mehreren Wochen. In diese Zeit fallen das Rückspiel gegen Barcelona am Samstag sowie die letzten drei Bundesliga-Spiele, in denen das Team den Gewinn der deutschen Meisterschaft perfekt machen will. Am 28. Mai folgt noch das Finale des DFB-Pokals gegen Turbine Potsdam.

vgl/sid
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