Dritte Liga FSV Frankfurt stellt Insolvenzantrag

Im vergangenen Jahr spielte der FSV Frankfurt noch in der Zweiten Liga. Nun droht dem Klub der Abstieg in die Regionalliga Südwest. Der Verein ist offiziell zahlungsunfähig.

Sebastian Schachten (l.) und Christopher Schorch (r.) vom FSV Frankfurt
Getty Images

Sebastian Schachten (l.) und Christopher Schorch (r.) vom FSV Frankfurt


Die schwere Krise des abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten FSV Frankfurt hat einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Wie der Klub mitteilte, hatte er am Vormittag einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Als Grund gab der Verein, der damit vor dem Abstieg in die Regionalliga Südwest steht, Zahlungsunfähigkeit an.

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte, sieht die Spielordnung im Falle eines Insolvenzantrags den Abzug von neun Punkten vor. Damit würde der FSV, der erst im vergangenen Sommer aus der Zweiten Liga abgestiegen war, mit dann nur noch 23 Punkten auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Schon mit derzeit 32 Punkten beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz fünf Punkte.

Weiterhin gab der DFB bekannt, dass er die Beschwerde des Drittligisten VfR Aalen gegen den Abzug von neun Punkten bereits am Montag zurückgewiesen hatte. Für den VfR bleibt damit nur noch der Gang vor das DFB-Bundesgericht. Auch Aalen hatte im Februar einen Antrag auf Insolvenz gestellt und fällt mit nur noch 41 Punkten von Platz vier auf Position 13 zurück.

bam/sid



© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.