Verschiebung wegen Ebola Afrika-Cup findet in Äquatorialguinea statt

Wegen der Ebola-Epidemie wurde Gastgeber Marokko der Afrika-Cup 2015 entzogen. Jetzt steht der neue Ausrichter fest: Äquatorialguinea. Davon profitiert das Land auch in sportlicher Hinsicht.

Zurückliegender Afrika-Cup (Sieger Nigeria): Turnier 2015 in Äquatorialguinea
AP/dpa

Zurückliegender Afrika-Cup (Sieger Nigeria): Turnier 2015 in Äquatorialguinea


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Hamburg - Der Afrika-Cup im kommenden Jahr findet in Äquatorialguinea statt. Das teilte die Afrikanische Fußball-Konföderation Caf mit. Am Dienstag war dem ursprünglichen Gastgeber Marokko die Ausrichtung des Turniers (17. Januar bis 8. Februar) entzogen und das nordafrikanische Land für das Turnier disqualifiziert worden. Marokko hatte aufgrund der aktuellen Ebola-Epedemie in Westafrika wiederholt beim CAF um die Verschiebung des Wettbewerbs um ein Jahr auf 2016 gebeten.

Äquatorialguinea hätte eigentlich gar nicht teilnehmen dürfen. Das Land war im Juli für das Turnier gesperrt worden, weil die Nationalmannschaft in der ersten Playoff-Runde zur Qualifikation einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte. Dafür war Mauretanien nachgerückt. Die Mannschaft von Äquatorialguinea wird nun aber als Vertreter der Gastgebernation doch teilnehmen.

Insgesamt sind 16 Mannschaften für das Turnier qualifiziert, die in vier Gruppen gegeneinander antreten. Der jeweils Gruppenerste und -zweite zieht ins Viertelfinale ein. Die Gruppen-Auslosung findet am 3. Dezember in Malabo statt. Neben der Hauptstadt sind Bata, Mongomo und Ebebiyin die weiteren Austragungsstädte.

buc/sid/dpa



insgesamt 8 Beiträge
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fam.weber11 14.11.2014
1. Brot und Spiele
Die Fußball-Funktionäre verspielen gerade den allerletzten Kredit für diese Sportart. Das absurde, sie werden dabei immer reicher. Menschenleben spielen dabi keine Rolle mehr. Das gierige und menschenverachtende System Blatter trägt eben seine böse Frucht.
Zorpheus 14.11.2014
2.
Marokko wollte das Turnier erst ein Jahr später austragen aus Angst vor Ebola. Bis jetzt gab es dort keinen Ebola-Fall. Stattdessen wird das Turnier jetzt in Guinea ausgetragen, wo es schon fast 2000 Ebola-Fälle gab. Seltsame Lösung. Ok, der Gastgeber kennt Ebola und wahrscheinlich ist es regional begrenzt. Aber hat man dort nicht Wichtigeres zu tun? Außerdem könnten einige Teilnehmer absagen.
hollygla 14.11.2014
3. Zorpheus...
...wollen Sie bewusst provozieren und schlägt mangelndes Wissen durch? Aber Guinea und Äquartorialguinea sind nicht dasselbe.
lenaackermann 14.11.2014
4.
Lieber Zorpheus, Äquatorialguinea und Guinea sind zwei völlig verschiedene Länder. Ersteres ist nicht von Ebola betroffen.
gpms1020 14.11.2014
5.
In Guinea grassiert Ebola. Aequatorialguinea ist bisher verschont geblieben. Dennoch sollte man sich fragen, ob in einer solchen Situation Großveranstaltungen nicht eher potentiell gefährlich sind und verschoben werden sollten.
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