Tätlichkeit im Spielertunnel Rüpel Streit für vier Monate gesperrt

Harte Strafe für Albert Streit: Der frühere Bundesliga-Profi wurde wegen seiner Tätlichkeit vom Fußballverband Niederrhein für vier Monate gesperrt. Der 32-Jährige soll seinen Gegenspieler Fabian Götze im Spielertunnel geschlagen haben.

Ex-Bundesligaprofi Streit (Hier noch im Schalke-Trikot): Lange Sperre
ddp

Ex-Bundesligaprofi Streit (Hier noch im Schalke-Trikot): Lange Sperre


Hamburg - Der Fußballverband Niederrhein hat den Ex-Bundesliga-Spieler Albert Streit für seine Tätlichkeit beim Spiel seines Teams Viktoria Köln gegen den VfL Bochum II für vier Monate gesperrt. Das berichtet die Kölner Zeitung "Express".

Streit hatte bei der Partie vor drei Wochen in der Halbzeitpause die Rote Karte gesehen, weil er Gegenspieler Fabian Götze tätlich angegriffen haben soll. Streit hatte einen Schlag bestritten, seinen Verein aber um eine Freistellung bis zur Verhandlung gebeten.

Der Bruder von BVB-Star Mario Götze sagte bei der Verhandlung aus, er habe nicht gesehen, von wem der Schlag gekommen sei. Doch das Schiedsrichter-Gespann belastete Streit. "Albert wurde überhaupt nicht geglaubt. Wir halten das Strafmaß, ihn für vier Monate zu sperren, für überzogen", sagte Viktoria-Sportchef Ingo Haselbach.

Für Streit war es es bereits der vierte Platzverweis in der laufenden Saison. In der Hinrunde sah er in Diensten seines früheren Vereins Alemannia Aachen in der dritten Liga zweimal die Gelb-Rote Karte. Nach seinem Wechsel zu Viktoria wurde er im Februar erneut mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Er hatte in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt, den VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln, Schalke 04 und den Hamburger SV gespielt.

bka/sid



insgesamt 10 Beiträge
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dinnyc 03.04.2013
1.
Muss man wirklich einen Spieler, der fast nie im Schalke Trikot gespielt hat, in einem Schalke Trikot zeigen?
erik_p 04.04.2013
2. der kerl...
... Sollte sein Geld nehmen und sich rar machen. Unglaublich, dass den überhaupt noch Vereine nehmen.
ciudad 04.04.2013
3. Hm...
...wenn da mal nicht der Name des Bruders mitgeholfen hat.
ginotico 04.04.2013
4. Zukunft
Er hat in seinem Fussballerleben so viel falsch gemacht. Schön wäre, er käme zur Vernunft und würde als eine Art Spielerberater junge Talente vor den Fehlern bewahren, die er am besten kennt.
Jondo 04.04.2013
5. Ansprüche an andere....
...... kein Benehmen, wenig Leistungswille...dafür aber dauerhaft ein Quertreiber und Rüpel. Den braucht keiner auf dem Platz - und als "Spielerberater" schon gleich garnicht.
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