Fußball-Bundesliga Brehme will Meister werden

Erstmals hat der Teamchef des 1. FC Kaiserslautern, Andreas Brehme, offen über seine Titelambitionen mit dem Club vom Betzenberg geredet.

Kaiserslautern - "Ich wäre ein schlechter Trainer, wenn ich der Mannschaft sagen würde, wir wollen nicht Meister werden", erklärte Brehme gegenüber der Tageszeitung "Die Welt", schränkte indes auch ein: "Das Zeug dazu haben wir, aber dieses Jahr können mehrere Teams Meister werden."

Und doch sprechen die Zahlen im Moment jedenfalls deutlich für den FCK. Kein anderer Verein hat im Jahr 2001 so viele Punkte gewonnen wie die Pfälzer, man steht im Halbfinale des Uefa-Cups und seitdem Brehme im Oktober des Vorjahres die sportliche Leitung auf dem Betzenberg von Otto Rehhagel übernommen hat, ist der Verein in der Tabelle von Platz 15 auf Rang drei gestiegen.

Schlichter Brehme und Yakin geht

Brehmes Erfolgsgeheimnis ist, wie anders beim Weltmeister von 1990 auch kaum zu erwarten, schlicht: "Ich spreche die gleiche Sprache wie die Jungs, und außerdem freuen sie sich, wenn der Papa im Training mal mitmacht und eine gute Flanke schlägt." Den großen Zampano habe er nie raushängen lassen. "Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, die richtige Mischung im Umgang zu finden, du darfst nicht zu nett sein, sonst gerät dir die Sache aus den Händen."

Im Fall des Schweizer Nationalspielers Murat Yakin hat man in Kaiserslautern jetzt schlussendlich doch noch die richtige Mischung im Umgang gefunden. Wie der FCK am Samstag verlauten ließ, hat sich der Club mit sofortiger Wirkung von Yakin getrennt. Nach Angaben der Pfälzer wurde der 26-Jährige zum Schweizer Erstligisten FC Basel transferiert, von dem er zu Saisonbeginn gekommen war.

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