Fußball-Bundesliga Die Top-Werte des 31. Spieltags

Die Mainzer standen in Dortmund unter Dauerbeschuss. Braunschweig kann ohne seinen Torjäger nicht gewinnen, Freiburg hat sich aus dem Tabellenkeller geschossen. SPIEGEL ONLINE präsentiert die herausragenden Statistiken des vergangenen Bundesliga-Spieltags.

BVB-Stürmer Lewandowski: Zahlreiche Abschlüsse gegen Mainz
AP/dpa

BVB-Stürmer Lewandowski: Zahlreiche Abschlüsse gegen Mainz

Von Timo Prüfig


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Hamburg - Nach zwei Siegen hintereinander hat Hannover 96 den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga fast sicher. Beim Sieg in Frankfurt zeigte ein sonst häufig verletzter Spieler eine starke Leistung. Ein Augsburger Innenverteidiger beeindruckte mit Pass-Sicherheit, und der Vergleich zwischen zwei Offensiv-Spielern zeigt, warum Freiburg gegen Mönchengladbach gewonnen hat.

Der Assistent: Christian Pander hat in seiner Karriere schon unzählige schwere Verletzungen erlitten. Die herausragenden fußballerischen Fähigkeiten des 30-Jährigen sind aber weiterhin unbestritten. Beim 3:2-Sieg von Hannover 96 bei Eintracht Frankfurt stellte Pander diese mal wieder unter Beweis. Jede dritte Torschussvorlage stammte vom Ex-Nationalspieler. Mit seinem starken linken Fuß schlug er vier der zwölf Hannoveraner Flanken - zwei davon führten zu Torerfolgen.

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Dauerbeschuss: Nicht jeder Schuss kann zum Torerfolg führen, das wissen auch die Spieler von Borussia Dortmund. Wenn dem nämlich so wäre, dann hätte die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp gegen den 1. FSV Mainz 05 nicht 4:2, sondern 30:9 gewonnen. Der BVB gab demnach im Schnitt alle drei Minuten einen Schuss in Richtung Mainzer Tor ab. Immerhin 11 der 30 Abschlüsse kamen zielgerichtet, und vier davon landeten schließlich im Netz. Viel Aufwand - aber am Ende stimmte ja auch der Ertrag.

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Der Zuspieler: 76 Ballkontakte sind für einen Innenverteidiger schon ein beachtlicher Wert. Augsburgs Ragnar Klavan erzielte diesen Wert beim tor- und trostlosen Heimspiel gegen Hertha BSC. Zudem brachte der 28-jährige Este 59 erfolgreiche Pässe an den Mann. Die Passquote von 90 Prozent ist überragend, vor allem wenn man bedenkt, dass der Durchschnittswert der Augsburger nur bei 79 Prozent liegt.

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Aufwärtstrend: 19 Punkte nach 24 Spieltagen, nur vier Saisonsiege auf dem Konto und erst 22 Tore erzielt - Anfang März war der SC Freiburg für die meisten Experten bereits abgestiegen. Es folgte eine beeindruckende Serie: In den vergangenen sieben Partien feierte die Mannschaft von Trainer Christian Streich fünf Siege, spielte einmal unentschieden und musste nur eine Niederlage hinnehmen. Durch diese 16 von 21 möglichen Punkten kletterte Freiburg auf den 13. Tabellenplatz, das ist die beste Platzierung des Sport-Clubs in der gesamten Saison. Der Klassenerhalt ist dem SC damit kaum noch zu nehmen.

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Abhängigkeit: Vor einer Woche verletzte sich Eintracht Braunschweigs Domi Kumbela in der Partie gegen den SC Freiburg. Mit einem Muskelfaserriss fällt der Torjäger derzeit aus - fatal für den Tabellenletzten im Kampf um den weiterhin möglichen Klassenerhalt. Schließlich hat Trainer Torsten Lieberknecht keine Alternative im Angriff, das zeigt ein Blick auf die Braunschweiger Torschützen in dieser Saison: Mit neun Treffern ist Kumbela der einzige echte Torjäger der Eintracht, jeden dritten Treffer des Clubs erzielt der 30-Jährige.

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Offensiv-Vergleich: Der Freiburger 4:2-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach war auch ein Sieg von Admir Mehmedi. Der 23-jährige Schweizer zeigte eine seiner besten Saisonleistungen, das verdeutlicht auch der Offensiv-Vergleich mit dem Gladbacher Nationalspieler Max Kruse. Der Freiburger gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe, der Borusse nicht einmal ein Drittel. Von Mehmedis fünf Abschlüssen gingen drei aufs Tor, zwei davon waren sogar drin. Kruse kam in Freiburg zu keinem einzigen Torabschluss.

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