Geldrangliste im Fußball Bundesliga nach Rekorderlösen wieder Nummer zwei in Europa

Zuletzt von der spanischen Primera División überholt, kehrt die Bundesliga auf Platz zwei der umsatzstärksten Fußballligen Europas zurück. Nummer eins bleibt die Premier League - mit enormem Vorsprung.

Bayern München ist neuer und alter Meister
Tobias Hase/dpa

Bayern München ist neuer und alter Meister


Europas Fußballmarkt wächst weiter. Und auch die Bundesliga ist im Umsatz-Ranking der europäischen Topligen vorgerückt. Das geht aus einem Report für die Saison 2017/2018 hervor, den das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte veröffentlichte.

Demnach stieg der Gesamtumsatz der Bundesliga im Vergleich zur Saison 2016/2017 um 13 Prozent auf 3,17 Milliarden Euro. Sie zog damit nach einem Jahr auf Rang drei wieder an der spanischen Primera División (3,07 Milliarden Euro/plus sieben Prozent) vorbei. Unangefochten Erster bleibt die englische Premier League, die mit 5,44 Milliarden Euro rund 72 Prozent mehr erlöste als die Bundesliga.

Grund für den Umsatzsprung in der Bundesliga ist laut Deloitte unter anderem der Start des Medienrechtsvertrags 2017. Zugleich arbeiteten die 18 Klubs so profitabel wie nie. Umsatzstärkster Klub Europas ist nach Deloitte-Angaben aus dem Januar Real Madrid vor Manchester City. Der FC Bayern folgt hinter dem FC Barcelona auf Rang vier.

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"Football Money League": Europas Geldrangliste

Im Vergleich mit den anderen großen Ligen in Europa wirtschafte die Bundesliga den Angaben zufolge eher konservativ und erziele ein stärkeres Gleichgewicht zwischen den einzelnen Erlösquellen. Unter anderem war die Bundesliga mit durchschnittlich 43.879 Zuschauern pro Spiel top und lag in diesem Bereich vor der Premier League (38.495 Zuschauer).

Der Gesamtumsatz auf Europas Fußballmarkt kletterte erneut auf Rekordhöhe. Er stieg um elf Prozent auf 28,4 Milliarden Euro. Davon machen die fünf Topligen in England, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich mit insgesamt 15,6 Milliarden Euro (plus sechs Prozent) mehr als die Hälfte aus. Zu der Steigerung in Europa trug auch die Fußball-WM in Russland bei.

sak/dpa



insgesamt 13 Beiträge
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Nonvaio01 30.05.2019
1. leider ist Umsatz nicht gewinn
und leider auch keine garantie das man mit dem Geld auch etwas vernuenftiges anstellt.
regor_regorefix 30.05.2019
2. Gute Nachrichten!
Ich finde das sind gute Nachrichten. Die Bundesliga steht wirtschaftlich gesund dar und dass ohne russische Oligarchen, Scheichs oder einem deutlich überbezahlten TV-Vertrag. Was die Zuschauerstatistik angeht werden die Zahlen durch den Aufstieg von Union Berlin und Paderborn - mit ihren kleinen Stadien - vermutlich etwas zurückgehen. Schließlich sind mit Stuttgart, Hannover und Nürnberg drei größere Fuballarenen in der kommenden Saison nicht mehr dabei. Insofern sollte man vielleicht mehr auf die Auslastung der Stadien schauen. Und die ist im europäischen Vergleich immer noch sehr gut.
Grummelchen321 30.05.2019
3. Und
alles ohne auch nur einen Cent an Steuern an den Staat zu zahlen. Es sollte mal langsam bei fussballvereinen der ersten Liga die Gemeinnützigkeit auf den Prüfstand landen.Schließlich sind es Gewinnorienteirte Unternehmen geworden.Ganz zu schweigen von den kosten die für die Sicherung der Spiele durch Polizeikräfte entstehen.
Nonvaio01 30.05.2019
4. ich glaub bei Auslastung
Zitat von regor_regorefixIch finde das sind gute Nachrichten. Die Bundesliga steht wirtschaftlich gesund dar und dass ohne russische Oligarchen, Scheichs oder einem deutlich überbezahlten TV-Vertrag. Was die Zuschauerstatistik angeht werden die Zahlen durch den Aufstieg von Union Berlin und Paderborn - mit ihren kleinen Stadien - vermutlich etwas zurückgehen. Schließlich sind mit Stuttgart, Hannover und Nürnberg drei größere Fuballarenen in der kommenden Saison nicht mehr dabei. Insofern sollte man vielleicht mehr auf die Auslastung der Stadien schauen. Und die ist im europäischen Vergleich immer noch sehr gut.
ist die DFL auf platz 1
EXFHSSZIGB 30.05.2019
5.
Zitat von regor_regorefixIch finde das sind gute Nachrichten. Die Bundesliga steht wirtschaftlich gesund dar und dass ohne russische Oligarchen, Scheichs oder einem deutlich überbezahlten TV-Vertrag. Was die Zuschauerstatistik angeht werden die Zahlen durch den Aufstieg von Union Berlin und Paderborn - mit ihren kleinen Stadien - vermutlich etwas zurückgehen. Schließlich sind mit Stuttgart, Hannover und Nürnberg drei größere Fuballarenen in der kommenden Saison nicht mehr dabei. Insofern sollte man vielleicht mehr auf die Auslastung der Stadien schauen. Und die ist im europäischen Vergleich immer noch sehr gut.
Woher entnehmen sie dieser Nachricht, dass die Bundesliga gesund dasteht. Es wurde nur von Erlösen nicht von Kosten gesprochen. Es wurden keine Gewinnzahlen genannt.
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