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31. Juli 2013, 12:48 Uhr

Stürmer-Star

Lewandowski kritisiert BVB-Führung

Nächster Akt im Wechseltheater um Robert Lewandowski: Der Stürmer kritisiert seinen Club Borussia Dortmund dafür, dass er nicht zum FC Bayern wechseln darf. Zudem fühlt sich der Pole beim BVB unterbezahlt.

Hamburg - Eigentlich schien die Akte um Robert Lewandowski geschlossen zu sein. Der Stürmer hatte akzeptiert, noch ein Jahr für Borussia Dortmund spielen zu müssen und nicht zur kommenden Saison zum FC Bayern München wechseln zu dürfen. Doch nun hat der Pole erneut Kritik an der BVB-Führung geübt.

"Ehrlich gesagt fühle ich mich von Borussia betrogen. Ich gebe immer alles. Aber dass sie mich behalten, ist nicht fair", sagte Lewandowski der polnischen Zeitung "Fakt" und drohte seinem Club sogar indirekt: "Das Supercup-Spiel gegen Bayern war nur der Anfang der Saison. Ich weiß nicht, ob die Situation auf Dauer spurlos an mir vorbeigeht. Es sitzt im Unterbewusstsein und es wird eine Zeit kommen, wo ich mit schlechter Stimmung zum Spiel kommen werde." Zudem kritisierte der Torjäger, er fühle sich beim BVB unterbezahlt.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betrachtet Lewandowskis Verhalten trotz der neuesten Äußerungen weiter gelassen. "Wir haben ja momentan ein bisschen ein spezielles Verhältnis. Es ist klar, dass er enttäuscht ist und das an meiner Person festmacht. Aber ich muss eben meine Entscheidungen im Sinne von Borussia Dortmund treffen", sagte Watzke dem TV-Sender Sport1.

Auf die Frage, ob beide Seiten noch miteinander sprechen, sagte Watzke: "Wir sprechen schon miteinander. Aber es ist weniger als sonst, früher haben wir öfter miteinander gesprochen."

ham/sid

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