Fußball-Bundesliga Leipzig holt in Stuttgart nur einen Punkt

Beim VfB Stuttgart spielte RB Leipzig nur phasenweise wie ein Spitzenklub. In der zweiten Hälfte verzweifelten die Leipziger an VfB-Keeper Florian Müller.
RB Leipzigs Trainer Domenico Tedesco war der Frust über das Ergebnis anzusehen

RB Leipzigs Trainer Domenico Tedesco war der Frust über das Ergebnis anzusehen

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Am ersten Spieltag der Bundesligasaison 2022/2023 haben sich RB Leipzig und VfB Stuttgart mit einem 1:1-Remis getrennt. In Stuttgart traf Leipzig-Angreifer Christopher Nkunku zuerst (8. Minute), für Stuttgart glich Naouirou Ahamada aus (32.).

Bereits in der achten Minute trafen die Gäste. Benjamin Henrichs spielte scharf zu Dani Olmo im Strafraum, der mit einem Kontakt in den Lauf von Nkunku weiterleitete. Der Franzose zog direkt ab und traf in die lange Ecke (8.). Leipzig war in dieser Anfangsphase klar überlegen. Das frühe Pressing ließ den Stuttgartern in der eigenen Hälfte wenig Raum, über die Mittellinie kamen sie nur selten hinaus.

Florian Müller hält Stuttgarts Punkt fest

Erst nach einer halben Stunde formierten sich die Leipziger passiver und versuchten, in der eigenen Hälfte zu verteidigen. Das ging schief, als Ahamada an der Strafraumgrenze einen schnellen Doppelpass mit Saša Kalajdžić spielte und mit der rechten Innenseite direkt abschloss. Der Ball schlug flach neben dem rechten Pfosten im Tor ein, für RB-Keeper Péter Gulácsi unhaltbar (32.).

Die zweite Hälfte nahm erst gegen Spielende Fahrt auf. Wie in der Anfangsphase bauten die Leipziger starken Druck auf. Nkunku scheiterte zweimal hintereinander (66. und 68.) an VfB-Torhüter Florian Müller, der zum entscheidenden Mann wurde. Seine größte Tat vollbrachte der 24-Jährige in der 72. Minute, als er einen Kopfball von Willi Orbán überragend abwehrte.

mrk
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