Zwölf der Saison Ballzauberer und Bellinghausen

Robben, Reus, Huntelaar: Es waren große Bundesliga-Stars, die ihre Fans in der abgelaufenen Spielzeit begeisterten. In die "Zwölf der Saison" von SPIEGEL ONLINE schafften es aber auch Augsburgs Axel Bellinghausen und Nürnbergs Daniel Didavi. FCK-Profi Rodnei bekommt einen Ehrenplatz.

DPA

Hamburg - Das war's. Kein Samstagnachmittag mehr vor dem Fernseher. Und auch kein Sonntag mehr vor dem Fernseher. Und schon gar kein Montagmorgen mehr, an dem man mit Kollegen über den Samstag und Sonntag vor dem Fernseher reden kann. Die 49. Saison der Fußball-Bundesliga ist vorbei.

Was bleibt, sind Erinnerungen an Fußballer, die ihren Verein vom Fast-Absteiger zum Champions-League-Qualifikanten geschossen haben. An Profis, die nach langer Verletzungspause wieder zu alter Form fanden. Und an einen Trainer, der eine schier unmögliche Missionen gemeistert hat. Sie alle sind in "Zwölf der Saison" von SPIEGEL ONLINE vertreten.

Das ist der Moment, an dem man eine Entschuldigung in Richtung Dortmund schicken muss. Liebe Borussen-Fans, es tut uns leid. Aber für mehr als einen BVB-Profi hat es nicht gereicht. Es war schon schwer genug, sich auf einen Spieler aus der Meister-Elf zu einigen. Noch mehr Profis des Titelträgers auszuwählen, wäre ungerecht.

Wo wäre sonst der Platz für Axel Bellinghausen? Der 28-Jährige ist weit davon entfernt, ein begnadeter Fußballer zu sein und schien mit dem FC Augsburg in der Bundesliga geradewegs unterzugehen - und drehte dann gemeinsam mit seinen Kollegen in der Rückrunde derart auf, dass der Aufsteiger am 33. Spieltag den Klassenerhalt feiern durfte.

Ganz anders musste sich Kaiserslauterns Rodnei über lange Phasen der Saison fühlen. Der Verteidiger wurde zum Sinnbild für den Abstieg der Pfälzer, einige seiner Patzer fielen in die Kategorie Slapstick. Am 32. Spieltag war klar: Rodnei und seine Kollegen müssen runter in die 2. Fußball-Bundesliga.

Dorthin also, wo auch Borussia Mönchengladbach im Frühjahr 2011 beinahe gelandet wären. Erst in der Relegation gerettet, spielte der Club im Anschluss eine beeindruckende Saison, die mit dem Qualifikationsplatz für die Champions League endete. Mit 18 Toren schoss sich Marco Reus auf den Notizzettel von Bundestrainer Joachim Löw und zu Ligakonkurrent Dortmund, der den 22-Jährigen für 17 Millionen Euro zur neuen Saison verpflichtete. Einfach um das Spektakel beim BVB noch ein wenig weitergehen zu lassen.

Ach Fußball, wir werden dich vermissen. Zum Glück nur kurz. Am 8. Juni beginnt die Europameisterschaft.

Wer hat überragt, wer enttäuscht? Wessen Tore haben die Fans verzaubert, wer machte sie regelmäßig wütend? Hier geht es zu "Zwölf der Saison 2011/2012" von SPIEGEL ONLINE.

insgesamt 1 Beitrag
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
henkeltopf 06.05.2012
1.
Ich wüsste nicht, welche Berechtigung Robben hat, in dieser Top-Elf aufzutauchen. Er war nahzu die gesamte Hinrunde verletzt, und auch in der Rückrunde war er sicherlich nicht das stärkste Glied in der Bayernmannschaft. Da lässt man sich wieder von großen Namen blenden - mit Fussballsachverstand hat das nix zu tun.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.