Fußball-Bundesliga Gnabry lässt FC Bayern jubeln, Stuttgart verlässt letzten Platz

Dortmund siegt gegen Freiburg, auch dank Joker Alcácer. Werders Ex-Profi Serge Gnabry trifft doppelt für die Bayern - gegen Bremen. Und Stuttgart ist nicht mehr Letzter. Der 13. Bundesligaspieltag im Überblick.

Serge Gnabry (r.)
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Serge Gnabry (r.)


Werder Bremen - Bayern München 1:2 (1:1)

Am Freitag sahen sich Präsident Uli Hoeneß und die restlichen Bayern-Bosse einer Menge Kritik ausgesetzt. Einen Tag später musste der FCB in Bremen antreten - und feierte einen knappen Sieg. Zunächst traf Serge Gnabry im Nachschuss zum 1:0 (20.). Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Yuya Osako (33.) war es dann erneut der frühere Bremer, der für die Bayern erfolgreich war (50.). Tore fielen keine mehr, Werders Niklas Moisander musste in der Nachspielzeit noch mit Gelb-Rot den Platz verlassen.

Borussia Dortmund - SC Freiburg 2:0 (1:0)

Dortmund ging durch einen verwandelten Foulelfmeter von Marco Reus (40.) in Führung. Freiburgs Dominique Heintz war zuvor Jadon Sancho auf den Fuß getreten. Zu Beginn der zweiten Hälfte scheiterte der deutsche Nationalspieler mit einer Großchance an SC-Keeper Alexander Schwolow. Dortmund vergab noch weitere gute Gelegenheiten, darunter ein Lattentreffer von Lukasz Piszczek (78.). Der eingewechselte Paco Alcácer sorgte dann für die Entscheidung (90.+2).

VfB Stuttgart - FC Augsburg 1:0 (1:0)

Der VfB Stuttgart hat einen großen Sprung gemacht: Der bislang Tabellenletzte liegt nun zumindest vorerst auf dem 15. Rang - dank eines knappen Siegs gegen den FC Augsburg. Anastasios Donis traf nach einem der wenigen gelungenen VfB-Angriffe zum 1:0 (39.). Dabei blieb es dann auch - sehr zur Freude der Stuttgarter, die seit dem neunten Spieltag die Rote Laterne getragen hatten.

Hannover 96 - Hertha BSC 0:2 (0:1)

Ein gelungener Eckball führte zum 1:0 der Berliner. Valentino Lazaro brachte den Ball in die Mitte, Jordan Torunarigha stieg am höchsten und köpfte zur Führung ein (44.). Nach dem Seitenwechsel traf Vedad Ibisevic zum vermeintlichen 2:0, doch der Angreifer stand im Abseits, das Tor zählte nicht (60.). Ibisevic konnte 13 Minuten später dann aber noch jubeln - die Vorlage für seinen Kopfballtreffer lieferte Torunarigha.

Bereits am Freitag spielten: Fortuna Düsseldorf - Mainz 05 0:1 (0:0)



insgesamt 2 Beiträge
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quincy1964 01.12.2018
1. Sieg mit Geschmack
Ja wir haben gewonnen, aber wieder nicht zu Null. Das Defensiv Verhalten ist gruselig. Unser Torwart Neuer ist ein Schatten seiner Zeit. Boateng und Rafinha ein Alptraum. Aber Hauptsache alles Schön reden.
RoTor 02.12.2018
2.
Tatsächlich hat Neuer in dieser Szene nicht gerade souverän ausgesehen. Insgesamt sehe ich aber wieder zurückkehrende Ballsicherheit und zumindest den Versuch, kreativ nach vorne zu spielen. "Angesagt" war anscheinend Passen durch die Mitte. Na ja, hat geklappt. Auffällig ist leider immer noch das mangelnde Selbstvertrauen wenn sie unter Druck geraten. Und sorry Manuel, aber bitte gib deine Kapitänsbinde ab.
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