EM-Finale in Bildern Trubel, Tore, Tragik

Während die Fans im Wembley-Stadion ein großes Drama geboten bekamen, lieferten sich andere Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Den zu Hause gebliebenen Italienern entging beim Public Viewing nur ein Flitzer.
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Italien ist zum zweiten Mal nach 1968 Fußball-Europameister. Im Finale von Wembley setzten sich die Italiener 3:2 im Elfmeterschießen gegen England durch.

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Die Stimmung auf den Straßen Londons war zunächst friedlich. Zehntausende strömten zum Wembley-Stadion, auch, wenn sie keine Karten hatten. Das sollte sich noch als Problem herausstellen.

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Hunderte Fans stürmten vor Anpfiff den Einlass und lieferten sich zum Teil gewalttätige Auseinandersetzungen mit Ordnern und anderen Fans. Laut Stadionbetreiber verschaffte sich eine »kleine Gruppe« Zugang zu den Tribünen. Auf Videos waren Schläge und Tritte vor – und im Stadion zu sehen. Auch sonst gab es in London Krawalle: Wie die Polizei in der Nacht mitteilte, gab es 45 Festnahmen.

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Im Stadion war die Show groß. Mit einer offiziellen Schlusszeremonie, einschließlich übergroßer Trophäe, feierte die Uefa den Abschluss eines umstrittenen Turniers, das trotz der Coronapandemie – und vor allem der Delta-Variante – in elf Ländern ausgetragen wurde.

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Als Zeremonienmeister gab sich auch beim Finale in London Uefa-Präsident Aleksander Čeferin. Standesgemäß nahm er neben dem britischen Thronfolger Prinz William, Herzogin Kate und dem kleinen Sohn George Platz.

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Allzu lange Zeit zum Plausch hatten sie aber nicht. Bereits nach nicht einmal zwei Minuten brachte Luke Shaw das Wembley zum Erbeben, der Linksverteidiger hatte einen Angriff selbst eingeleitet und dann per Dropkick abgeschlossen.

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Die Fans in Wembley rasteten aus, doch nicht nur dort.

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Auf den Straßen in ganz England, wie hier in Birmingham, war die Stimmung nach dem Treffer von Shaw ausgelassen.

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Der Jubel wich aber spätestens in der 67. Spielminute. Nach einer Ecke staubte Italiens Innenverteidiger Leonardo Bonucci zum Ausgleich ab.

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Nur eine begrenzte Zahl an Italienern durfte nach Großbritannien reisen, so ließen sie sich in Rom aus. Tausende verfolgten das Spiel in Italien bei Public Viewings.

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Was den Fans vor den Leinwänden und Fernsehern verborgen blieb: Ein äußerst durchtrainierter Flitzer, der auf das Feld lief und den ein oder anderen Ordner aussteigen ließ. Das trieb selbst den Spielern auf dem Rasen ein Lächeln aufs Gesicht. Die Uefa schnitt den Flitzer jedoch unmittelbar aus dem Programm.

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Nicht mehr zum Lachen zumute war beiden Teams in der Verlängerung. Sie wollten bloß kein Risiko eingehen und es irgendwie ins Elfmeterschießen schaffen. Dass man darauf vorbereitet war, zeigte Englands Trainer Gareth Southgate unmittelbar vor Abpfiff der Verlängerung. Mit Jadon Sancho (M.) und Marcus Rashford brachte er zwei vermeintlich sichere Elfmeterschützen.

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Ein EM-Finale im Elfmeterschießen, die Fans in Italien konnten nicht hinsehen.

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Am Ende waren es ausgerechnet Sancho und Rashford (sowie der zuvor ebenfalls eingewechselte Bukayo Saka), die verschossen. Zweimal parierte Italiens Keeper Gianluigi Donnarumma, danach wurde er kurzerhand zum besten Spieler des Turniers gewählt.

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England trauerte hingegen. Schon wieder verlor man im Elfmeterschießen, wie im EM-Halbfinale 1996 gegen Deutschland – ebenfalls in Wembley. Damals vergab ausgerechnet Southgate den entscheidenden Elfmeter. Was für ein Drama!

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hba
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