Meisterschaft in Italien Dämpfer für Inter durch skurrilen Torwartpatzer

Inters Ersatzkeeper Andrei Radu konnte vor seinem Tor einen Einwurf des eigenen Mitspielers nicht klären. Entscheidet dieser Patzer womöglich die italienische Meisterschaft?
Inters Andrei Radu versteckt sich in seinem Trikot und wird nach der Niederlage gegen Bologna getröstet

Inters Andrei Radu versteckt sich in seinem Trikot und wird nach der Niederlage gegen Bologna getröstet

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ELISABETTA BARACCHI / EPA

Inter Mailand hat einen Rückschlag im Meisterrennen der italienischen Serie A hinnehmen müssen. Der Titelverteidiger unterlag in einem Nachholspiel beim FC Bologna 1:2 (1:1) und liegt bei noch vier ausstehenden Begegnungen zwei Punkte hinter dem Stadtrivalen AC Mailand auf Rang zwei.

Ivan Perišić brachte die Gäste zwar früh in Führung (3.), doch Marko Arnautović (28.) und Nicola Sansone (81.) drehten mit ihren Toren das Spiel. Inter-Schlussmann Andrei Radu patzte beim zweiten Gegentreffer schwer.

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Radu, der in diesem Jahr nur einmal im Januar bei der Coppa Italia für Inter im Einsatz war und den verletzten Stammkeeper Samir Handanovič vertrat, schaffte es nicht, einen Einwurf von Perišić anzunehmen. Radu war zwar noch mit dem Fuß an dem auf ihn zurollenden Ball, traf ihn aber nicht richtig. Innenverteidiger Stefan de Vrij war zuvor vom Ball weggeblieben. Letzterer wäre auch ohne weiteres Zutun ins eigene Tor gekullert, doch Sansone war zur Stelle und ließ sich den Treffer nicht nehmen. Radu verließ später unter Tränen das Spielfeld.

»Sind nicht mehr Herr unseres Schicksals«

Trainer Simone Inzaghi nahm Radu im Anschluss in Schutz, sagte aber auch, die Niederlage sei bitter. »Jetzt sind wir nicht mehr Herr unseres Schicksals, wir müssen schauen, was Milan macht, und alle unsere Spiele gewinnen«, sagte Inzaghi.

Das Spiel sollte ursprünglich im Januar stattfinden, wurde aber wegen zahlreicher Coronafälle im Kader von Bologna verschoben. Inter war zuvor wettbewerbsübergreifend in elf Partien ohne Niederlage gewesen.

ngo/sid/Reuters
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