Sir Alex Ferguson "Abramowitsch wollte mich zu Chelsea holen"

Sir Alex Ferguson und Manchester United waren unzertrennlich - Roman Abramowitsch versuchte dennoch, den Schotten zum FC Chelsea zu holen. Das verriet der Ex-Trainer nun in einem Fernsehinterview, ebenso wie seine Zukunftspläne: Pferderennen und Weingüter besuchen.

Sir Alex Ferguson: In Zukunft lieber Pferderennen als Fußballspiele
AFP

Sir Alex Ferguson: In Zukunft lieber Pferderennen als Fußballspiele


SPIEGEL ONLINE Fußball
Hamburg - José Mourinho machte den FC Chelsea mit dem Geld von Roman Abramowitsch in seiner ersten Amtszeit in London (2004 bis 2007) wieder zum Top-Club, der Portugiese gewann zwei Meisterschaften und einen Pokal - war aber gar nicht die erste Wahl des russischen Vereinsbosses. Abramowitsch wollte eigentlich lieber Sir Alex Ferguson von Manchester United abwerben. Das erzählte die schottische Trainer-Legende im US-Fernsehen.

In einem langen Interview mit dem Moderator Charlie Rose im Sender PBS sagte der 71-Jährige: "Als Abramowitsch 2003 den Club übernahm, kontaktierte mich ein Mittelsmann. Ich sagte ihnen: 'Keine Chance.'"

Zudem machte sich Ferguson, der ManUnited vor dieser Saison nach fast 27 Jahren und 1500 Pflichtspielen als Trainer verlassen hatte, in dem Gespräch für seinen Nachfolger David Moyes stark. Der Verein sei bei seinem schottischen Landsmann trotz des schlechtesten Saisonstarts seit 24 Jahren in "guten Händen".

Für sich selbst schloss Ferguson aus, jemals wieder an der Seitenlinie zu stehen. Er habe inzwischen ein "neues Leben", das er sehr genieße. Er wolle sich lieber Pferderennen wie das Kentucky Derby und den Melbourne Cup ansehen. Zudem plane er Besuche von Weingütern in der Toskana und in Frankreich.

luk



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aurichter 03.10.2013
1. Wer's glaubt
wird selig. Diese Behauptung dient lediglich dazu Moyes den Rücken zu stärken weil Er die Wahl vom Sir war und ihn mehr oder weniger dort plaziert hat. Und zweitens ist dies eine Attacke auf Mourinho um dem einen Seelenknacks zu versetzen und evtll einen Keil zu treiben zum Verhältnis Ölprinz, da Mou doch immer behauptet hat die allererste Wahl und Geige bei dem Russen zu spielen. Dad würde i.M. auch die Dünnhäutigkeit eines HappyOne erklären. Alles Spekulatius von mir natürlich ;-))
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