Fußball So kämpfen rechte Fans um Einfluss in den Kurven

Die oft linken Ultrabewegungen haben Rechte aus vielen Stadien verdrängt. Die Neonaziszene macht sich nun Gedanken, wie der Bedeutungsverlust gestoppt werden kann.
Fundstücke, die 2019 bei Durchsuchungen gegen ein rechtsextremes Netzwerk in Cottbus von der Polizei beschlagnahmt wurden. Darunter ein Schal der Fangruppierung "Inferno Cottbus"

Fundstücke, die 2019 bei Durchsuchungen gegen ein rechtsextremes Netzwerk in Cottbus von der Polizei beschlagnahmt wurden. Darunter ein Schal der Fangruppierung "Inferno Cottbus"

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Bernd Settnik / picture alliance/dpa

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Drei Männer sind frustriert. "Früher, was schon ein bisschen her ist. Da war der Fußball eher rechts dominiert", sagt der eine. Heute dagegen gäbe es nicht einmal mehr bei Hansa Rostock eine Vorherrschaft der rechten Fans in den Kurven. Die Verhältnisse, sie seien "beklagenswert", sagt ein anderer.

Die drei Männer, die sich über den Niedergang der rechten Hegemonie in deutschen Fußballstadien unterhalten, sind die Moderatoren des Podcasts "Revolution auf Sendung" und ihr Gast, der sich "Michi" nennt und als Fan von Energie Cottbus beschreibt. Das Gespräch wurde Anfang Oktober von der neonazistischen Kleinpartei "III. Weg"  aufgenommen und ausgestrahlt. Knapp eine Stunde lang gehen "Michi" und die Interviewer der Frage nach: "Wie konnte es dazu kommen, dass linke Ultra-Gruppen zumindest in Westdeutschland tonangebend sind und rechte Fans im Stadion eigentlich nicht mehr viel zu melden haben?" Was man dabei zu hören bekommt, ist eine detaillierte Analyse zum Bedeutungsverlust von Rechtsaußen - aber auch eine Handlungsanweisung, wie sich die Verhältnisse in den Stadien wieder umkehren ließen.

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