Klage vor dem Cas Russische Topklubs gehen gegen Europapokal-Ausschluss vor

Wegen des Angriffs auf die Ukraine dürfen russische Fußballteams nicht am Europapokal teilnehmen. Nun haben die vier betroffenen Klubs vor dem Internationalen Sportgerichtshof Einspruch gegen das Verbot eingelegt.
Foto: IMAGO/Alexander Demianchuk / IMAGO/ITAR-TASS

Vier russische Fußball-Topklubs ziehen gegen den Ausschluss von europäischen Klubwettbewerben vor den Cas. Gemeinsam mit Meister Zenit St. Petersburg, Dynamo Moskau und PFC Sotschi habe man Einspruch bei dem Internationalen Sportgerichtshof gegen die Entscheidung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) vom 2. Mai eingelegt, teilte ZSKA Moskau in einer Erklärung mit.

»Alle Vereine haben darum gebeten, dass ihre Beschwerde dringend geprüft wird«, hieß es. ZSKA Moskau strebe »die Teilnahme an den europäischen Wettbewerben an. Wir erwarten, dass das sportliche Prinzip respektiert wird.« Die vier Klubs belegen zwei Spieltage vor dem Saisonende der russischen Liga die ersten vier Plätze.

Die Uefa hatte aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine umfangreiche Sanktionen gegen Russlands Fußball beschlossen. Unter anderem wurden Klubteams von sämtlichen Uefa-Wettbewerben in der laufenden und der kommenden Spielzeit ausgeschlossen. Zu den betroffenen Wettbewerben gehören etwa die Champions League, die Europa League und die Conference League. Eine Klage des russischen Verbands gegen die Entscheidung des Weltverbandes Fifa, das russische Nationalteam von der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar auszuschließen, hatte der Cas im März bereits abgewiesen.

cev/sid
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