+++ Fußball-Transferticker vom 14. Juli +++ Barça verlängert mit Dembélé, Özil bei Erdoğan-Klub Başakşehir vorgestellt

Wer kommt, wer geht? Eine Übersicht über Transfers und Gerüchte: heute mit Mesut Özils neuem Arbeitgeber, Ousmane Dembélés Bekenntnis zu Barcelona und einer Verstärkung für Schalke 04.
Mit 13 Vorlagen führte Ousmane Dembélé (r.) vergangene Saison die spanische Liga an

Mit 13 Vorlagen führte Ousmane Dembélé (r.) vergangene Saison die spanische Liga an

Foto: Albert Gea / REUTERS

+++ FIX +++

Dembélé bleibt Barça erhalten

Ousmane Dembélé hat seinen zum Monatsbeginn ausgelaufenen Vertrag beim FC Barcelona nun doch verlängert. Wie der Klub am Donnerstagmittag mitteilte, hat der 25 Jahre alte Franzose einen neuen Zweijahresvertrag beim Team von Trainer Xavi unterschrieben. Einen Tag nach der Verpflichtung des brasilianischen Außenstürmers Raphinha, der für eine Ablöse von 58 Millionen Euro von Leeds United zu Barça gestoßen war, hat der spanische Topklub damit die nächste potenzielle Stammkraft für die offensiven Flügelpositionen an sich gebunden.

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Dembélé war im Sommer 2017 für 140 Millionen Euro von Borussia Dortmund nach Katalonien gewechselt. Die Erwartungen hat der beidfüßige Außenstürmer nicht zuletzt aufgrund zahlreicher schwerer Verletzungen nicht erfüllen können, in der abgelaufenen Spielzeit ließ Dembélé mit einem La-Liga-Bestwert von 13 Vorlagen aber wieder seine Klasse aufblitzen.

Özil bei Başakşehir vorgestellt

Der Wechsel von Ex-Weltmeister Mesut Özil zum türkischen Erstligisten Medipol Başakşehir ist perfekt. Man heiße Özil in der Familie willkommen und wünsche ihm viel Erfolg im orange-dunkelblauen Trikot, teilte der eng mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan verbandelte Klub am Donnerstag auf seiner Internetseite mit. »Ich bin sehr glücklich«, sagte Özil bei der Unterschriftszeremonie in Istanbul.

Präsident Göksel Gümüsdag sagte, man habe Özil einen Zwei-Jahres-Vertrag vorgeschlagen. Er aber habe einen Einjahresvertrag mit der Option auf ein weiteres Jahr gewollt – nach einem Jahr werde man dann noch einmal auswerten.

Erst am Mittwoch hatte Fenerbahçe in einer knappen Mitteilung offiziell die Vertragsauflösung mit Özil bekannt gegeben, nachdem der Weltmeister von 2014 schon zuvor aus ungenannten Gründen suspendiert worden war. Auf Twitter hatte sich der 33-Jährige: »Eines der Dinge, die das Leben ausmachen, ist, dass es voller Unsicherheiten ist. Unsere Pläne, Verlangen und Wünsche gehen möglicherweise nicht immer in die gewünschte Richtung.« Es sei sein »Kindheitstraum« gewesen, im Fenerbahçe-Trikot zu spielen.

Özil, der im vergangenen Jahr vom FC Arsenal aus der englischen Premier League zu Fenerbahçe gewechselt war, ist seit März aus dem Fenerbahçe-Kader ausgeschlossen. Sein Vertrag bei dem Spitzenklub lief eigentlich noch bis zum 30. Juni 2024. Vor einem Monat hatte er betont, diesen trotz Suspendierung erfüllen zu wollen.

Marquez trainiert Barcelonas Reserve

Der langjährige Abwehrchef Rafael Marquez kehrt zum FC Barcelona zurück. Wie die Katalanen mitteilten, übernimmt der 43-jährige Mexikaner den Trainerposten bei Barcelona Atletic, der Zweitvertretung des Fußballklubs. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2024.

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Marquez war der erste Mexikaner, der für den 26-maligen spanischen Meister auflief. Der ehemalige Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft bestritt zwischen 2003 und 2010 insgesamt 242 Pflichtspiele für Barcelona. Mit den Katalanen gewann er unter anderem zweimal die Champions League und viermal die spanische Meisterschaft.

Wolfsburg holt Talent aus Augsburg

Bundesligist VfL Wolfsburg hat U17-Nationalspieler Dzenan Pejcinovic unter Vertrag genommen. Der 17 Jahre alte Stürmer kommt aus der Jugend des FC Augsburg und unterschrieb bei den Wölfen einen Vertrag bis 2027. In der abgelaufenen Saison erzielte er in vier Einsätzen für die U19 Augsburgs ein Tor. Für die U17 war er in 16 Einsätzen zwölfmal erfolgreich.

Sonderregelung erlaubt Schalke Kral-Transfer

Der FC Schalke 04 hat mit Alex Král bereits den elften Neuzugang verpflichtet. Wie der Revierklub am Donnerstag mitteilte, unterschrieb der tschechische Fußball-Nationalspieler von Spartak Moskau einen Einjahresvertrag beim Bundesliga-Aufsteiger. Der 24 Jahre alte zentrale Mittelfeldspieler hatte zuvor seinen bis 2024 laufenden Vertrag bei Spartak bis zum Ende der Spielzeit 2022/2023 ausgesetzt. Er nutzte eine Transfersonderregelung des Weltverbandes, die aufgrund des Krieges in der Ukraine für ausländische Spieler beschlossen wurde.

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Im Trainingslager der Schalker in Mittersill ist der Neuzugang bereits eingetroffen. Der bei Slavia Prag ausgebildete Král war 2019 zu Spartak Moskau gewechselt, in der vergangenen Spielzeit lief der 31-malige tschechische Nationalspieler als Leihspieler für West Ham United auf. Insgesamt bestritt er über 140 Pflichtspiele in England, Russland und Tschechien.

Vidal erfüllt sich »Traum« von Flamengo

Der ehemalige Bundesliga-Profi Arturo Vidal spielt nun in Brasilien. Der 35-Jährige, zuletzt für Inter Mailand aktiv, unterschrieb einen Vertrag bei Flamengo in Rio de Janeiro. »Heute ist ein Traum wahrgeworden, den ich mein ganzes Leben lang schon habe«, schrieb Vidal bei Instagram. »Jetzt bin ich ein Mengão«, ergänzte der 133-malige chilenische Fußball-Nationalspieler in Anspielung auf den Spitznamen von Flamengo. Sein Vertrag soll Medienberichten zufolge bis Dezember kommenden Jahres gültig sein.

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Ohio wechselt von Leipzig nach Lüttich

RB Leipzig trennt sich von einem weiteren Nachwuchstalent. Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, wechselt Stürmer Noah Ohio zum belgischen Erstligisten Standard Lüttich. Der 19-Jährige war zuletzt ein Jahr an Austria Wien verliehen und trug zuvor sechs Monate leihweise das Trikot von Vitesse Arnheim. In Lüttich unterschrieb Ohio einen Vertrag bis 2026, teilten die Belgier auf ihrer Homepage mit.

Der niederländische Nachwuchsnationalspieler war 2019 von Manchester City nach Leipzig gewechselt und hatte für die U17- beziehungsweise U19-Mannschaft der Sachsen gespielt. Anschließend kam es zu den Leihgeschäften, ehe nun der Transfer nach Lüttich das Ende seiner RB-Zeit markiert.

+++ GERÜCHTE +++

United bietet für de Jong

Der Wechsel des niederländischen Nationalspielers Frenkie de Jong vom FC Barcelona zu Manchester United steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, sei United bereit, eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro zu zahlen, plus Bonuszahlungen bis zu weiteren zehn Millionen Euro. Demnach fehlt nur noch die Zustimmung der verschuldeten Katalanen. Die dürfte aber kommen, denn damit würden Mittel zur Verfügung stehen, um doch noch den Transfer von Robert Lewandowski vom FC Bayern München zu finalisieren.

Mittelfeldspieler de Jong soll laut Medienberichten aber lieber in Barcelona bleiben wollen. Sein Vertrag dort läuft noch bis 30. Juni 2026. Doch Trainer Xavi Hernández soll de Jong mitgeteilt haben, dass er kein wichtiger Bestandteil seiner Mannschaft sein werde. In Manchester würde der 25-Jährige auf seinen Landsmann und Trainer Erik ten Hag treffen, mit dem er bereits von 2017 bis 2019 bei Ajax Amsterdam zusammenarbeitete. Der Wechsel soll noch vor der Abreise der Spanier am Samstag in die USA erfolgen.

De Jong war 2019 für 75 Millionen Euro von Ajax nach Barcelona gewechselt und absolvierte bisher 140 Einsätze für Barça. In Manchester soll er den nach Juventus Turin gewechselten französischen Weltmeisters Paul Pogba ersetzen.

»Kicker«: Gnabry vor Bayern-Verlängerung

Eine Vertragsverlängerung von Nationalspieler Serge Gnabry beim FC Bayern München rückt einem Medienbericht zufolge näher. Beide Parteien seien zuversichtlich, sich »in absehbarer Zeit« auf eine Ausweitung des Kontrakts um vier oder fünf Jahre zu einigen, berichtete der »Kicker«. Gnabry, der am Donnerstag 27 Jahre alt wurde, sei prinzipiell mit dem Angebot der Münchner zufrieden, es gehe nur noch um Details. Der Vertrag des Mittelfeldspielers läuft im kommenden Sommer aus.

Wer bleibt, wer geht? Robert Lewandowski und Serge Gnabry (r.) beim Bayern-Training

Wer bleibt, wer geht? Robert Lewandowski und Serge Gnabry (r.) beim Bayern-Training

Foto: CHRISTOF STACHE / AFP

Zuletzt hatte Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidzic erklärt, dass der Klub Gnabry »unbedingt behalten« wolle. »Wir haben ihm, glaube ich, auch die nötige Wertschätzung gezeigt. Ich hoffe, dass er sich für den FC Bayern entscheidet«, sagte Salihamidzic dem TV-Sender Sky Ende Juni.

St. Pauli vor Verpflichtung von Verteidiger Fazliji

Zweitligist FC St. Pauli steht kurz davor, sich in der Defensive mit Innenverteidiger Betim Fazliji zu verstärken. Mehrere Medien berichteten bereits am Mittwoch von fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen dem Kiezklub und dem FC St. Gallen, laut dem Portal »transfermarkt.de« soll sich Fazliji sogar bereits in Hamburg befinden, um den Medizincheck zu absolvieren. Der Abwehrspieler, der auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, gehörte in St. Gallen zu den Stammspielern und lief bereits 14 Mal für die Nationalmannschaft des Kosovo auf.

cev/dpa/sid
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