+++ Fußball-Transferticker +++ Barça will PSG im Falle eines Neymar-Transfers verklagen

Wechselt Neymar nach Paris? Die Spekulationen über einen möglichen Transfer reißen nicht ab. Sollte es dazu kommen, will sein Klub vor Gericht ziehen. Nicolai Müller möchte nicht beim HSV verlängern. Die Gerüchte des Tages.

Neymar
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+++ Verlängerung unerwünscht +++

Müller bricht Gespräche ab

HSV-Offensivspieler Nicolai Müller hat Gespräche über eine Vertragsverlängerung abgebrochen. "Er hat uns gestern Nachmittag mitgeteilt, dass er unser Angebot vorläufig nicht annimmt. Die Gespräche sind beendet", sagte HSV-Sportdirektor Jens Todt.

Uneinigkeit herrscht offenbar bei den Gehaltsvorstellungen. "Wir sind mit dem Angebot auch nach einigen Gesprächen nicht zufrieden", sagte Müllers Berater Björn Bezemer der "Bild"-Zeitung. "Offenbar liegen wir in Sachen Wertschätzung und Wichtigkeit für den HSV so weit auseinander, dass ich im Moment keine Basis für eine Einigung sehe."

Der Vertrag des 29-Jährigen läuft noch bis 2018. Laut seinem Berater hat Müller mehrere Angebote anderer Vereine vorliegen. Droht jetzt ein vorzeitiger Abschied? "Es wird keinen Wechsel diesen Sommer geben", sagte Todt. (ehh/sid)

+++ Vorsicht Gerücht +++

Wohin zieht es Neymar?

Brasiliens Superstar ist einer der besonders häufig erwähnten Namen im diesjährigen Transfersommer. Der Stürmer vom FC Barcelona soll heftig von Paris Saint Germain umworben werden, angeblich will PSG die Rekordsumme von 222 Millionen Euro überweisen.

Neymar steht in Barcelona zwar noch bis 2021 unter Vertrag, die Gerüchte um einen Abschied halten sich aber hartnäckig. Am Freitag sagte eine chinesische Reiseagentur den geplanten Trip von Neymar nach China mit dem Hinweis ab, er sei "mit Transferangelegenheiten beschäftigt". Jetzt findet die Reise nach China allerdings doch statt. Die Wechselgerüchte dürften ihn aber begleiten.

Barça will PSG im Falle eines Transfers verklagen

Laut verschiedenen Medienberichten will Barcelona Paris Saint-Germain bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) verklagen, falls der französische Vizemeister Neymar abwerben sollte. Wie die spanischen Medien übereinstimmend berichteten, geht die Barça-Clubführung davon aus, dass PSG mit einer möglichen Verpflichtung des Brasilianers gegen das Financial Fair Play der Uefa verstoßen würde.

Das Financial Fair Play zielt darauf ab, dass die Ausgaben der Klubs die Einnahmen nicht übersteigen sollen. Zuvor hatte bereits der Präsident der spanischen Profi-Liga (LFP), Javier Tebas, angekündigt, im Falle einer Neymar-Verpflichtung bei der UEFA Anzeige gegen PSG zu erstatten. (ehh/bam/sid)



insgesamt 11 Beiträge
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DieHappy1 29.07.2017
1.
Es gibt Artikel über völlig belanglose Vorbereitungsspiele von Hertha und Co. irgendwo, aber das in ein paar Minuten unsere Mädels ums Halbfinale spielen, in einer extremen Wasserschlacht, das war SPON im Vorfeld nicht mal ein kleiner Zweizeiler wert. Die Zeilen mussten scheinbar fürs nächste Dschungelcamp gespart werden.
maxehaxe 29.07.2017
2.
Der FC Barcelona möchte also einen Verstoß gegen das Financial Fair Play anzeigen. Ich denke das muss man nicht kommentieren.
borrussiad. 29.07.2017
3. @2
Seh ich auch so! Peinlich mit sowas zu drohen! :-(
Ignorant00 29.07.2017
4. Kunden- / Klickorientiert
Zitat von DieHappy1Es gibt Artikel über völlig belanglose Vorbereitungsspiele von Hertha und Co. irgendwo, aber das in ein paar Minuten unsere Mädels ums Halbfinale spielen, in einer extremen Wasserschlacht, das war SPON im Vorfeld nicht mal ein kleiner Zweizeiler wert. Die Zeilen mussten scheinbar fürs nächste Dschungelcamp gespart werden.
Ich galube einfach, das tatsächlich die Artikel über belanglose Vorbeteitungsspiele mehr Interesse erzeugen, als Vorschauartikel über das Viertelfinale der Frauen. So ist das nun einmal. Finde ich auch immer schade, wenn zB deutsche Tischtennisspieler bei Weltmeisterschaften gut abschneiden, aber in den Medien kaum vorkommen. Während ein Erstrundenaus eines deutschen Tennisspielers bei einem zweitklassigen Turnier in den Abendnachrichten gebracht wird.... So ist nun einmal. Müssen wir dann einfach schade finden, das unsere Interessen nicht massenkompatibel sind. Hilft aber kein Lamentieren, dann müssen wir einfach Werbung für "unseren" Sport/Interessen machen und hoffen, damit andere anzustecken. Verordnen oder die Prese verdonnern kann man da leider nicht. PS: Und wenn ich mir zB die Torwartfehler der Frauen bei dieser EM so anschaue, muss ich einfach feststellen, das auch das technische Niveau des dargebotenen Fußballs leider enttäuschend ist. Ich habe heute beim Vorbereitungsspiel Gladbach - Malaga genauso weggeschaltet, wie ich mir nicht das Spiel der Frauen anschauen werde (welches aber wohl eh nicht stattfindet?)
spon-1288018170278 30.07.2017
5.
Die haben vermutlich nicht daran gedacht, dass jemand diese Ablösesumme aufbringen werde. Vertrag ist Vertrag. und die Uefa wird sich das Financial Fair Play sicher anschauen.
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