+++ Fußball-Transferticker +++ Italiener Uli Forte wird Trainer bei Arminia Bielefeld

Wer kommt, wer geht? Eine Übersicht über die wichtigsten Transfers und Gerüchte: Heute mit Liverpools Sadio Mané, Felix Magaths Gedanken zu Robert Lewandowski und einem neuen Trainer für Arminia Bielefeld.
Bielefelds neuer Trainer Uli Forte

Bielefelds neuer Trainer Uli Forte

Foto: Ennio Leanza / dpa

+++ FIX +++

Arminia Bielefeld holt Italiener Uli Forte als Trainer

Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld hat den italienischen Trainer Uli Forte verpflichtet. Wie die Arminia am Samstag mitteilte, erhält der 48-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 und wechselt vom Schweizer Zweitligisten Yverdon Sport FC zu den Ostwestfalen. Zuvor war er bereits auch als Coach bei Young Boys Bern, Grasshopper Zürich, dem FC St. Gallen und beim FC Zürich. In dieser Zeit gewann er zweimal den Schweizer Pokal.

»Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung in der 2. Bundesliga mit Arminia. Der deutsche Fußball war schon immer ein Traum von mir. Jetzt geht es endlich los bei einem großen Traditionsverein«, sagte Forte in einer Vereinsmitteilung. Bereits in einer Woche steht am 11. Juni der Trainingsstart der Bielefelder an.

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Forte habe den Club »in den intensiven und sehr guten Gesprächen mit seiner emotionalen Art, seiner positiven Energie und langjährigen Erfahrung als Cheftrainer überzeugte«, sagte Samir Arabi, Geschäftsführer Sport bei der Arminia: »Gemeinsam wollen wir in der 2. Bundesliga ein neues Fundament bauen, um unsere Mannschaft zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.«

Seit der Trennung von Frank Kramer nach 13 Monaten am 20. April hatte Torwarttrainer Marco Kostmann die Mannschaft gecoacht, den sportlichen Abwärtstrend des Tabellenvorletzten aber nicht bremsen können. Ihm zur Seite stand der 65 Jahre alte Michael Henke, der langjährige Co-Trainer von Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern München.

Turbine Potsdam und Trainer Chahed gehen getrennte Wege

Frauenfußball-Bundesligist Turbine Potsdam hat sich mit Trainer Sofian Chahed einvernehmlich auf eine Trennung verständigt. Das teilte der Vierte der abgelaufenen Saison mit. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Hertha BSC und Hannover 96 hatte erst zum Jahreswechsel seinen Vertrag in Potsdam bis 30. Juni 2025 verlängert. Wie der Verein mitteilte, haben sich Trainer und Vereinsführung nun nach ausführlichen Gesprächen auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt. Weitere Details zu den Gründen für die Trennung wurden nicht bekannt.

Chahed war zwei Jahre lang an der Seitenlinie für Turbine-Frauen verantwortlich. Unter ihm wurde das Team zweimal Vierter in der Meisterschaft und erreichte in dieser Saison das DFB-Pokalfinale, wo Turbine 0:4 gegen Double-Sieger VfL Wolfsburg verlor.

96 baut weiter am Kader – Stahl achter Neuzugang

Zweitligist Hannover 96 hat Torwart Toni Stahl verpflichtet. Wie der Klub mitteilte, kommt der 22-Jährige ablösefrei vom Regionalligisten Energie Cottbus zu den Niedersachsen und erhält einen Vertrag bis 2024. In der vergangenen Saison stand Stahl in 38 Pflichtspielen auf dem Platz.

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Der 1,94 m große Keeper ist damit der achte Neuzugang von Hannover und der dritte Transfer des Tages. Zuvor hatte der Verein gleich zwei Talente mit Perspektive für den Profikader verpflichtet. Linksverteidiger Ekin Celebi kommt aus der U23-Mannschaft des VfB Stuttgart, Mittelfeldspieler Eric Uhlmann stößt aus dem Nachwuchs von DFB-Pokalsieger RB Leipzig zu den Niedersachsen. Der 21-jährige Celebi erhält einen Vertrag bis 2024, der 19-jährige Uhlmann unterschreibt bis 2025.

+++ GERÜCHTE +++

Mané zu Wechselgerüchten: Werde tun, was Fans wollen

Starspieler Sadio Mané hat Gerüchte um seinen Abschied vom FC Liverpool befeuert. Bei einer Pressekonferenz der senegalesischen Nationalmannschaft sagte der Nationalheld auf den Hinweis eines Journalisten, dass sich »60 bis 70 Prozent der Senegalesen« seinen Abgang von den Reds wünschen würden: »60 bis 70 Prozent der Senegalesen wollen, dass ich Liverpool verlasse? Ich werde tun, was sie wollen. Wir werden schon bald sehen.« Aus seiner Reaktion war allerdings nicht ersichtlich, ob er die Antwort ernst oder im Scherz gemeint hatte.

Laut englischen Medienberichten soll der 30-Jährige entschieden haben, den Klub von Trainer Jürgen Klopp in diesem Sommer zu verlassen. Zuletzt war insbesondere über einen Wechsel zum FC Bayern München in die Fußball-Bundesliga spekuliert worden.

Mané und Liverpool hatten das Endspiel der Königsklasse am vergangenen Samstagabend mit 0:1 gegen Real Madrid verloren. Der Vertrag des Senegalesen läuft noch ein Jahr. Nach Informationen von Sport1 tendiert Mané zu einem Wechsel nach München, weil er dort eine prominentere Rolle spielen könnte als beim anderen Interessenten Paris Saint-Germain. Sky will erfahren haben, dass die Bayern Mané einen Dreijahresvertrag bis 2025 anbieten wollen. Demnach ist eine Ablösesumme von 30 Millionen Euro nebst möglicher Zusatzzahlungen von bis zu zehn Millionen Euro im Gespräch.

Ex-Wolfsburger Weghorst vor Wechsel zu Besiktas Istanbul

Der ehemalige Wolfsburger Torjäger Wout Weghorst steht offenbar vor einem Wechsel vom Premier-League-Absteiger FC Burnley zum türkischen Spitzenklub Besiktas Istanbul. Das berichten englische und türkische Medien übereinstimmend.

Der 29 Jahre alte Nationalstürmer der Niederlande hatte den VfL Wolfsburg im Januar nach 59 Toren in 118 Bundesliga-Spielen verlassen, um sich den Traum von einem Wechsel nach England zu erfüllen. Mit dem FC Burnley verpasste er jedoch den Klassenerhalt, in 20 Premier-League-Spielen gelangen Weghorst nur zwei Tore.

Felix Magath

Felix Magath

Foto: Martin Rose / Getty Images

Magath zu Lewandowski: »Unschöne Situation für alle Beteiligten«

Felix Magath hält den Fall des abwanderungswilligen Robert Lewandowski beim FC Bayern München für ein »Grundsatz-Problem«. Für einen Trainer sei das kaum lösbar, sagte der 68-Jährige der zuletzt als Coach den Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC vor dem Abstieg bewahrt hatte, in einem Interview der Schweizer Boulevardzeitung »Blick«. »Ältere Spieler, die viel für einen Verein getan haben, werden manchmal auch zum Problem«, sagte Magath.

Der ehemalige Profi riet den Vereinen, Themen wie die Vertragslaufzeiten frühzeitig aktiv anzugehen. Sie sollten nicht warten, »bis man dazu gezwungen wird. Agieren statt reagieren ist auch in solch einem Fall immer besser«, sagte Magath: »So, wie es jetzt ist, ist es eine unschöne Situation für alle Beteiligten.«

Der Vertrag von Lewandowski beim deutschen Meister und Rekordtitelträger endet nach der kommenden Saison. Der 33 Jahre alte Pole könnte den Klub dann ablösefrei verlassen. Lewandowski hatte in dieser Woche bei der polnischen Nationalmannschaft den Druck auf einen Transfer ein Jahr vor dem Ablauf seines Vertrages aber erhöht. »Für heute steht fest: Meine Geschichte mit Bayern ist vorbei«, hatte er gesagt und einen sofortigen Transfer als »die beste Lösung für beide Seiten« aus seiner Sicht bezeichnet.

ara/kjo/dpa/sid
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