Einspruch abgelehnt, Strafmaß verschärft Palermo wehrt sich gegen Zwangsabstieg - und landet in der vierten Liga

Das hatten sich die Verantwortlichen beim US Palermo anders vorgestellt. Der italienische Zweitligist hatte gegen den Zwangsabstieg in Liga drei Einspruch eingelegt - und muss nun sogar in die vierte Liga.

Fans des US Palermo protestieren gegen den verhängten Zwangsabstieg in Liga drei im Mai 2019.
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Fans des US Palermo protestieren gegen den verhängten Zwangsabstieg in Liga drei im Mai 2019.


US Palermo muss in der kommenden Saison in der vierten italienischen Liga antreten. Der nationale Fußballverband FIGC lehnte den Einspruch des sizilianischen Vereins gegen einen im Mai ausgesprochenen Zwangsabstieg in die Serie C ab und verschärfte sogar die Strafe. Der ehemalige Europapokalteilnehmer wurde in der abgelaufenen Saison Tabellendritter in der Serie B und hätte eigentlich an den Aufstiegs-Playoffs teilnehmen sollen.

Palermo, das von 2004 bis 2017 mit einem Jahr Unterbrechung Erstligist war, werden diverse administrative Vergehen, darunter Bilanzfälschungen in zwei Spielzeiten vorgeworfen.

Der langjährige Klubchef Maurizio Zamparini, der in seiner 15-jährigen Amtszeit fast 40 Trainer gefeuert hat, war 2017 zurückgetreten. Auch nach Zamparinis Rücktritt kehrte im Verein keine Kontinuität ein. Zwischen Januar 2016 und Juni 2019 entließ der Ex-Klub von Luca Toni, Edinson Cavani und Paulo Dybala 16 Cheftrainer.

US Palermo steht aktuell zum Verkauf. Interessenten können ihre Anträge vom 20. bis zum 23. Juli einreichen, berichtet die "Gazzetta dello Sport".

svs/sid



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