Fußball-WM Sieben Dinge, die Sie über Elfmeter wissen sollten

Wer erzielte mit einem Elfmeter das 1000. Tor der WM-Geschichte? Und welches Merkmal verheißt bei englischen Schützen zumindest ein wenig Erfolg, wenn sie vom Punkt antreten? Finden Sie es heraus.

Portugals Ricardo: Drei Elfer der Engländer im WM-Viertelfinale 2006 pariert
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Portugals Ricardo: Drei Elfer der Engländer im WM-Viertelfinale 2006 pariert


1. Der erste Foulelfmeter der WM-Geschichte datiert auf den 19. Juli 1930 und wurde zugleich auch gehalten. Der französische Torhüter Alexis Thépot parierte im Gruppenspiel gegen Chile den Strafstoß von Carlos Vidal. Die Chilenen gingen dennoch als Sieger vom Platz (1:0).

2. Erste Elfmeter sind überhaupt das Ding der Franzosen: Alain Giresse schoss 1982 im Halbfinale gegen Deutschland auch den ersten Elfmeter im ersten Elfmeterschießen der WM-Geschichte. In der Partie hielt auch erstmals ein Torhüter im Elfmeterschießen: Jean-Luc Ettori. Das brachte Frankreich nichts - das Team flog trotzdem gegen die DFB-Elf raus.

3. Das 1000. Tor in einer WM-Endrunde fiel durch einen Elfmeter. Der Niederländer Rob Rensenbrink traf 1978 in der ersten Hälfte des Gruppenspiels gegen Schottland per Strafstoß zum 1:0 - am Ende stand es 3:2 für Schottland.

4. Elfmeterschießen verheißt viele Treffer? Mitnichten! 2006 gelang es erstmals einem Team, kein Tor im Elfmeterschießen zu erzielen. Das brachte die Schweiz fertig, die sich so im Achtelfinale mit einem 0:3 gegen die Ukraine aus dem Turnier verabschiedete.

5. Die meisten Schüsse in einem einzelnen Elfmeterschießen wehrte ein Portugiese ab: Torhüter Ricardo parierte 2006 im Viertelfinale drei Versuche der Engländer.

6. England und Elfmeterschießen - das ist auch eine ganz eigene Geschichte: 1990, 1996, 1998, 2004, 2006, 2012 gingen die "Three Lions" bei Welt- oder Europameisterschaften nach Elfmeterschießen als Verlierer vom Platz. Einzig 1996 im EM-Viertelfinale gelang ein Weiterkommen im Elfmeterschießen gegen Spanien, danach war dann aber gegen Deutschland Schluss.

7. Glauben wir dem Physiker Stephen Hawking, dann sollten die Engländer beim nächsten Elfmeterschießen nur mit blonden Schützen antreten. Denn die sind seinen Auswertungen vergangener England-Auftritte zufolge am treffsichersten: 84 Prozent ihrer Versuche gingen ins Netz, Glatzköpfe trafen in 71 von 100 Versuchen, Dunkelhaarige nur in 69.

Zusammengestellt von Almut Cieschinger



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