Ausgleich in der Nachspielzeit Syrien erreicht Playoffs zur Fußball-WM

In letzter Minute Platz drei und den Playoff-Einzug gerettet: Syrien darf dank eines späten Ausgleichs von der Fußball-WM in Russland träumen. Südkorea steht als siebtes Team für die Endrunde vorzeitig fest.

Syrische Fußballspieler bejubeln ein Tor
AFP

Syrische Fußballspieler bejubeln ein Tor


Der Jubel war groß, die Erleichterung ebenso: Syrien verpasste zwar am zehnten und letzten Spieltag der Asien-Qualifikationsgruppe A für die Fußball-WM in Russland die direkte Teilnahme am Turnier 2018. Doch dank des späten Treffers zum 2:2 in der dritten Minute der Nachspielzeit gegen Iran rettete das vom Bürgerkrieg gebeutelte Land immerhin noch den dritten Platz - dieser berechtigt zur Teilnahme an der Playoff-Runde.

Bei einer Niederlage wäre das Team auf Rang vier abgerutscht. Irans Sardar Azmound (45. Minute/64.) hatte die Partie zwischenzeitlich gedreht, nachdem Mohamad Tamer Haj (13.) die Syrer, die ihre Heimspiele in Malaysia austragen mussten, zunächst in Führung gebracht hatte. Den umjubelten Ausgleich besorgte schließlich Omar Al Soma (90.+3). Mit einem Sieg wäre Syrien als Zweiter direkt qualifiziert gewesen.

Über den zweiten Rang darf nun Südkorea jubeln. Die südkoreanische Nationalmannschaft hat sich damit als siebtes Team für die WM in Russland qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Shin Tae-Yong erreichte in Taschkent gegen Usbekistan ein 0:0 und schloss die Gruppe hinter den vorzeitig qualifizierten Iranern ab.

Ihren WM-Startplatz sicher haben bereits Gastgeber Russland, Rekord-Weltmeister Brasilien, Iran, Japan sowie Belgien und Mexiko. Für die südkoreanische Auswahl, die bis Juni vom deutschen Trainer Uli Stielike trainiert worden war, ist es die zehnte Endrundenteilnahme.

jan



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