Ex-HSV-Spieler Guerrero verpasst WM wegen Dopingsperre

Der frühere Bundesligaprofi Paolo Guerrero kann die peruanische Nationalmannschaft bei der Fußball-WM nicht unterstützen. Der ehemalige HSV-Spieler bleibt wegen Dopings gesperrt.
Paolo Guerrero

Paolo Guerrero

Foto: MARIANA BAZO/ REUTERS

Wegen einer verlängerten Dopingsperre verpasst der peruanische Stürmer Paolo Guerrero die Fußballweltmeisterschaft in Russland. Der Internationale Sportgerichtshof Cas sperrte den Ex-Bundesligaprofi für 14 Monate. Damit fällt er für die Titelkämpfe aus. Die Peruaner hatten sich erstmals seit 1982 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert.

Guerrero war im Oktober 2017 bei einer Dopingkontrolle nach dem 0:0 im Qualifikationsspiel gegen Argentinien positiv getestet worden. Der Weltverband Fifa sperrte den ehemaligen Spieler des FC Bayern und des Hamburger SV daraufhin in einer vorläufigen Entscheidung für zunächst 30 Tage, dann für ein Jahr. Im Dezember wurde die Sperre auf ein halbes Jahr reduziert.

Guerrero beantragte beim Cas, dass die Sperre zurückgenommen wird. Gleichzeitig forderte die Welt-Anti-Doping-Organisation Wada das Sportgericht auf, den Fall neu aufzurollen und die Sperre auf ein bis zwei Jahre zu verlängern. Der Cas gab der Wada nun teilweise recht und verlängerte die Sperre auf 14 Monate. Die bereits verbüßte sechsmonatige Sperre werde darauf angerechnet, teilte der Sportgerichtshof mit.

aha/dpa
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