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16. August 2015, 17:22 Uhr

Bundesliga

Wolfsburg bejubelt knappen Sieg gegen Frankfurt

Drei Tore binnen sieben Minuten: Im Spiel zwischen Wolfsburg und Frankfurt erlebten die Zuschauer eine turbulente erste Halbzeit. Am Ende sicherte sich der VfL die ersten drei Punkte der Saison - weil sein Torwart in der Schlussphase stark reagierte.

Nach den Bayern, Dortmund, Schalke und Leverkusen hat auch die fünfte Mannschaft, die viele Fußballfans in dieser Saison in der Spitzengruppe der Bundesliga erwarten, ihr Auftaktspiel gewonnen. Der VfL Wolfsburg bezwang zu Hause Eintracht Frankfurt 2:1 (2:1). Ivan Perisic (13. Minute) und Bas Dost (17.) erzielten die Tore für die Gastgeber, Stefan Reinartz (19.) traf für Frankfurt.

Vor 25.000 Zuschauern begann die Eintracht forsch und hatte nach nicht einmal zwei Minuten erstmals getroffen - allerdings zählte das Tor von Haris Seferovic nicht. Beim Zuspiel von Luc Castaignos stand der Schweizer knapp im Abseits. In der achten Minute rettete dann Wolfsburgs Josuha Guilavogui vor dem einschussbereiten Castaignos, Stefan Aigner hatte per Kopf aufgelegt.

Und der VfL? Traf bei seiner ersten gefährlichen Aktion. Der von Borussia Mönchengladbach gekommene Max Kruse flankte von der linken Seite in den Strafraum, wo Perisic freistehend zum Kopfball kam und das 1:0 erzielte. Die Eintracht wirkte kurzzeitig schockiert und unsortiert - was prompt das 2:0 für die Wolfsburger zur Folge hatte. Nach einem Einwurf bekamen die Gäste den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, Dost nutzt die Konfusion zum zweiten Treffer aus.

Reinartz köpft nach Flanke von Seferovic den Anschlusstreffer

Dieses Mal ließen sich die Frankfurter davon aber nicht aus dem Konzept bringen, im Gegenteil: Nach einer Flanke von Seferovic köpfte Reinartz den Anschlusstreffer. Und hätte Bastian Oczipka in der 25. Minute nicht knapp am rechten Pfosten des VfL-Tores vorbeigeschossen, die Zuschauer im Wolfsburger Stadion hätten nach nicht einmal einer halben Stunde schon vier Tore gesehen.

Doch auch ohne Treffer blieb es unterhaltsam. Nach einem Tackling von Carlos Zambrano gegen Dost hätte Schiedsrichter Christian Dingert durchaus auf Elfmeter für den VfL entscheiden können (30.). Und auf der Gegenseite zog Marco Russ aus vielversprechender Position ab, sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde jedoch zur Ecke abgewehrt (35.).

Wolfsburg bestimmte in der Folge die Partie, ohne aber sich dabei gute Chancen herauszuspielen. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht, erst eine Aktion von Perisic nach Pass von Kruse in der 60. Minute sorgte für größere Aufregung im Eintracht-Strafraum, doch Frankfurt konnte zur Ecke klären.

Die Gäste brachten in der zweiten Halbzeit offensiv kaum noch etwas zustande. Abgesehen von einer gefährlichen Aigner-Flanke, die Vieirinha vor dem lauernden Makoto Hasebe wegköpfen konnte, gelang es Frankfurt selten, ein durchdachtes Angriffsspiel aufzuziehen. Der VfL seinerseits tat nicht mehr als nötig, um den Vorsprung zu verwalten. Nur einmal geriet der Sieg noch in Gefahr, doch VfL-Torwart Koen Casteels parierte stark gegen den eingewechselten Joel Gerezgiher (79.).

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 2:1 (2:1)
1:0 Perisic (13.)
2:0 Dost (17.)
2:1 Reinartz (19.)
Wolfsburg: Casteels - Vieirinha, Naldo, Klose, Rodriguez - Guilavogui, Arnold (78. Träsch) - Perisic, Max Kruse, De Bruyne (75. Hunt) - Dost (86. Bendtner)
Frankfurt: Hradecky - Hasebe, Zambrano, Abraham, Oczipka - Russ (76. Gerezgiher), Reinartz - Aigner, Inui (46. Ignjovski) - Seferovic, Castaignos (83. Waldschmidt)
Schiedsrichter: Dingert
Zuschauer: 29.126
Gelbe Karten: De Bruyne - Zambrano
Torschüsse: 5:12
Ecken: 7:3
Ballbesitz: 60:40 Prozent

ham

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