Gruppe F - Ungarn Gábor, die Jogginghose und ich

Er ist der älteste Spieler der EM: Gábor Király fährt als 40-Jähriger zur Europameisterschaft. Der ungarische Rekordspieler ist im Tor immer noch gesetzt - und wegen seines Markenzeichens für mich eine Legende.

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Michael Ballack riss die Arme hoch, der Auswärtsblock bebte und an der Seitenlinie tanzte Otto Rehhagel. Es war erst eine Minute gespielt, als ich mein erstes Tor live in einem Stadion erlebte. Tausende tobten und ich feierte im Alter von acht Jahren die Geburtsstunde einer meiner ersten Fußballhelden.

Doch ich jubelte im März 1999 nicht über Ballack. Der war mir egal und der Führungstreffer für den Deutschen Meister Kaiserslautern bei Hertha BSC auch.

Ich blickte auf den Kerl in der schlabbrigen grauen Jogginghose, der sich über das Gegentor ärgerte. Mann, dachte ich, sieht der lustig aus, wie ein Gärtner. Ist Herthas Platzwart auch der Torwart, fragte ich meine Mutter, die mit mir im Stadion war.

Berlins damaliger Keeper sollte für die nächste Zeit mein Idol werden. Beim Bolzen nach der Schule wollten viele Ronaldo oder Zinédine Zidane sein, ich war lieber Gábor Király. Und sogar meine Mutter war plötzlich ein Groupie.

Király mit meiner Mutter
Privatfoto

Király mit meiner Mutter

Heute ist der Schlussmann einer der wenigen Profis, der auch noch 17 Jahre nach meinem ersten Stadionerlebnis im Profibereich spielt. Mit Ungarn fährt der 40-Jährige jetzt zur EM. Dort ist der älteste Spieler der Europameisterschaft als Nummer eins gesetzt.

Trainiert von Bernd Storck und Andi Mölller

Király und die Ungarn qualifizierten sich in den Playoffs mit zwei Siegen über Norwegen für das Turnier in Frankreich. Für das Nationalteam, das von den deutschen Trainern Bernd Storck und Andreas Möller als Assistenten angeleitet wird, ist es die erste EM-Teilnahme seit 1972. Die einstige Fußballmacht aus den Fünfzigerjahren dürfte das Achtelfinale jedoch kaum erreichen. Die Gruppengegner Portugal, Österreich und sogar Island sind deutlich stärker einzuschätzen. Aber vielleicht gelingt Ungarn doch eine Sensation, weil Király drei überragende Tage erwischt?

Für den Torwart wäre der Einzug in die nächste Runde der wahrscheinlich größte sportliche Triumph seiner Karriere. In Ungarn gewann Király zwar einige persönliche Auszeichnungen und mit Hertha 2001 und 2002 zwei Mal den damaligen Ligapokal, ansonsten fehlen jedoch die Titel in Királys Vita.

Das EM-Briefing - hier in einem Schritt bestellen:

Die Karriere meines früheren Helden habe ich auch aus der Ferne weiterverfolgt. Im Fernsehen tat ich mir ab und an sogar die miesen Zweitliga-Kicks von 1860 München an, wo Király von 2009 bis 2014 unter Vertrag stand. Nicht nur bei mir, auch in seiner Heimat blieb der Keeper beliebt und gehört als ungarischer Rekordspieler genauso wie der erfolgreichste Torschütze Ferenc Puskás in die Geschichtsbücher des Landes.

Das Wunder von Paris

Und dann ist da immer noch dieses etwas andere Markenzeichen. Schlabberig, grau, mit jeder Parade etwas grüner gefärbt: Királys Jogginghose, seit 20 Jahren aus Aberglaube sein ständiger Begleiter. Zwar dürfte der Ungar kaum einen Modetrend im Sinn gehabt haben, aber der Schlabberlook ist längst hip.

Einen Jogginghosen-Kritiker könnte Király bei der EM-Tour durch Frankreich sogar noch von seinem Dress überzeugen: Karl Lagerfeld, Modeschöpfer. Der sagte: "Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren."

Das hat Király bei allen Höhen und Tiefen im verrückten Fußballzirkus fast nie. Die besondere Pointe der Király-Ära wäre, wenn es der Keeper mit seinem Team nach Paris schaffen würde, der Stadt der Mode, wo die Anfänge Lagerfelds liegen. Bei optimalem Turnierverlauf könnten die Ungarn frühestens am 3. Juli in Frankreichs Hauptstadt auftauchen. Dann stünde das Team im Viertelfinale - es wäre ein kleines Fußballwunder und für mich wäre mein einstiger Jugendstar Király nochmal der ganz große Held.

EM-RANGLISTE
Gesamt
Defensive
Offensive
Trainer
1. Platz (Vicente del Bosque): Nach drei großen Titeln verpasste Vicente del Bosque vor der WM 2014 den Zeitpunkt für einen Umbruch. Zuvor hatte er bei der Zusammensetzung des großartigen Spielermaterials aber stets alles richtig gemacht - und führte Spanien nach der Enttäuschung in Brasilien zurück in die Erfolgsspur.
2. Platz (Joachim Löw): Seit 2006 verantwortet Joachim Löw als Nationaltrainer die deutsche Auswahl. Bei vier Turnieren reichte es immer mindestens fürs Halbfinale, 2014 folgte dann die Krönung mit dem WM-Titel. Löws Kadernominierungen sind nicht unumstritten - aber taktisch gibt es bei der EM kaum einen Besseren.
3. Platz (Antonio Conte): Die Euro ist das erste Turnier für Antonio Conte als italienischer Nationaltrainer. Und es wird auch sein vorerst letztes bleiben, denn nach der EM wechselt er zu Chelsea in die Premier League. Das zeigt den internationalen Stellenwert, den Conte völlig zu Recht genießt.
4. Platz (Didier Deschamps): Als Spieler hat er alles gewonnen: Welt- und Europameister, Champions-League-Sieger, zahlreiche Meistertitel. Als Coach noch nicht ganz so erfolgreich. Aber Frankreichs starkes WM-Turnier 2014 zeigt, dass Didier Deschamps eine gute Mannschaft taktisch sehr gut einstellen kann.
5. Platz (Marcel Koller): Wie falsch es wäre, Marcel Koller auf seine unglückliche Zeit in Köln zu reduzieren, belegen nicht nur seine Schweizer Meistertitel mit St. Gallen und den Grasshoppers, die beide danach keinen Titel mehr holten. Auch die unbesiegte Qualifikation Österreichs zeigt, was Koller kann.
6. Platz (Roy Hodgson): Seit Terry Venables bei der Heim-EM 1996 im Elfmeterschießen an Deutschland scheiterte, hat kein englischer Nationaltrainer mehr ein Halbfinale erreicht. Roy Hodgson galt zunächst als Übergangslösung, hat inzwischen aber taktische Flexibilität gezeigt und das Pressing verbessert.
7. Platz (Fatih Terim): Er wird es nicht alleine richten können, aber Fatih Terim ist mit seiner Erfahrung und seinen Motivationskünsten der wichtigste Faktor in der türkischen EM-Mission. Er weiß um die spielerischen Mängel seiner Mannschaft und wird aus einer kompakten Defensive auf Konterfußball setzen.
8. Platz (Heimir Hallgrímsson/Lars Lagerbäck): Wie schon einst in Schweden mit Tommy Söderberg arbeitet Lars Lagerbäck auch in Island mit einem gleichberechtigten Partner statt mit einem Assistenten zusammen. Ob das mehr als ein Etikett ist? Jedenfalls hatte es großen Erfolg: Die Qualifikation für die EM war eine Sensation.
9. Platz (Marc Wilmots): Es gibt viel erfahrenere Trainer bei der EM, was allein gar nicht gegen Marc Wilmots sprechen müsste. Er hat sich in seinen vier Jahren als belgischer Nationaltrainer aber nicht den Ruf erworben, taktisch besonders innovativ zu sein. Wilmots punktet bei seinem Team über die Motivationsschiene.
10. Platz (Martin O'Neill): Als Spieler englischer Meister und zweimal Gewinner des Europapokals der Meister mit Nottingham Forest, als Trainer mit neun Titeln in England und Schottland: Martin O’Neill galt mal als Star der britischen Trainerszene. Das ist schon ein paar Jahre her. Dennoch ein erfahrener und guter Coach.
11. Platz (Leonid Slutsky): Im Juli 2015 wurde Fabio Capello, der Russland eigentlich bis zur Heim-WM 2018 betreuen sollte, als Nationalcoach entlassen. Seither betreut Leonid Slutsky die Sbornaja in Personalunion mit der Trainerstelle bei seinem Verein ZSKA Moskau – und hat bisher alle Pflichtländerspiele gewonnen.
12. Platz (Vladimir Petkovic): Fast Schweizer Meister mit dem BSC Young Boys, dann italienischer Pokalsieger mit Lazio, schließlich Schweizer Nationalcoach: Die Karriere von Vladimir Petkovic verlief seit 2009 sehr positiv. Anders als seinem Vorgänger Ottmar Hitzfeld macht man ihm aber die zu unattraktive Spielweise zum Vorwurf.
13. Platz (Erik Hamrén): Es wird das letzte Turnier mit Erik Hamrén als Nationaltrainer sein, mit Janne Andersson steht bereits sein Nachfolger fest. Ob das leistungshemmend sein wird? Da er Schwedens Schlüsselspieler Zlatan Ibrahimovic in der Regel gewähren lässt, vermutlich nicht.
14. Platz (Fernando Santos): Seit fast 30 Jahren verbringt Fernando Santos seine Trainerkarriere in zwei Ländern: In Griechenland und in Portugal. Dort hat er beide Nationalteams und mit Porto, Benfica, Sporting, Panathinaikos und AEK fast alle Großklubs gecoacht. Dafür ist seine Titelsammlung bescheiden.
15. Platz (Adam Nawalka): Sein guter Ruf in Polen basiert nicht zuletzt darauf, dass er Rekordmeister Górnik Zabrze 2010 zurück in die erste Liga führte. Die ganz großen internationalen Erfolge kann Adam Nawalka nicht vorweisen, aber die Spielweise der Nationalmannschaft hat er seit 2013 flexibler und erfolgreicher gemacht.
16. Platz (Michael O'Neill): Aus der dritten schottischen Liga kam Michael O’Neill 2009 zu den Shamrock Rovers in die irische Liga. Mit dem Klub aus Dublin wurde er zweimal Meister. Als Nationaltrainer Nordirlands zunächst mit holprigem Start, dann aber Gruppensieger in der Qualifikation und erste EM-Teilnahme überhaupt.
17. Platz (Chris Coleman): Unter tragischen Umständen wurde Chris Coleman 2012 walisischer Nationaltrainer. Sein Vorgänger Gary Speed hatte sich das Leben genommen. Coleman, der aus der zweiten griechischen Liga zurück in die Heimat kam, führte Wales zu seinem ersten Turnier seit 58 Jahren.
18. Platz (Gianni de Biasi): Der Italiener Gianni de Biasi, der während der EM seinen 60. Geburtstag feiern wird, stieg einst mit Torino in die Serie A auf und rettete die Turiner zweimal vor dem Abstieg. Albanien führte er mit Disziplin und einer Defensivtaktik erstmals in der Geschichte in eine Endrunde.
19. Platz (Ante Cacic): Bei kaum einem EM-Teilnehmer ist die Diskrepanz zwischen der Qualität des Kaders und der des Trainers so groß wie bei Kroatien. Ante Cacic hat selbst in seiner kroatischen Heimat keine großen Erfolge vorzuweisen und kam nach der Entlassung von Niko Kovac eher überraschend ins Amt.
20. Platz (Pavel Vrba): Pavel Vrbas Vereinsbilanz liest sich nicht schlecht. Mit MSK Zilina wurde er Meister in der Slowakei, Viktoria Pilsen machte er zum tschechischen Spitzenklub, und das mit offensiv ausgerichtetem Fußball. Als Nationalcoach warf er die Niederlande aus der EM-Qualifikation.
21. Platz (Ján Kozák): Ján Kozák ist der zweite Trainer, der die Slowakei zu einem großen Turnier geführt hat. Wie Vorgänger Vladimír Weiss hat auch Kozák einen Sohn, der Fußballprofi ist. Während Vladimír Weiss junior 2010 für seinen Vater bei der WM spielte, hat Jan Kozák junior seine Karriere aber beendet.
22. Platz (Anghel Iordanescu): Sein größter Erfolg als rumänischer Nationaltrainer liegt schon 22 Jahre zurück: der Achtelfinalsieg gegen Argentinien bei der WM in den USA. Seit 2000 trainierte Anghel Iordanescu keine europäische Vereinsmannschaft mehr und war zwischendurch acht Jahre pensioniert.
23. Platz (Mykhaylo Fomenko): Als aktiver Spieler unter Trainer-Legende Valeriy Lobanovskyi in den 1970er-Jahren bei Dynamo Kiew hatte Mykhaylo Fomenko den besten Mentor, den man sich denken kann. Der heute 67-Jährige hat selbst aber kaum Spitzenteams trainiert. Sein letztes Vereinsengagement war in der dritten russischen Liga.
24. Platz (Bernd Storck): Es klingt toll, die einstige Fußball-Großmacht Ungarn nach 30-jährigem Tiefschlaf wieder erweckt zu haben. In Wahrheit landete Bernd Storck in der Quali hinter Nordirland und Rumänien - und löste das EM-Ticket in den Playoffs. Storck verfügt über keinerlei Erfahrung als Trainer bei großen Turnieren.
1. Platz: Obwohl Frankreichs bester Stürmer Karim Benzema nicht dabei ist, gibt es keine bessere Offensive bei der Euro. Paul Pogba ist einer der besten Mittelfeldspieler der Welt, die Form von Antoine Griezmann ist herausragend, und dann sind da noch Kingsley Coman und Anthony Martial.
2. Platz: Der deutsche Kader ist in Mittelfeld und Angriff extrem breit aufgestellt und lässt Bundestrainer Löw nahezu jede System-Option. Selbst der kurzfristige Ausfall von Marco Reus kann gut kompensiert werden. Spannend wird sein, wie viele Spielanteile Stoßstürmer Mario Gómez bekommen wird.
3. Platz: Kevin de Bruyne, Eden Hazard, Romelu Lukaku, Divock Origi, Dries Mertens - es gibt kaum eine talentiertere Offensive bei der Europameisterschaft. Die vielen engen Spiele in den vergangenen Jahren zeigen aber, wie schwer sich Belgien bei der Umsetzung immer wieder tut.
4. Platz: Trainer Roy Hodgson stehen auffällig viele gute Offensivspieler zur Verfügung. Neben Kapitän Wayne Rooney, Raheem Sterling und den Goalgettern Harry Kane und Jamie Vardy fährt auch der 18-jährige Marcus Rashford mit, der erst vor drei Monaten sein erstes Spiel für Manchester United bestritt.
5. Platz: Beide Top-Stürmer der vergangenen Jahre sind zwar noch aktiv, aber Trainer Del Bosque hat verständlicherweise auf David Villa und Fernando Torres verzichtet. Doch wer garantiert nun die nötigen Tore? Aritz Aduriz, Nolito und vor allem Álvaro Morata heißen die Stürmer bei der EM.
6. Platz: Anders als hinten hat in der Offensive der portugiesische Umbruch bereits begonnen. Spieler wie André Gomes oder der 18-jährige Bayern-Zugang Renato Sanches stehen für eine vielversprechende Zukunft. Über allem steht aber immer noch Superstar Cristiano Ronaldo.
7. Platz: Zwei Worte fallen einem spontan zu Polens Offensive ein: „Robert“ und „Lewandowski“. Der Bayern-Star war bester Torschütze der gesamten Qualifikation. Meistens spielt Polen mit zwei Spitzen. Dann wird Lewandowski vom ehemaligen Leverkusener und Augsburger Arkadiusz Milik unterstützt.
8. Platz: Große Sorgen bereitet die italienische Offensive. Einen echten Klassestürmer gibt es nicht, Andrea Pirlo ist nicht mehr dabei, Claudio Marchisio fehlt ebenso verletzt wie Riccardo Montolivo. Unwahrscheinlich, dass den Azzurri in Frankreich viele Tore aus dem Spiel heraus gelingen werden.
9. Platz: Mit Luka Modric und Ivan Rakitic besitzt Kroatien gleich zwei Weltklassespieler im zentralen Mittelfeld. Dazu kommen gute Ergänzungen wie Mateo Kovacic oder Ivan Perisic. Im Angriff stehen als Ersatz für Mario Mandzukic auch noch Nikola Kalinic und Andrej Kramaric bereit.
10. Platz: Emil Forsberg, Marcus Berg, John Guidetti - die Namen in Schwedens Offensive klingen durchaus nach Qualität. Aber alle stehen im Schatten von Zlatan Ibrahimovic. Das Spiel ist komplett auf den Superstar zugeschnitten, was an guten Tagen funktioniert. Die werden aber immer seltener.
11. Platz: Xherdan Shaqiri ist der einzige wirkliche Star in der Schweizer Offensive. Die Stürmer haben alle nicht die beste Saison bei ihren Vereinen hinter sich, und der als Supertalent gefeierte Teenager Breel Embolo vom FC Basel dürfte bei der EM noch keine Schlüsselrolle spielen.
12. Platz: Der frühere Bremer Marko Arnautovic von Stoke City ist der wichtigste Offensivspieler der Mannschaft. Die Standards von Zlatko Junuzovic werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, von der Bank könnten die Bundesligaprofis Marcel Sabitzer und Lukas Hinterseer ihr Tempo einbringen.
13. Platz: Die türkische Offensive muss von zwei Spielern getragen werden: Arda Turan und Hakan Calhanoglu. Dem Barça-Profi fehlt jedoch Spielpraxis und Calhanoglu definiert sich immer noch zu sehr über seine Standards. Der Rest ist Mittelmaß - wie der inzwischen in China spielende Stoßstürmer Burak Yilmaz.
14. Platz: Gareth Bale von Real Madrid ist neben Ryan Giggs der beste walisische Spieler der Geschichte. An nur zwei Qualifikationstoren der Waliser war Bale nicht beteiligt. Dazu kommt mit Aaron Ramsey von Arsenal ein sehr guter Mittelfeldspieler. Mittelstürmer von echter Qualität hat Wales allerdings nicht.
15. Platz: Mit Alan Dzagoev fällt Russlands vielleicht bester Offensivspieler verletzt aus. Das könnte immerhin eine Chance für Aleksandr Golovin sein. Der ist gerade erst 20 Jahre alt geworden und damit mindestens fünf Jahre jünger als alle seine Teamkollegen im EM-Kader.
16. Platz: Der einzige Star der Mannschaft ist der frühere Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson von Swansea City, ein toller Fußballer mit gefährlichen Standards. Diese werden neben Kontern auch die beste Chance für Island sein, Tore bei der EM zu erzielen.
17. Platz: Die Stärke der tschechischen Offensive liegt eher im Mittelfeld als im Angriff. Kapitän Tomás Rosicky hat allerdings verletzungsbedingt seit einem Jahr kaum gespielt. Der Arsenal-Profi dürfte in Frankreich sein letztes Turnier erleben. Wichtig wird die Rolle von Herthas Vladimír Darida sein.
18. Platz: Weder Shane Long noch sein Sturmpartner Jon Walters stehen für technisch anspruchsvolle Kurzpassstafetten. Auch im zentralen Mittelfeld wird nicht mit der feinen Klinge gearbeitet. Irland wird über die Physis versuchen, Torchancen zu generieren.
19. Platz: Der beste Spieler des Teams, Flügelstürmer Andriy Yarmolenko spielt immer noch in Kiew. Sein Gegenpart auf der linken Seite, Yevhen Konoplyanka, hat mit Sevilla die Europa League gewonnen. Neben den Außenbahnen wird Torgefahr bei der Ukraine fast nur über Standards erzeugt.
20. Platz: Mit Ádám Szalai, Balázs Dzsudzsák und Zoltán Gera besitzt die ungarische Offensive durchaus Qualität. Doch Szalai konnte sich in der Bundesliga nicht mehr durchsetzen, Dzsudzsák kämpfte zuletzt mit Verletzungsproblemen und Gera hat seinen Zenit lange überschritten.
21. Platz: Marek Hamsík ist nicht nur der bekannteste, sondern auch der mit Abstand wichtigste Spieler der Slowakei. Neben dem Napoli-Star kann nur noch Juraj Kucka von AC Milan regelmäßige Spielpraxis in einer großen Liga vorweisen.
22. Platz: Kein einziger rumänischer Offensivspieler ist in einer der großen fünf europäischen Ligen aktiv. Im Kader ist Flügelstürmer Gabriel Torje von Osmanlispor der beste Länderspieltorschütze. Er hat zehnmal für Rumänien getroffen.
23. Platz: In Abwesenheit des verletzten Chris Brunt von West Bromwich Albion ist Kapitän Steven Davis von Southampton der beste Fußballer im Kader der Nordiren. Er ist wirklich gut, aber der einzige Mittelfeldspieler oder Stürmer im Kader, der überhaupt in einer ersten Liga unter Vertrag steht.
24. Platz: Kein EM-Teilnehmer erzielte in der Qualifikation weniger Tore als Albanien. Denkbar erscheint, dass die Mannschaft mit zehn gelernten Defensivspielern in der Startelf aufläuft und eine reine Kontertaktik fährt.
1. Platz: Spanien gewann die Titel zwischen 2008 und 2012 auch aufgrund seiner Defensive - immerhin kassierte die „Selección“ in keinem der zehn K.o.-Spiele ein Gegentor. Und mit Jordi Alba, Gerard Piqué, Sergio Ramos und Torhüter Iker Casillas sind fast alle Garanten auch in Frankreich dabei.
2. Platz: Nicht, weil es das Klischee so will, liegen Italiens Stärken in der Defensive. Sondern, weil das Personal, über das Antonio Conte verfügen kann, herausragend ist. Keeper Gianluigi Buffon zeigt keine Altersschwäche, Leonardo Bonucci ist einer der besten Abwehrspieler der Welt.
3. Platz: Die Außenverteidigung bleibt die große Schwachstelle im deutschen Kader, trotzdem wird Löw nicht wieder mit vier Innenverteidigern spielen. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter der Besetzung des defensiven Mittelfelds. Manuel Neuer und Jérôme Boateng stehen dagegen für absolute Weltklasse.
4. Platz: Der Ausfall von Innenverteidiger Raphael Varane ist kaum zu kompensieren, zumal auch Jérémy Mathieu verletzt fehlt. Die Viererkette ist so der vielleicht schwächste Mannschafsteil. Torwart Hugo Lloris und das defensive Mittelfeld um Blaise Matuidi sind aber herausragend.
5. Platz: Vincent Kompany gehört zu den eigentlich unersetzlichen Spielern im belgischen Kader. Der Kapitän macht jede Abwehr der Welt mit seiner Präsenz und Zweikampfstärke besser, fehlt aber bei der EM verletzt. Zweiter Schwachpunkt: Wahrscheinlich müssen Innenverteidiger auf den Außen spielen.
6. Platz: Torwart Joe Hart ist sehr gut, aber der Viererkette fehlt es auf allen Positionen an Klasse. Das muss gegen schwächere Gegner kein Problem sein (in der Qualifikation spielte England achtmal zu null), aber in den Tests gegen Top-Teams war die Abwehr die große Schwachstelle des Teams.
7. Platz: Traditionell die Stärke der Nati. Drei sehr gute Bundesliga-Torhüter (Yann Sommer, Marwin Hitz, Roman Bürki), internationale Klasse auf den Außenverteidigerpositionen, dazu Granit Xhaka vor der Abwehr: Viele bessere Defensivformationen gibt es bei der EM nicht.
8. Platz: Der stärkste österreichische Mannschaftsteil überhaupt ist das zentrale defensive Mittelfeld mit David Alaba und Julian Baumgartlinger, der nach der EM zu Bayer Leverkusen wechselt. Die Abwehr mit Kapitän Christian Fuchs und Abwehrchef Aleksandar Dragovic ist auch überdurchschnittlich.
9. Platz: In Portugal wird viel vom Generationswechsel gesprochen. In der Abwehr ist davon noch nichts zu sehen: Die ersten fünf Anwärter auf einen Stammplatz sind alle jenseits der 30. Nicht unwahrscheinlich sogar, dass der 38-jährige Ricardo Carvalho seine Einsätze bekommt.
10. Platz: Polens Defensivachse ist mit Keeper Lukasz Fabianski, Abwehrchef Kamil Glik und Mittelfeldspieler Grzegorz Krychowiak sehr solide. Sorgen bereitet der Ausfall von Linksverteidiger Maciej Rybus, für den es keinen gleichwertigen Ersatz gibt.
11. Platz: Das große Plus der Mannschaft ist das offensive Mittelfeld. Dahinter hat Kroatien zwar mit Torwart Danijel Subasic oder dem ewigen Kapitän Darijo Srna auch seine Qualitäten, aber gerade in der Innenverteidigung mit Abwehrchef Gordon Schildenfeld fehlt es an Klassespielern.
12. Platz: Dass Russland den zweitältesten Kader des Turniers stellt, liegt vor allem an der Defensive, in der immer noch Sergei Ignashevich und die Berezutski-Zwillinge aufgeboten werden. Internationale Klasse besitzen weder sie noch Torwart Igor Akinfeev, der schon sein fünftes Turnier erlebt.
13. Platz: Die wenigen Gegentore, die Island in den Qualifikationsspielen kassierte, sind eher ein Ergebnis funktionierender taktischer Ausrichtung als individueller Brillanz in der Abwehr. Jedenfalls hat die Premier League noch kein Interesse an Birkir Saevarsson oder Ari Skúlason bekundet.
14. Platz: Alle Abwehr-Stammkräfte spielen in der türkischen Liga bei Fenerbahce, Galatasaray oder Besiktas. Das sind zwar die Top-Teams, das Niveau in der Süper Lig ist insgesamt aber mäßig. Mehmet Topal, Gökhan Gönül und Hakan Balta sind zudem schon über 30 Jahre alt.
15. Platz: In der Qualifikation zeigte sich häufig, wie anfällig Schwedens Abwehr bei Ecken und Freistößen ist. Das muss Trainer Hamrén abstellen, sonst kann es gegen Italien und Belgien bittere Ergebnisse geben. Dass der ewige Andreas Isaksson immer noch im Tor steht, spricht nicht für den Nachwuchs.
16. Platz: Keeper Wayne Hennessey von Crystal Palace ist nicht immer fehlerfrei, seine Abwehr verkörpert nicht mehr als guten Premier-League-Durchschnitt. In der Qualifikation konnte Trainer Coleman die Defizite mit guter taktischer Organisation kompensieren. Gegen Top-Gegner wird das schwer.
17. Platz: Keeper Darren Randolph ist nur zweite Wahl bei West Ham United, in der Innenverteidigung bestehen Zweifel, ob Veteran John O’Shea und Zweitligaspieler Richard Keogh gegen Spieler wie Zlatan Ibrahimovic bestehen können. Insgesamt aber in der Defensive solide besetzt.
18. Platz: Dass Linksverteidiger Razvan Rat in vielen EM-Vorschauen als „Star“ der Mannschaft genannt wird, sagt schon einiges. Der Mann ist 35 Jahre alt und gerade mit Rayo Vallecano aus der spanischen Liga abgestiegen. Dennoch ist die Defensive um Kapitän Vlad Chiriches noch der beste Mannschaftsteil.
19. Platz: Die Viererkette der Ukraine bringt viel Erfahrung mit nach Frankreich. Das lässt sich auch als Euphemismus verstehen: Linksverteidiger Vyacheslav Shevchuk ist bereits 37 Jahre alt, genau wie Kapitän Anatoliy Tymoshchuk, der allerdings keinen Stammplatz sicher hat.
20. Platz: Der Preis der offensiven Spielweise der tschechischen Mannschaft waren 14 Gegentore in der Qualifikation. Jenseits von Torwart Petr Cech, der nach seinem Wechsel zu Arsenal eine starke Saison spielte, fehlt es in der Defensive an überragenden Akteuren.
21. Platz: Kapitän Martin Skrtel und Routinier Jan Durica bilden eine sehr erfahrene Innenverteidigung. Beide glänzen allerdings eher in Sachen Zweikampfhärte als in der Spieleröffnung. Nur einmal in den jüngsten acht Spielen gelang der Slowakei ein Zu Null.
22. Platz: Die Innenverteidigung mit Jonny Evans und Gareth McAuley ist routiniert, die beiden Spieler kennen sich von West Bromwich Albion aus der Premier League. Das ist aber auch schon das Positivste an Nordirlands Defensive. Rechtsverteidiger Conor McLaughlin spielt in der dritten englischen Liga.
23. Platz: Im ungarischen Kader stehen insgesamt elf Legionäre. In der Abwehr allerdings spielen überwiegend Profis aus der heimischen Liga. Und der von Storck häufig eingesetzte Innenverteidiger Ádám Lang ist nicht mal dort Stammspieler. Diese Defensive wird viel Lehrgeld bezahlen.
24. Platz: Zwar ist die Defensive Albaniens um Keeper Etrit Berisha (Lazio) und Rechtsverteidiger Elseid Hysaj (Napoli) relativ gesehen die Stärke der Mannschaft. Aber nur relativ zur Schwäche der Offensive, nicht zu den anderen Teams der EM.
1. Platz: Für Deutschland als Europameister sprechen Erfahrung, der Trainer, der ausgeglichene Kader und die gute Auslosung. Der erste Top-Gegner wartet vermutlich im Viertel-, vielleicht sogar erst im Halbfinale. Und dann werden auch die eminent wichtigen Schweinsteiger und Hummels in Form sein.
2. Platz: Den Umbruch hat Del Bosque auch jetzt noch nicht vollendet - der spanische Kader ist im Schnitt über zwei Jahre älter als der deutsche. Die hohe individuelle Qualität der Spieler ist aber unbestritten und gegen diese Abwehr müssen auch das DFB-Team oder Frankreich erstmal ein Tor erzielen.
3. Platz: In der Summe der Einzelwertungen landete Frankreich nur hauchdünn hinter Deutschland und Spanien auf Platz drei, mit großem Vorsprung vor allen anderen Teams. Der Gastgeber ist ein klarer Titelfavorit. Ein mögliches Halbfinale gegen Deutschland wäre ein Spiel auf Augenhöhe.
4. Platz: Eine der besten Defensivreihen der Welt, ein sehr guter, taktisch vielseitiger Trainer: Das sind normalerweise die zentralen Faktoren für ein erfolgreiches Turnier. Aber Italiens Offensive ist wahrscheinlich zu schwach, um mehr als das Halbfinale zu erreichen.
5. Platz: Die Roten Teufel werden als Geheimfavorit gehandelt, immerhin führte Wilmots‘ Team über Monate die Fifa-Weltrangliste an. Mit Deutschland, Spanien und Frankreich gibt es aber drei deutlich bessere Mannschaften. Und auch die Auslosung spricht gegen Belgien im Halbfinale.
6. Platz: Bei der WM 2018 könnte England zu den Titelanwärtern zählen. Das ist der jüngste Kader der EM diesmal noch nicht. Aber wenn die Mannschaft ihre leichte Gruppe mit Wales, Russland und der Slowakei gewinnen sollte, sieht der Weg bis ins Halbfinale sehr machbar aus.
7. Platz: Die gute Nachricht: Portugal hat eine der leichteren Vorrundengruppen erwischt. Die schlechte Nachricht: Als Gruppensieger warten wohl Belgien oder Italien im Achtelfinale, als Gruppenzweiter wäre es Frankreich im Viertelfinale.
8. Platz: Seit mehr als 30 Jahren hatte Österreich keine so starke Mannschaft mehr. Das Achtelfinale erscheint in der leichten Gruppe als Pflicht. Wenn das nicht zu viel Druck fürs junge Team ist, kann Marcel Koller mit seinem Team viel erreichen.
9. Platz: Die Schweiz hat eine eher leichte Vorrundengruppe erwischt und könnte an einem guten Tag auch jeden möglichen Achtelfinalgegner schlagen. Spätestens im Viertelfinale dürfte die EM für die Nati aber zu Ende sein.
10. Platz: Das Viertelfinale ist ein realistisches Ziel für Polen. Die Mannschaft ist klar besser als die Gruppengegner Ukraine und Nordirland und hat in der Qualifikation gezeigt, dass sie auch mit Weltmeister Deutschland mithalten kann.
11. Platz: Zwei Dinge sprechen dagegen, dass Kroatien sein großes Potenzial in eine Viertelfinalteilnahme oder mehr ummünzen kann. Neben dem Trainer ist das die ungünstige Auslosung: Als Zweiter der schwersten Gruppe D müsste Kroatien wohl im Achtelfinale gegen Belgien oder Italien spielen.
12. Platz: Gleich im ersten Spiel der schwierigen Gruppe D wird es für die Türkei um das Weiterkommen gehen: Kroatien ist ähnlich einzuschätzen - was vor allem an Terims Erfahrung liegt. Können Turan und Calhanoglu dem türkischen Spiel ihren Stempel aufdrücken, ist das Achtelfinale möglich.
13. Platz: Unter normalen Umständen ist die EM für Schweden nach der Vorrunde beendet. Belgien und Italien werden zu stark sein und somit muss gegen Irland gleich am ersten Spieltag ein Sieg her, um sich als Dritter fürs Achtelfinale qualifizieren zu können. Richten kann das nur einer: Zlatan Ibrahimovic.
14. Platz: Zwei Jahre vor der WM im eigenen Land steht der russische Fußball nicht allzu gut dar. Dennoch bietet die günstige Auslosung bei der Euro die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Mehr als das wäre eine sehr große Überraschung.
15. Platz: Island hat in der Qualifikation seine Klasse bewiesen und die Niederlande hinter sich gelassen. In der Gruppe F ist Platz drei ein realistisches Ziel, das könnte bereits fürs Achtelfinale reichen. Um dort Deutschland oder Spanien aus dem Weg zu gehen, müsste Island sogar Zweiter der Gruppe werden.
16. Platz: Übertriebene Erwartungen gibt es in Wales nicht, was die erste Europameisterschaft in der Verbandsgeschichte betrifft. Jeder Punktgewinn dürfte gefeiert werden. Der Achtelfinaleinzug wird schwer, aber ein möglicher Sieg gegen die Slowakei könnte dafür schon reichen.
17. Platz: In der Breite des Kaders dürfte Irland gar nicht weit hinter dem ersten Gruppengegner Schweden liegen. Ein Sieg gegen die Skandinavier könnte theoretisch schon fürs Achtelfinale reichen. Aber Irland hat nicht ansatzweise einen Superstar wie Zlatan Ibrahimovic. Das ist der Unterschied.
18. Platz: Die Tschechen stellen kein schlechtes Team. Sie haben nur leider die vielleicht schwerste Gruppe zugelost bekommen. Sowohl Spanien als auch Kroatien sind stärker, und auch den dritten Gegner Türkei muss man erstmal schlagen. Das Achtelfinale wäre eine Überraschung.
19. Platz: Die Zeiten, in denen man mit einer biederen Defensiv- und Kontertaktik Europameister werden konnte, wie Griechenland 2004, sind vorbei. Für die Ukraine ist das Achtelfinale nicht unrealistisch. Dort könnten Frankreich oder England der Gegner sein – beide wohl zu stark für mehr.
20. Platz: In einer Gruppe mit Albanien sind Platz drei und das Achtelfinale für Rumänien denkbar. Zu mehr dürfte die defensive Kontertaktik nicht ausreichen, auch wenn in der Qualifikation (in einer leichten Gruppe) nur zwei Gegentore kassiert wurden.
21. Platz: In der Qualifikation haben sie gegen Spanien gewonnen, in der Vorbereitung gegen Deutschland. Diese Resultate klingen nach einem Geheimfavoriten. Tatsächlich aber wäre es für die Slowakei schon ein Erfolg, ihre Vorrundengruppe zu überstehen.
22. Platz: In der Qualifikation ließ Nordirland mit Rumänien und Ungarn zwei andere EM-Teilnehmer hinter sich. Allerdings zwei der schwächsten Teams im Feld. In der Gruppe C wäre wohl ein Sieg gegen die Ukraine Voraussetzung für den Achtelfinaleinzug. Möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich.
23. Platz: Storcks Spielidee ist ein laufintensives Pressing. Das hat gegen Gegner auf Augenhöhe durchaus funktioniert. In der Gruppe mit Portugal, Österreich und Island müsste Ungarn aber viel defensiver agieren. Das dürfte kaum klappen: Die Magyaren werden nach der Vorrunde heimfahren.
24. Platz: Dass die Skipetaren erstmals bei einem großen Turnier vertreten sind, ist ein großer Erfolg. Die Qualität des Kaders erscheint aber zu gering, um auch nur Rumänien hinter sich zu lassen – was die Voraussetzung für den Achtelfinaleinzug wäre.


insgesamt 3 Beiträge
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Seite 1
wolkenspalter 05.06.2016
1. Trick
Vielleicht zeigt er ja doch mal irgendwann seinen Trick: Torwartabwurf über Bande mit der Torlatte. Ich freu mich jedenfalls auf ihn.
Trockenfisch 05.06.2016
2. Was solls?
Mit 40 zu EM? So ungewöhnlich ist das gar nicht. Wenn ich mich richtig erinnere war Dino Zoff auch 40 und Torwart von Italien und ist mit denen dann auch Weltmeister geworden.
team_frusciante 05.06.2016
3.
Nachdem man auch als Gruppendritter ins Achtelfinale kommen kann (die 4 besten von 6 kommen weiter), ist für Ungarn in dieser Gruppe das Weiterkommen definitiv drin.
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