Geheimkonzept für den Profifußball Geisterspiele ab Mai - so sieht der Plan der Bundesliga aus

Seit Wochen arbeitet eine Taskforce von Medizinern an einem Konzept für Fußballspiele ohne Publikum. Dem SPIEGEL liegt es exklusiv vor. Darin wird dokumentiert, wie die Profis geschützt werden sollen.
Bisher gab es erst ein Geisterspiel in der Bundesliga: am 11. März zwischen Mönchengladbach und Köln

Bisher gab es erst ein Geisterspiel in der Bundesliga: am 11. März zwischen Mönchengladbach und Köln

Foto: Fabian Strauch/ dpa

Armin Laschet und Markus Söder waren sich einig: Sie könnten sich vorstellen, so verkündeten die Ministerpräsidenten aus Nordrhein-Westfalen und Bayern gestern bei "Bild-TV", dass ab 9. Mai wieder Bundesliga-Fußball gespielt werden könne. Ohne Publikum natürlich, das Fernsehen schickt die Bilder der Spiele hinaus in die Welt.

Seit einigen Wochen hatte eine Task Force der Deutschen Fußball Liga unter der Führung von Tim Meyer, dem Vorsitzenden der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes an einem Konzept gearbeitet, wie solche Geisterspiele aussehen können. Seit dem 15. April gibt es erste Ergebnisse, die endgültigen Fassungen werden erst später erstellt. Der SPIEGEL dokumentiert nun, wie sich die Task Force die Geisterspiele vorstellt.

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Es gibt ein Papier, das den Titel trägt: "Medizinisches Konzept für Training und Spielbetrieb im professionellen Fußball in den Monaten April bis Juli 2020". In ihm schreiben die Mediziner, unter welchen Bedingungen wieder gekickt werden kann.

In einem zweiten, 41 Seiten umfassenden Dokument (Titel: "Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb im Profifußball") machen die Autoren konkrete Vorschläge über die Abläufe. Sie schreiben,

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