Bundesliga Geschäftsführer Rettig verlässt die DFL

Überraschende Personalie beim Ligaverband: Andreas Rettig wird die Deutsche Fußball Liga verlassen. Der Geschäftsführer legt sein Amt Ende Juni nieder. Rettig möchte wieder bei einem Klub arbeiten.

Geschäftsführer Rettig: Ende Juni soll bei der DFL Schluss sein
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Geschäftsführer Rettig: Ende Juni soll bei der DFL Schluss sein


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Hamburg - Geschäftsführer Andreas Rettig verlässt die Deutsche Fußball Liga (DFL). Der 51-Jährige bat den Aufsichtsrat der DFL um die Auflösung seines bis Ende 2015 laufenden Vertrags.

Gemeinsam mit dem DFL-Kontrollgremium habe sich der ehemalige Klubmanager ( SC Freiburg, 1. FC Köln und FC Augsburg) darauf verständigt, sein Arbeitsverhältnis zum 30. Juni dieses Jahres zu beenden. "Im Sinne der Integrität des Wettbewerbs wird Andreas Rettig indes auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit ab März, also noch vor Auswertung der Lizenzierungsunterlagen für die kommende Saison, ruhen lassen", hieß es.

Der Geschäftsbereich "Spielbetrieb und Lizenzierung" wird von diesem Zeitpunkt an kommissarisch vom Vorsitzenden der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, verantwortet.

Mit Blick auf seine "persönliche Lebensplanung" sei er zu dem Entschluss gekommen, "dass ich meine Zukunft im Klub-Fußball sehe", wird Rettig in der Mitteilung zitiert. Konkrete Überlegungen mit Blick auf kommende Aufgaben gebe es noch nicht.

Rettig hatte am 1. Januar 2013 die Nachfolge von Holger Hironymus als DFL-Geschäftsführer angetreten. Zum Jahreswechsel hatte bereits Tom Bender sein Amt als Geschäftsführer der DFL Digital Sports GmbH, der für die Produktion nationaler und internationaler Medieninhalte verantwortlichen DFL-Tochter, nach zweieinhalbjähriger Tätigkeit niedergelegt.

chp/sid



insgesamt 9 Beiträge
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dr.könig 06.01.2015
1. Rettich zur FIFA ?
Ich schlage Herrn Rettich vor, er soll gegen Sepp Blatterantreten. Mit Unterstützung der UEFA könnte das gehen ? Er ist jung, sachkundig und integer.
hador2 06.01.2015
2.
Im Klartext: Er hat ein lukratives Angebot von einem BL-Club für die nächste Saison bekommen. Um einen Interessenskonflikt zu vermeiden, wird er jetzt schon von der DFL freigestellt. Kann es ihm nicht verdenken, im Verein hat er sicher mehr Gestaltungsmöglichkeiten und dürfte zudem mehr verdienen.
hador2 06.01.2015
3.
Zitat von dr.königIch schlage Herrn Rettich vor, er soll gegen Sepp Blatterantreten. Mit Unterstützung der UEFA könnte das gehen ? Er ist jung, sachkundig und integer.
1. Wenn die UEFA einen Gegenkandidaten zu Blatter stellt dann wird das wohl Platini werden. 2. Jung, sachkundig und integer sind sowohl bei FIFA als auch bei UEFA leider eher karriereschädigend als hilfreich. Wer glaubt die UEFA sei sauber sollte sich mal anschauen wie tief Platini in die WM Vergabe nach Katar verwickelt war und welchen Job sein Sohn als Gegenleistung bekommen hat.
donadoni 06.01.2015
4. Rettig ist Augsburger....
...und kam beim DFB in Frankfurt am Main nie richtig an. Er wird wieder zurück wollen in seinen Heimat-Stadtteil Augsburg-Göggingen, wo auch Roy Black beerdigt wurde. Das Grab ist ein Wallfahrtsort für Roy-Black-Fans. Rettig ist auch einer davon.
homersimpson75 06.01.2015
5. Schade
Ich halte Rettig für einen guten Mann, der der drögen DFL endlich mal Dampf in Sachen Auslandsvermarktung der Bundesliga gemacht hat.
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