Fifa-Präsidentenwahl Kein Herausforderer - Gianni Infantino bleibt einziger Kandidat

Der Schweizer Gianni Infantino hat gute Chancen auf eine neue Amtszeit als Präsident des Fußball-Weltverbands. Denn bei der Wahl am 5. Juni wird er der einzige Kandidat sein.

Gianni Infantino
AFP

Gianni Infantino


Niemand wird den amtierenden Fifa-Präsidenten Gianni Infantino herausfordern, wenn am 5. Juni der Präsident des Fußball-Weltverbands Fifa gewählt wird. Der 48-jährige Schweizer wird der einzige Kandidat für die Wahl beim Fifa-Kongress in Paris sein. Das gab die Fifa bekannt.

Der ehemalige Schweizer Nationalspieler Ramon Vega hatte zuletzt sein Interesse an einer Kandidatur bekannt gegeben, sich jedoch nicht vor Ablauf der Frist angemeldet. Für eine Bewerbung hätte der Geschäftsmann die Unterstützung durch fünf Nationalverbände vorlegen müssen, was offenbar ausblieb. Laut eigenen Angaben hatte Vega den Verbänden mit seiner Kandidatur den Zugang zu "demokratischen Vorgängen" ermöglichen wollen.

Infantino folgte 2016 dem wegen Korruption gesperrten Sepp Blatter ins Amt des Verbandspräsidenten. Seitdem stand er mehrfach in der Kritik, unter anderem wegen seiner Pläne, "gewisse Rechte" an ein Konsortium zu verkaufen und eine Klub-WM einzuführen. Vor allem in der Uefa , dessen Generalsekretär Infantino vor seinem Antritt als Fifa-Präsident war, kamen diese Vorschläge nicht gut an.

mrk/sid



insgesamt 5 Beiträge
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ambulans 06.02.2019
1. ob
unseren verehrten nachbarn da südlich des schwäbischen meers schon mal aufgefallen ist, dass man mit solchen persönlichkeiten wie klöppel, blocher, blatter, infantino (kindchen - köstlich) nicht so richtig "staat" machen kann?
AxelSchudak 06.02.2019
2. Tja denn...
keine Fifa-Veranstaltungen mehr ansehen... und die Werbetreibenden darüber informieren.
hansdampf81971 06.02.2019
3. Alles Feiglinge ODER Verbündete!
Wir halten fest, dass kein Verband einen Gegenkandidaten stellt: Grund ist Feigheit (Hr. Grindel und andere starken Nationen) oder aber Verbundenheit zum korrupten Kollektiv um Infantino! Ich glaube, da man zu feige zum Widerstand ist, hält man sich lieber zurück und macht sich mit Infantino ein schöneres Leben! Soll sich also keiner beschweren! Da ja auch Grindel & Co national eher ausgewählt als demokratisch gewählt wird, wird sich auch kein Gegner für Infantino & Co finden...schade! Ich würde mich national und dann international zur Wahl stellen!!!
hgrengis 06.02.2019
4.
Lieber Herr Ambulans. Ja gewiss doch, wir Kuhschweizer wissen, dass mit den genannten Herren kein Staat zu machen ist. (Klöppel heisst übrigens Köppel. Das könnten auch die geschätzten Nordlichter wissen. Immerhin war er Chefredakteur der Welt.) Blatter und Infantino standen denn auch nie im Staatsdienst. Blocher wurde aus dem Ministeramt rausgewählt. Köppel ist nur Abgeordneter. Und wenn ich denke, wer alles im Bundestag sitzt - na ja.
Hörbört 06.02.2019
5. Idealer Kandidat für eine zweite Staubsaugerinstallation
Was bei der Staubsaugergeschichte (s. SpOn von heute) so herrlich im Bezug auf I. Trump funktioniert, sollte auch bei Infantino rocken. Die installation müsste allerdings etwas anders konfiguriert werden. In seinem Falle stünde da ein Herr im Anzug, der sich unablässig nach Münzen bückt, die ihm von Betrachtern zugrworfen werden. Das würde zudem einen Bezug zu den Fußball"fans" herstellen, die Bettlerinnen Kleingeld zuwarfen und sich dann köstlich darüber amüsierten. Die Szenerie würde so umfassend darstellen, was im Fußball (und nicht nur bei der FIFA) falsch läuft.
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