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21. Mai 2015, 10:55 Uhr

+++ Abstiegs-Ticker +++

Auch Jansen fällt gegen Schalke aus

Der Geist von Malente tut offenbar nicht, was er tun soll: Nach der Verletzung von Keeper Jaroslav Drobny ist nun auch Mittelfeldspieler Marcell Jansen nicht fit. Die Kritik der Kellerklubs am FC Bayern geht weiter. Alles zum Abstiegskampf im Überblick.

+++ Streich kritisiert Kritiker +++

[15.30] Mit deutlichen Worten hat Christian Streich die Bundesliga-Konkurrenten im Abstiegskampf kritisiert, die dem FC Bayern München Wettbewerbsverzerrung vorwerfen. Für ihn sei so etwas undenkbar, sagte der Trainer des SC Freiburg: "In solchen Extremsituationen kommen die Charaktere heraus. Viele können mit dem Druck nicht umgehen."

Seine Mannschaft hatte vergangene Samstag mit 2:1 gegen den bereits feststehenden Meister aus München gewonnen. Danach hatten sich Wolfsburgs Manager Klaus Allofs und Hannovers Sportdirektor Dirk Dufner über das Auftreten der Münchner beklagt. "Ich käme niemals auf die Idee, Wolfsburg vorzuwerfen, dass sie zu schwach gespielt haben", sagte Streich im Hinblick auf das 2:2 des VfL gegen Hannover am 31. Spieltag. (psk/dpa)

+++ Jansen kann nur laufen +++

[15.02 Uhr] Der Hamburger SV muss gegen Schalke einen weiteren Spieler ersetzen: Neben dem gesperrten Kapitän Rafael van der Vaart fehlt auch Marcell Jansen. Der Mittelfeldakteur hat in Stuttgart (1:2) eine Muskelzerrung im Oberschenkel erlitten. "Er kann nur laufen, das wird nichts bis Samstag", sagte Trainer Bruno Labbadia am Donnerstag im Trainingslager in Malente. (psk/dpa)

+++ Stuttgart hat viele angeschlagene Spieler +++

[14.30 Uhr] Der VfB Stuttgart bangt vor dem Abstiegs-Endspiel beim SC Paderborn um den Einsatz mehrerer Spieler. Timo Baumgartl, Antonio Rüdiger, Daniel Didavi und Oriol Romeu mussten das Training des Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga am Donnerstag wegen muskulärer Probleme abbrechen. "Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Ich weiß nicht, ob sie spielen können, aber ich hoffe es", sagte Trainer Huub Stevens. Der angeschlagene Carlos Gruezo falle aus. (psk/dpa)

+++ Knäbel will Sportdirektor bleiben +++

[12 Uhr] Peter Knäbel will auch im Fall des Abstiegs seinen Vertrag beim Hamburger SV erfüllen. "Weglaufen gibt es bei mir nicht. Ich bin erst seit Oktober hier, wir wollen die Dinge in die richtige Richtung lenken. Da sind Dietmar Beiersdorfer und ich uns einig", sagte Knäbel dem "Kicker". Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am Dienstagabend dem Sportdirektor und Vorstandschef Beiersdorfer das Vertrauen auch bei einem Abstieg ausgesprochen. (psk/dpa)

+++ Drobny fällt aus +++

[10.30 Uhr] Jaroslav Drobny kann dem Hamburger SV im Abstiegskampf nicht mehr helfen. Der Torhüter zog sich beim Trainingslager in Malente vor dem letzten Bundesligaspiel des Tabellenvorletzten am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) gegen Schalke 04 eine Schultereckgelenksprengung zu und wird rund zehn Wochen pausieren müssen.

Der Tscheche ist zwar derzeit hinter René Adler nur die Nummer zwei im Hamburger Tor, hatte jedoch im vergangenen Jahr maßgeblichen Anteil daran, dass der HSV in den beiden Relegationsspielen gegen die SpVgg Greuther Fürth die Klasse halten konnte. Bis zum Ende der laufenden Spielzeit wird Regionalliga-Schlussmann Alexander Brunst den 35-Jährigen als Ersatzkeeper vertreten. (psk/sid)

+++ Finke kritisiert Bayern +++

Wilfried Finke, Präsident SC Paderborn, hat sich den zahlreichen Bayern-Kritikern angeschlossen. An Nils Petersens 2:1-Siegtor des SC Freiburg gegen den Meister aus München habe man "die Völlig-egal-Haltung der Bayern" deutlich ablesen können, erinnerte Finke im "Kicker" an den Auftritt des alten und neuen Titelträgers am vergangenen Samstag. Absicht will Finke den Bayern bei deren Auftritt in Freiburg nicht unterstellen. "Aber der Trainer hat vor Wochen gesagt, dass die Meisterschaft erledigt ist. Das geht auch in die Köpfe der Spieler", sagte Finke. (psk/dpa)

+++ Kind stellt Frontzek neuen Vertrag in Aussicht +++

[10 Uhr] Michael Frontzeck könnte weiter Trainer von Hannover 96 sein - wenn Hannover 96 die Liga hält. Das sagte Klub-Chef Martin Kind in einem Interview mit Bundesliga.de: "Wenn er den Klassenerhalt mit dieser Mannschaft erreicht, ist Frontzek unser erster Ansprechpartner in der Trainerfrage." Vor einem Monat hatte Frontzeck den Bundesligisten als Nachfolger von Tayfun Korkut übernommen, um den drohenden Abstieg zu verhindern. Sein Vertrag gilt bis Saisonende. (psk/sid)

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