HSV-Profi Spahic Stress in der Kabine

In Leverkusen hat er auf einen Ordner eingeprügelt, der Hamburger SV gab Emir Spahic eine zweite Chance. Doch der Fußballprofi scheint sein Temperament nur schwer zügeln zu können. In der Kabine soll er Lewis Holtby gedroht haben.
Hamburgs Spahic (r.): Zweikampf nicht nur auf dem Platz

Hamburgs Spahic (r.): Zweikampf nicht nur auf dem Platz

Foto: AP/dpa

Die nächste Negativschlagzeile trifft den HSV: Während des Eröffnungsspiels beim FC Bayern München (5:0) soll es wieder zu Ärger bei den Hamburgern gekommen sein. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, gab es in der Halbzeitpause Streit zwischen Lewis Holtby und Emir Spahic.

Nach einer Ansprache von Trainer Bruno Labbadia soll demnach Holtby das Wort ergriffen und gerufen haben: "Los Männer, reißt euch zusammen." Etwas, das Spahic offensichtlich ärgerte. Der Ex-Leverkusener soll seinen Mitspieler angeschrien haben: "Halt die Fresse. Sonst hau ich dir aufs Maul."

Der Hamburger SV hatte Spahic nach seinem Rauswurf bei Leverkusen im Sommer ablösefrei verpflichtet - trotz der Prügelattacke bei der er auf einen Ordner losgegangen war. Bereits wenige Tage nach seiner Verpflichtung soll Spahic eine Auseinandersetzung mit Nicolai Müller gehabt haben.

Die "Hamburger Morgenpost" berichtet, dass Spahic außerdem Holtby, Müller und Matthias Ostrzolek geraten hätten: "Ihr Pussys geht mir besser aus dem Weg…" Holtby versicherte der "Morgenpost", dass es kein Problem zwischen Spahic und ihm geben werde. Trainer Labbadia erklärte sogar, dass ihm von den Vorfällen nichts bekannt sei. Er räumte im "Hamburger Abendblatt" lediglich ein, dass es am vergangenen Freitag in der Halbzeitpause des ersten Spiels bei den Bayern in der Kabine "etwas lauter" gewesen sei.

mrr