Zweite Fußball-Bundesliga HSV verabschiedet sich aus Aufstiegsrennen

Das Restprogramm hätte der große Vorteil des Hamburger SV sein können. Doch nach der Niederlage in Kiel ist der Rückstand auf Schalke und Bremen zu groß geworden.
Bakery Jatta (l.) vom Hamburger SV im Zweikampf mit Kiels Alexander Mühling

Bakery Jatta (l.) vom Hamburger SV im Zweikampf mit Kiels Alexander Mühling

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Der Hamburger SV wird sehr wahrscheinlich ein weiteres Jahr in der Zweiten Fußball-Bundesliga spielen. Der Traditionsklub verlor das Auswärtsspiel bei Holstein Kiel 0:1 (0:1) und verharrt im Aufstiegsrennen mit 45 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Stadtrivalen FC St. Pauli auf dem Aufstiegsrelegationsplatz beträgt sieben Zähler, Schalke und Werder Bremen auf den direkten Aufstiegsplätzen haben noch einen Punkt mehr gesammelt.

Gegen defensiv sehr kompakt auftretende Kieler taten sich die Hamburger schwer, das Spiel zu machen und Torchancen zu kreieren. Nach einem Ballverlust von Bakery Jatta lief Holstein-Stürmer Kwasi Wriedt früh allein auf Torhüter Daniel Heuer Fernandes zu und erzielte den Führungstreffer, der bis zum Schluss Bestand haben sollte (13. Minute).

Der HSV ist der einzige Klub aus der Spitzengruppe, der in den kommenden Wochen kein direktes Duell mit einem Aufstiegskandidaten bestreiten muss. Stattdessen geht es noch gegen den Karlsruher SC, Regensburg, Ingolstadt, Hannover und Rostock – doch selbst bei fünf Siegen und 15 Punkten ist schwer vorstellbar, dass eine Mannschaft von ganz oben dreimal verlieren wird.

Im Rennen um den Klassenerhalt hat der SV Sandhausen einen wichtigen Sieg gegen Dynamo Dresden gefeiert. Das Team von Trainer Alois Schwarz gewann 2:1 (1:0) und vergrößerte den Vorsprung auf die auf dem Abstiegsrelegationsplatz stehenden Dresdner auf sechs Punkte.

Im Mittelfeld der Liga hat der Karlsruher SC in Überzahl einen Sieg aus der Hand gegeben. Paderborns Uwe Hünemeier hatte nach grobem Foulspiel die Rote Karte gesehen (47.), nach dem folgenden Führungstreffer von Philipp Hofmann (69.) hatte es nach einem Erfolg der Karlsruher ausgesehen. Doch die Ostwestfalen kämpften sich dank hervorragender Torvorbereitung (84.) von Kai Pröger zurück.

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