Hannover 96 Kind kündigt harte Verhandlungen um Diouf an

Hannovers Clubchef Martin Kind kündigt bei Interesse anderer Clubs an 96-Top-Stürmer Mame Diouf Widerstand an. Zuletzt hatte der BVB Interesse an dem Stürmer bekundet, der seinen Vertrag bei Hannover nicht verlängern möchte.

96-Angreifer Diouf: Keine Lust mehr auf Hannover
DPA

96-Angreifer Diouf: Keine Lust mehr auf Hannover


Hamburg - Hannover-96-Präsident Martin Kind verspricht, im Poker um Top-Stürmer Mame Diouf hart verhandeln zu wollen. "Wir werden, wenn es sein muss, in Verhandlungen gehen. Da haben wir sehr konkrete Überlegungen und werden kein pflegeleichter Gesprächspartner sein", sagte Kind im NDR-Sportclub. Diouf ist seit einigen Wochen als möglicher Ersatz für Robert Lewandowski bei Borussia Dortmund im Gespräch. Zuletzt hatte BVB-Trainer Jürgen Klopp bestätigt, dass er den 25-Jährigen beobachte.

Hannover könnte nur noch in diesem Sommer oder im kommenden Winter eine Ablösesumme für den Angreifer kassieren, da Dioufs Vertrag 2014 ausläuft. Der Angreifer selbst hatte ein Angebot von 96 zur Vertragsverlängerung in der vergangenen Woche abgelehnt.

Dioufs Berater Solbakken soll nach Informationen der "Neuen Presse" in Hannover eine Ausstiegsklausel mit festgeschriebener Ablösesumme gefordert haben, die bereits im kommenden Sommer gültig wäre. Dagegen sperrte der Verein sich allerdings.

psk/sid



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