Doll-Nachfolger Slomka soll Hannover 96 zurück in die Bundesliga führen

Hannover 96 plant offenbar mit Mirko Slomka als Trainer den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Der 51-Jährige arbeitet bereits zum vierten Mal als Trainer in Hannover. Jan Schlaudraff soll neuer Sportdirektor werden.

Mirko Slomka
Uwe Anspach DPA

Mirko Slomka


Thomas Doll wird nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga erwartungsgemäß als Trainer von Hannover 96 abgelöst. Eine Bestätigung des Vereins steht noch aus, aber für Doll kehrt offenbar Mirko Slomka zurück. Das berichtete zunächst das Onlineportal "Sportbuzzer", die "Bild"-Zeitung veröffentlichte die Information wenig später auch.

Slomkas letzte Trainerstation war in der Saison 2016/2017 beim Karlsruher SC, wo er nach drei Monaten wegen Erfolgslosigkeit freigestellt wurde. Der KSC stieg in dieser Spielzeit aus der zweiten in die dritte Liga ab. Slomkas Trainerkarriere hatte 1989 in der Jugend von Hannover begonnen, später war er noch als Co-Trainer bei den 96ern tätig und kehrte 2010 als Cheftrainer zurück. Außerdem war er beim FC Schalke und beim Hamburger SV tätig.

Wie die "Bild" berichtet, soll auch der Posten des Sportdirektors neu besetzt sein. Ex-Profi Jan Schlaudraff, der unter Slomka in Hannover gespielt hatte, hatte den Job in den vergangenen Wochen bereits als Übergangslösung ausgeführt und soll von Klubchef Martin Kind nun zur Dauerlösung befördert werden.

Nur drei Wochen vor dem Trainingsauftakt am 17. Juni müssen Slomka und Schlaudraff eine komplett neue Mannschaft für die zweite Liga aufbauen. Bislang hat der Verein nur einen neuen Spieler präsentiert: den 19 Jahre alten Justin Neiß aus der eigenen Jugend. Auf der anderen Seite wollen sich die Niedersachsen nach dem Verkauf von Ihlas Bebou (1899 Hoffenheim) und Niclas Füllkrug (Werder Bremen) noch von weiteren Spielern wie den Brasilianern Jonathas und Walace sowie Genki Haraguchi trennen.

krä/dpa



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