Heimniederlage Duisburg trennt sich von Trainer Bommer

"Sportliche Ziele gefährdet": Erstliga-Absteiger MSV Duisburg hat sich nach der Heimniederlage gegen Aufsteiger Ahlen von Rudi Bommer getrennt. Die Fans hatten seit Wochen den Rauswurf des Trainers gefordert und auch am Sonntag lautstark protestiert.


Hamburg - Bommer und Duisburg gehen ab sofort getrennte Wege. Das gab der Club nach der 0:1-Heimniederlage am Sonntag gegen Rot-Weiß Ahlen bekannt. Demnach wurde Bommer mit sofortiger Wirkung entlassen. Wie es in der Mitteilung hieß, sah "der Verein die sportliche Ausrichtung mit ihren Zielen gefährdet".

Trainer Bommer: "Wünschen Rudi eine gute Zukunft"
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Trainer Bommer: "Wünschen Rudi eine gute Zukunft"

Der MSV-Aufsichtsratsvorsitzende Walter Hellmich sagte: "Wir danken Rudi Bommer für seine Arbeit beim MSV Duisburg und wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute." Ab sofort wird Co-Trainer Heiko Scholz das Training beim Tabellenzehnten übernehmen.

Das Team war durch die Niederlage am Sonntag gegen Ahlen zum vierten Mal hintereinander ohne Sieg geblieben. Bereits vor dem Anpfiff hatten die Duisburger Fans ihrem Unmut durch das Zücken von überdimensionalen Roten Karten Ausdruck verliehen und während des Spiels immer wieder "Bommer raus" gerufen.

Vor 12.027 Zuschauern fiel die Entscheidung bereits in der sechsten Minute. Lars Toborg kam nach einer Konfusion in der Hintermannschaft der Platzherren von der Strafraumgrenze nahezu unbehindert zum Schuss und ließ MSV-Torhüter Marcel Herzog keine Abwehrmöglichkeit.

mig/sid



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