Olympia in Brasilien Henrik Larsson verweigert Sohn Teilnahme

Schwedens Fußballidol Henrik Larsson hat seinem Sohn Jordan die Olympiateilnahme untersagt. Grund ist eine Verletzungsmisere bei Helsingborgs IF.

Henrik Larsson (l.) und sein Sohn Jordan
imago/ Bildbyran

Henrik Larsson (l.) und sein Sohn Jordan


Henrik Larsson ist derzeit Trainer beim schwedischen Erstligisten Helsingborgs IF und damit Coach seines Sohns Jordan. Aufgrund einer akuten Verletzungsmisere verweigerte Larsson Senior dem 19 Jahre alten Stürmer die Freigabe für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. "Wir haben derzeit nur zwei verfügbare Angreifer", erklärte der frühere Angreifer des FC Barcelona und Manchester United auf der Homepage des Klubs.

"Ich verstehe Jordans Situation und weiß, was er verpasst. Leider gehört das zum Fußball. Es ist traurig für ihn, weil es eine tolle Erfahrung für ihn gewesen wäre. Aber es geht nicht", sagte Henrik Larsson.

Die Saison in Schweden läuft während der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August). Eine Abstellungspflicht für Olympia besteht nicht.

mru/sid



insgesamt 15 Beiträge
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lionelhutz 23.07.2016
1. Unverständlich
Das würde ich meinem Vater niemals verzeihen!
darkview 23.07.2016
2. richtig so...
Der Club ist der Arbeitgeber und Fußball bei Olympia überflüssig wie ein Kropf.
darkview 23.07.2016
3. Nachtrag:
In dem Fall ist es ja zudem auch nur Zufall, dass der Vater der Trainer ist. Welche anderen Trainer ihren Spielern keine Freigabe erteilt haben, wird wohl nirgends nachzulesen sein...
Tamerlan 23.07.2016
4. Gestörtes Verhältnis?
@1. Was haben Sie den für ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Vater? Der Vater ist der Trainer und hat das Wohl des Vereins im Auge zu behalten. Wären die beiden nicht Vater und Sohn wäre das auch keine Meldung hier. Wenn mein Vater Abteilungsleiter wäre und eine Entscheidung treffen müsste zum wohl der Firma hätte ich das professionell zu akzeptieren. Natürlich hadert man aber niemals verzeihen???
lionelhutz 24.07.2016
5. @Tamerlan
Olympia bedeutet dem Einen weniger (Ihnen) und dem Anderen mehr (Mir)! Hätte ich die Wahl, würde ich Olympia dem Verein immer vorziehen! Sie können ja weiter in der schwedischen Top-Liga spielen!
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