Deutsche Fußball Liga Bruchhagen verlässt Vorstand

Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen hat sich vorzeitig aus dem Vorstand der Deutschen Fußball Liga verabschiedet. Eigentlich endet seine Amtszeit erst Mitte 2016.

Eintrachts Vorstandschef Bruchhagen: Ende im DFL-Vorstand
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Eintrachts Vorstandschef Bruchhagen: Ende im DFL-Vorstand


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Heribert Bruchhagen gehört vom 1. Juli an nicht mehr dem Vorstand der Deutschen Fußball Liga (DFL) an. Der 66-jährige Vorstandschef von Eintracht Frankfurt habe seine Entscheidung bei der letzten Sitzung des DFL-Gremiums mitgeteilt, berichtet der "Kicker". Die nächsten Wahlen finden im Sommer 2016 statt. Ob bis dahin noch ein Nachfolger berufen wird, ist offenbar noch nicht entschieden.

Die Amtszeit von Bruchhagen im DFL-Vorstand endet regulär Mitte 2016. Dann läuft auch sein Vertrag als Vorstandschef bei der Eintracht aus. Ob sich Bruchhagens Rückzug auch auf den Verein auswirkt, bleibt offen. Seinen Rückzug hat er bereits angekündigt. Das Verhältnis zu Finanzvorstand Axel Hellmann gilt nach Informationen des "Kicker" als angespannt. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.

Bruchhagen gehört seit 2007 dem DFL-Vorstand an, seit 2003 führt er die Geschicke der Eintracht. Der 66-Jährige, der vor seiner Frankfurter Zeit bei der Fußball Liga den Geschäftsbereich Spielbetrieb verantwortete, gilt als konsequent in seinen Entscheidungen. Er setzt sich für eine ausgeglichene Bundesliga ein. So warnte der Eintracht-Boss erst vor zwei Tagen: "Die Tabelle bleibt vorhersehbar. Die Spreizung darf nicht weiter voranschreiten."

zaf/sid/dpa



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Ihr5spieltjetzt4gegen2 16.05.2015
1. Hm.
Schade. Die DFL braucht Verantwortliche wie Heribert Bruchhagen. Bodenständig, solide und die gesamte Liga im Blick. Wesentlich gravierender ist mMn aber sein Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender bei der SGE. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da einige mehr oder weniger im Hintergrund nicht nur einen personellen Wechsel im AR, sondern auch einen 'Paradigmenwechsel' in der Ausrichtung der Clubführung vorbereiten. Der neue Vorstandsvorsitzende würde dann dafür stehen. Was dann wohl auch Thomas Schaaf den Job kosten könnte. Ist schon sehr merkwürdig, wie da via 'Frankfurter Rundschau' und 'Bild' und dem über Bande spielen mit bestimmten Journalisten die Säge angesetzt wird. Vielleicht zieht Schaaf aber auch von sich aus die Konsequenzen.
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