Hitzfeld-Abgang "Entscheidung schon vor drei Wochen mitgeteilt"

Jetzt bestätigt es auch Ottmar Hitzfeld: Der Trainer wird den FC Bayern am Saisonende verlassen. Im Interview spricht er über das letzte halbe Jahr in München, seine Zukunftspläne und die Gefahr einer vorzeitigen Entlassung.


Frage: Herr Hitzfeld, Manager Uli Hoeneß hat Ihren Abschied zum Saisonende angekündigt. Was hat den Ausschlag für Ihre Entscheidung gegeben?

Hitzfeld: Gründe möchte ich nicht nennen. Ich habe meine Entscheidung dem Verein schon vor drei Wochen mitgeteilt, dass ich im Sommer aufhören werde. Ich werde im nächsten halben Jahr noch mal versuchen, erfolgreich zu sein und möglichst viele Titel zu holen. Dann werde ich mich wieder etwas zurückziehen.

Bayern-Trainer Hitzfeld: "Habe noch nicht mit den Schweizern verhandelt"
REUTERS

Bayern-Trainer Hitzfeld: "Habe noch nicht mit den Schweizern verhandelt"

Frage: Werden Sie dann die Nationalmannschaft der Schweiz übernehmen?

Hitzfeld: Das ist offen. Was ich dann mache, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Ich habe ja mal gesagt, dass es drei Optionen gibt, die für mich in Frage kommen: Bayern München, die Schweizer Nationalmannschaft oder für das Fernsehen zu arbeiten. Die Arbeit bei Premiere hat ja viel Spaß gemacht. Jetzt sind es eben noch zwei Optionen. Das möchte ich aber noch offen lassen, da habe ich mich noch nicht entschieden.

Frage: Bis wann wollen Sie die Entscheidung treffen?

Hitzfeld: Ich habe noch nicht mit den Schweizern verhandelt, und ich führe auch derzeit keine Verhandlungen. Im Frühjahr werde ich mich mit den Schweizern treffen.

Frage: Schnell könnte sich nun auch eine Situation einstellen, in der eine vorzeitige Trennung von Ihnen gefordert wird. Wie bewerten Sie diese Gefahr?

Hitzfeld: Jeder Spieler ist Profi genug, um möglichst erfolgreich sein zu wollen. Da sehe ich keine Gefahr. Jeder ist Angestellter des Vereins. Zudem kommt ein neuer Trainer, der wird ja auch die Mannschaft beobachten. Also ist jeder Spieler gut beraten, wenn er versucht, Leistung zu bringen. Wir haben ein gemeinsames großes Ziel. Bis jetzt funktioniert die Mannschaft. Da sehe ich keine Probleme.

Die Fragen stellte Maik Rosner, sid



insgesamt 117 Beiträge
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Seite 1
shokaku 02.01.2008
1.
Hitzfeld wird von Augenthaler beerbt, und Hoeneß von Kahn.
Maschinchen, 02.01.2008
2.
Lothar Matthäus muss kommen. Es kann ja auch nicht angehen, dass Byern Jahr für Jahr die ganzen Titel abräumt. Das muss ein Ende haben.
Foul Breitner 02.01.2008
3.
Die holen Allofs und Schaaf aus Bremen und verdoppeln die Gehälter der beiden.
anneli1 02.01.2008
4.
Christoph Daum wäre der ideale Trainer. Er müsste dann auch nicht mit Hoeneß diskutieren.
Wesker 02.01.2008
5. ich denke...
...das es erstmal drauf ankommt wie erfolgreich der FC Bayern in den ersten Spielen ist. Wenn nicht erfolgreich genug, wird der neue Trainer schon früher kommen. Hoeness wird schon jetzt mit der Trainersuche beginnen. An Matthäus etc.. glaube ich nicht. Eher ein schon langjährig tätiger international erfahrener Trainer der sich von Stars nicht beeindrucken lässt.
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