Startrainer im Ruhestand Hitzfeld schließt Comeback aus

Für Ottmar Hitzfeld gibt es kein Zurück: Er werde nie mehr als Trainer arbeiten, hat der 65-jährige ehemalige Coach von Borussia Dortmund und Bayern München bekräftigt. Den Bayern prophezeit er "Explosionsgefahr".

Startrainer Hitzfeld: "Ich werde nicht mehr zurückkehren"
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Startrainer Hitzfeld: "Ich werde nicht mehr zurückkehren"


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Hamburg - Zweieinhalb Monate nach dem Aus mit der Schweizer Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale von Brasilien hat Ottmar Hitzfeld ein Comeback als Fußball-Trainer ausgeschlossen. "Mein Entschluss steht fest, ich werde nicht mehr zurückkehren", sagte der 65-Jährige in einem Interview der Tageszeitung "Die Welt". "Ich habe noch immer viele Termine und Verpflichtungen, ich kann zwar nicht immer machen, was ich will. Aber ich muss nicht mehr machen, was ich nicht machen will", sagte der langjährige Coach des deutschen Rekordchampions FC Bayern München.

Seinem früheren Klub prophezeite Hitzfeld eine "Explosionsgefahr" im neuen Jahr, wenn der momentan verletzungsbedingt ausgedünnte Kader wieder komplett ist und vielen Stars ein Platz auf der Bank droht. "Gefährlich wird es in der Rückrunde. Wer sich jetzt noch klaglos auf die Bank setzt, wird dann murren. Denn gerade in den K.-o.-Spielen will jeder dabei sein", sagte Hitzfeld in einem Interview der "Sport Bild".

aha/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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premiummails 17.09.2014
1. Hitzfeld schließt ein Comeback aus
Hitzfeld schließt ein Comeback aus - Pech für Bayern. Ich denke, er sieht die "Explosions-"Problematik genau richtig - übrigens wird diese durch die Werbeverträge der Stars angetrieben - und hätte in der Nach-Guardiola-Zeit eine wichtige Stütze sein können.
frenchhornplayer85 17.09.2014
2.
übrigens interessant, dass sich der user axelmüller zur erwähnten verletzungswelle bei den bayern gar nicht meldet.
mariowario 17.09.2014
3. Im Zweifel bleibt die Möglichkeit die Spieler zu verleihen
Zitat von premiummailsHitzfeld schließt ein Comeback aus - Pech für Bayern. Ich denke, er sieht die "Explosions-"Problematik genau richtig - übrigens wird diese durch die Werbeverträge der Stars angetrieben - und hätte in der Nach-Guardiola-Zeit eine wichtige Stütze sein können.
…man müsste nur darauf achten nicht die Champions League Konkurrenz, mit eigenen guten Spielern, zu befeuern.
hwhprinz 17.09.2014
4. ja es reicht
Zeitpunkt gut gewaehlt. Leben Sie einfach. Trotzdem mein Kompliment. Sie haben dem Fussball gut getan. Geniessen Sie Ihre Zeit die bleibt
nummer50 17.09.2014
5. Planung
Wer weiss schon, welche Spieler im Frühjahr beim FCB verletzt sind. Fußball ist immer eine Momentaufnahme. Und wer bei Bayern unterschreibt, hat keine Stammplatzgarantie. Schauen Sie mittlerweile mal nach Dortmund, wenn dort alle Verletzten zurückkommen, wirds auf der Bank schon eng werden! Die haben dann dasselbe Problem.
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