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06. Oktober 2014, 11:14 Uhr

Hamburger SV

Zinnbauer darf auf Cheftrainer-Vertrag hoffen

Mit dem Sieg gegen Dortmund hat HSV-Trainer Josef Zinnbauer Werbung in eigener Sache gemacht. So sieht das der neue Sportchef Peter Knäbel - und deutete an, dass der bisherige Amateurcoach einen Cheftrainer-Vertrag bekommen könnte.

Hamburg - Sportchef Peter Knäbel hat Josef Zinnbauer einen Vertrag als Cheftrainer beim Hamburger SV in Aussicht gestellt. "Ich finde, Joe Zinnbauer hat Werbung gemacht, ein Teil der HSV-Zukunft zu sein", wurde Knäbel übereinstimmend in mehreren Medien zitiert.

Der neue Direktor Profifußball beim HSV kündigte an, die bevorstehende Punktspielpause für entsprechende Gespräche zu nutzen. "Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich für die wichtigsten Mitarbeiter Zeit zu nehmen", sagte Knäbel.

Nach der Trennung von Chefcoach Mirko Slomka nach drei Spielen mit einem Punkt und null Toren hatte Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer U23-Trainer Zinnbauer "bis auf Weiteres" zum Verantwortlichen des Bundesliga-Kaders gemacht. Seither präsentierte sich der HSV besser und feierte mit dem 1:0 in Dortmund den ersten Saisonsieg. "Ich freue mich, dass es ihnen gelungen ist, sich die Belohnung für die getroffenen Maßnahmen abzuholen", sagte Knäbel.

Grund genug offenbar, um die bisher unveränderten Verträge von Zinnbauer und dessen Assistenten Patrick Rahmen anzupassen. Knäbel sagte, er werde die Vertragsgespräche mit dem Trainerteam ohne Zeitdruck und gemeinsam mit Beiersdorfer und dem Direktor Sport, Bernhard Peters, führen.

buc/dpa

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