2. Fußball-Bundesliga HSV-Zugang Kinsombi zahlt Teil der eigenen Ablösesumme

Er wollte unbedingt zum HSV - dafür hat sich Holstein Kiels Kapitän David Kinsombi sogar an seiner eigenen Ablösesumme beteiligt.

David Kinsombi (Mitte)
Cathrin Mueller / Getty Images

David Kinsombi (Mitte)


Mittelfeldspieler David Kinsombi vom Zweitligisten Holstein Kiel hat sich an seinem Transfer zum Hamburger SV zur neuen Saison finanziell beteiligt. Das bestätigte Sportvorstand Ralf Becker der "Bild"-Zeitung. Zuerst hatte der "Kicker" darüber berichtet.

Demnach habe der Hamburger SV lediglich 2,7 Millionen Euro für die Verpflichtung übrig gehabt, Kiel wollte aber mehr. "Davids Seite machte dann einen Vorschlag, weil er unbedingt zu uns wollte", sagte Becker. Kinsombi soll laut "Kicker" zehn Prozent der Ablösesumme übernommen haben, die auf drei Millionen Euro geschätzt wird. Das wären 300.000 Euro.

Der Sportvorstand hatte Kinsombi 2017 als damaliger Holstein-Sportchef ablösefrei vom Karlsruher SC nach Kiel geholt. In Hamburg ist der 23 Jahre alte Holstein-Kapitän "als Führungsspieler vorgesehen", sagte Becker. Derzeit laboriert er an den Folgen eines Schienbeinbruchs.

bka/dpa

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insgesamt 5 Beiträge
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arcady 12.04.2019
1.
Gehöre ihm dann auch 10% der nächsten Ablöse? Oder wird das über ein höheres Gehalt verrechnet oder wie oder wat?
bossel01 12.04.2019
2. HSV 2.Liga
Verpasst der HSV den Aufstieg und Kiel würde durch die Relegation kommen, wäre dass natürlich äußerst unglücklich!
radioactiveman80 12.04.2019
3. Schon komisch:
der Verein und die Hofberichterstatter werden nicht müde zu betonen dass man die Lizenz in jedem Fall und ohne Auflagen bekommen wird - aber man hat nicht mal mehr 3 Millionen für den Transfer? Man könnte ja fast meinen dass da einer etwas schönredet...
salkum 12.04.2019
4. Sparen wenn's einem gut geht ....
#3 radioactiveman80 : Sie liegen falsch. Der HSV handelt verantwortungsvoll. Sparen wenn's einem finanziell gut geht. Dann hat man vorgebeugt und Reserven in der Not.
radioactiveman80 12.04.2019
5. @salkum
"Sie liegen falsch. Der HSV handelt verantwortungsvoll. Sparen wenn's einem finanziell gut geht. Dann hat man vorgebeugt und Reserven in der Not." —- Sie meinen Gut gehen im Sinne von 1.) 85Mio € Verbindlichkeiten 2.) 8 Jahre in folge Verlust, 3.) 4 Cheftrainer die Gehalt bekommen, von denen aber nur einer zu Arbeit kommen muss 4.) mässig begabte Zweitligakicker mit 3-4 Millionengehältern 5.) einer Anleihe um die letzte Anleihe zu bezahlen 6.) keiner Einigung mit Hauptsponsor und Stadionnamen 7.) Eingrittspreisen auf CL-Niveau für wöchentlichen Folterfussball ohne jegliche Entwicklung und 8.) einem sog. Gönner der den Verein offen zu einer Satzungsänderung bzgl der Anteile erpresst, um ihn dann nach Belieben auszuquetschen? Wenn das so ist, dann geht es dem HSV verdammt gut. Der Verein handelt schon seit 10 Jahren nicht mehr verantwortungsvoll - er klammert sich an jedem Strohhalm fest, weil er pleite ist.
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