Internationaler Fußball Real müht sich zum Sieg, Lazio und Neapel holen auf

Der Meisterschaftskampf in der Primera División bleibt spannend: Real Madrid hielt durch einen Sieg gegen Sevilla Anschluss an den FC Barcelona. In Italien nutzten Lazio und Neapel die Niederlage des AC Mailand. ManUnited-Trainer Alex Ferguson stellte einen Rekord auf. 

Real-Torschütze Di Maria (r.): Zwei Punkte Rückstand auf den FC Barcelona
REUTERS

Real-Torschütze Di Maria (r.): Zwei Punkte Rückstand auf den FC Barcelona


Hamburg - Nicht geglänzt, aber Anschluss an den großen Rivalen gewahrt: Real Madrid hat durch das 1:0 (0:0) gegen den FC Sevilla den Rückstand auf den FC Barcelona bei zwei Zählern gehalten. Der deutsche Nationalspieler Mesut Özil war an der Vorbereitung des Siegtreffers für Real durch Angel di Maria (77. Minute) beteiligt und wurde kurz daraufhin ausgewechselt. Sami Khedira spielte bis zur 62. Minute. Madrids Verteidiger Ricardo Carvalho hatte in der hektischen Partie die Gelb-Rote Karte gesehen (64.). In der Schlussminute flog auch noch Sevillas Mouhamadou Dabo vom Platz. Atletico Madrid kam gegen den FC Malaga zu einem 3:0 (1:0)-Erfolg. Zweimal Tiago (22., 69.) und Alvaro Dominguez (66.) schossen die Tore. Barça hatte bereits am Samstag einen lockeren 5:1-Sieg im Stadt-Duell gegen Espanyol gefeiert.

In der italienischen Serie A konnten Lazio Rom und der SSC Neapel den Ausrutscher von Spitzenreiter AC Mailand nutzen. Lazio gewann gegen Udinese Calcio durch ein Eigentor von Cristian Zapata (88. Minute) 3:2. Zuvor trafen Hernanes (2.) und Biava (52.) für Rom, Sanchez (49.) und Denis (61.) waren für Udinese erfolgreich. Damit ist Lazio bei nur noch drei Punkten Rückstand auf Milan Dritter. Noch vor Lazio liegt Neapel mit ebenfalls 33 Punkten. Ein Tor von Edinson Cavani (90.+2) in der Nachspielzeit brachte den 1:0-Sieg gegen US Lecce.

Juventus Turin verspielte beim 1:1 (0:1) gegen Chievo Verona hingegen in Unterzahl einen schon sicher geglaubten Erfolg. Sergion Pellissier (90.+2) traf zum späten Ausgleich. Fabio Quagliarella (31.) hatte das Gäste-Team, bei dem Manuel Giandonato die Rote Karte sah (53.), in Führung gebracht. Damit haben die Turiner bei 31 Punkten als Vierter fünf Zähler Rückstand auf Milan.

In England wurde fanden zwar aufgrund des erneuten Wintereinbruchs kaum Spiele statt. Trainer Alex Ferguson von Manchester United hat dennoch eine legendäre Bestmarke im englischen Fußball gebrochen. Der Schotte ist seit Sonntag der Coach mit der längsten ununterbrochenen Amtszeit beim 18-maligen Meister.

Mit 24 Jahren, einem Monat und 14 Tagen überholte er seinen unvergessenen Vorgänger Matt Busby, der bis 1969 Trainer von ManUnited war. "Ich bin überrascht. Es ist etwas, woran ich nie gedacht hätte", sagte Ferguson auf der Homepage des Clubs. Während seiner Amtszeit holte der mittlerweile 68-Jährige 1999 mit Manchester United unter anderem auch das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und dem Gewinn der Champions League.

luk/dpa/sid



© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.